Summers | Love - 40 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 304 Seiten

Summers Love - 40

Matchball der Gefühle
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-6957-0398-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Matchball der Gefühle

E-Book, Deutsch, 304 Seiten

ISBN: 978-3-6957-0398-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eine emotionale Achterbahnfahrt voller Triumph, Tragik und der heilenden Kraft der Liebe. Jason Garner ist auf dem Weg zum Gipfel der Tenniswelt, doch ein folgenschwerere Blackout auf dem Platz und die schockierende Wahrheit über seinen skrupellosen Vater reißen ihn in den Abgrund. An der Seite seiner großen Liebe Lena und mit der unerwarteten Unterstützung seines größten Rivalen muss er den schwersten Kampf seines Lebens bestehen: den gegen die eigenen Dämonen. Wird er den Mut finden, sich seinen Ängsten zu stellen und den Betrug seiner Familie zu verzeihen? Und kann die Liebe stark genug sein, um nicht nur ein gebrochenes Herz, sonder auch eine zerrüttete Karriere zu heilen? Ein packender Roman über Schuld und Vergebung, über die Fragilität des Erfolgs und der zerbrechlichen Kraft wahrere Freundschaft und Liebe, wenn alles auf dem Spiel steht.

Jenna Summers eine aufstrebende Autorin mit einer Leidenschaft für emotionale, spannungsgeladene Geschichten. Besonders fasziniert sie die Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen, sei es in Liebesromanen, erotischen Romanen oder Fantasy Romanen. Inspiriert von der Macht der Worte und der facettenreichen Emotionen des Lebens begann sie bereits in jungen Jahren, eigene Geschichten zu schreiben. Mit einem Gespür für intensive Charaktere und unvorhersehbaren Wendungen entstanden so Werke, die Leser bis zur letzten Seite fesseln. Ihre Roman Reihe Backstage vereint packende Spannung mit einer berührenden Liebesgeschichte und zeigt, wie gekonnt sie Emotion und Action in einer mitreißenden Handlung verbindet. Wenn sie nicht gerade schreibt, widmet sich Jenna Summers dem Lesen, ihrer Familie oder der Musik, stets auf der Suche nach neuen Inspirationen für zukünftige Projekte.
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rei Jahre. Drei verdammte Jahre ohne ein Wort oder eine Nachricht. Und jetzt hing sein Name einfach da, zwischen »Sanchez« und »Brown«, als wäre er nie weggewesen.

Ihr Finger strich zärtlich über den Namen auf dem Teilnehmerplakat. Jason Garner. Sie hätte gelogen, wenn sie sagte, ihr Herz hätte nicht kurz ausgesetzt.

Aber das hier war Hamburg und nicht das Sportinternat. Und sie war nicht mehr das naive Mädchen, das sich von einem Lächeln mit amerikanischem Akzent um den Verstand bringen ließ. Oder?

Aber das fand sie nur heraus, wenn sie sich die Spiele ansah. Doch alles zu seiner Zeit. Jetzt hatte sie sich selbst auf ihr eigenes großes Turnier zu konzentrieren.

Die Sonne brannte über dem Rothenbaum-Stadion in Hamburg, als Lena und Yasmin, die amtierenden Deutschen Meisterinnen im Beachvolleyball, den Platz betraten. Die Tribünen waren gefüllt mit jubelnden Fans, die gespannt auf das Duell der Top-Teams warteten. Gegenüber standen ihre größten Rivalen, ein weiteres deutsches Duo, das alles daran setzen würde, den Titel zu erkämpfen.

Lena wärmte sich im Hamburger Sand mit ihrer Cousine Yasmin auf. Das Rothenbaum-Stadion wurde extra dafür umgebaut. Der feine Sand knirschte unter ihren Füßen, während sie sich locker den Beachvolleyball zuspielten. Lena hatte bewusst die Halle gegen den Sand getauscht. Hier verdiente sie nicht nur mehr Geld, sondern bekam bessere Sponsoren und hatte auch große Chance bei Olympia teilzunehmen.

»Alles easy heute«, rief Yasmin und fing den Ball mit einer lässigen Bewegung ab. Sie warf ihn hoch und schmetterte ihn mit einem präzisen Schlag zu Lena.

Lena lachte, als sie den Ball baggernd annahm und zurückspielte. »Wir spielen uns nur warm. Heb dir das für die Gegner auf.«

Der Wind wehte leicht, trug den salzigen Geruch der Nordsee herüber und mischte sich mit dem Duft von Sonnencreme. Ihre Gedanken waren bei dem Zettel, den sie heute Morgen in der Hotellobby entdeckt hatte. Die Teilnehmerliste des ATP-Herrenturniers, was in zwei Wochen genau an dieser Stelle, an der sie jetzt stand, stattfinden wird. Jason würde hier sein. Der Mann, den sie seit Jahren nicht vergessen konnte. Lena spürte, wie ihr Mund trocken wurde. Wut, Verwirrung und etwas anderes, dass sie nicht benennen wollte, stiegen in ihr hoch. Das war kein Zufall.

Lena schüttelte die Gedanken beiseite und konzentrierte sich. Sie warf den Ball hoch, ihre blauen Augen fixierten das gegnerische Feld. Mit einem präzisen Aufschlag setzte sie zum ersten Punkt an.

Yasmin war dynamisch wie immer, sprang am Netz hoch und blockte den Angriff der Gegnerinnen. Die Menge tobte. Beide bewegten sich mühelos, ihre Blicke verrieten die jahrelange Vertrautheit auf dem Feld. Jeder Pass saß, jeder Laufweg war perfekt. Der Ball flog hin und her, ein rhythmisches Spiel, es war reine Freude. Lena sprang in die Luft und schmetterte, den fehlerlos gestellten Pass, direkt auf die Linie.

Doch die Konkurrenz ließ nicht locker. Lange Ballwechsel, atemberaubende Hechtschüsse und spektakuläre Baggertricks bestimmten das Spiel. Yasmin war bekannt für ihre unbändige Energie, sie feuerte ihr Team an: »Wir holen uns das – jetzt!«

Im dritten Satz stand es 14:14. Lenas Hände waren schweißnass, aber ihr Blick blieb entschlossen. Ein gefühlvoller Lobball der Gegnerinnen schien unerreichbar, doch Lena warf sich in den Sand und rettete ihn mit den Fingerspitzen. Der Sand wirbelte auf. Ihre Muskeln spannten sich an, die Sonne brannte, und das Publikum brüllte. Aber sie hörte nichts. Sie spürte nur diesen einen Moment, diesen einen Ball, der wie in Zeitlupe über das Netz segelte.

MATCHBALL.

Baggern, pritschen, schmettern. Es ging ein letztes Mal hin und her. Als der Ball auf der anderen Seite den Boden berührte, umarmten sich die beiden.

»Das war pure Leidenschaft«, rief Lena später ins Mikrofon, während Yasmin lachend hinzufügte: »Und ein bisschen Hamburger Sand zwischen den Zähnen.«

Lenas Blick wanderte über die vibrierende Tribüne des Stadions, wo die Menge in rhythmischen Klatschen versank. Doch plötzlich erstarrte sie. Zwischen Cappi-Mützen und Sonnenbrillen erkannte sie ein Profil, dass ihr Herz schneller schlagen ließ. Dort saß eine Gestalt mit Basecap und Sonnenbrille. Die Arme über der Brust verschränkt. Reglos.

Zu reglos.

Lenas Atem stockte. Sie kannte diese Haltung. Diese Präsenz. Selbst nach drei Jahren.

Jason Garner. Ihre Jugendliebe, die ihr vor drei Jahren das Herz brach und dennoch konnte sie ihn all die Jahre nicht vergessen.

Die Hitze des Sandplatzes schien zu verschwinden, als Jason sich unwillkürlich zu ihr umdrehte. Als spüre er ihren Blick. Selbst hinter der Sonnenbrille konnte sie seine grünen Augen erkennen, die sie einst so vertraut nannte.

Jason hob zögernd die Hand, als wolle er winken, ließ sie dann aber schnell sinken. Sein Mund formte unhörbar ihren Namen.

Yasmin reichte Lena eine kühle Wasserflasche, die sie dankend entgegennahm. Lena lächelte ihre Cousine an, öffnete die Flasche und nahm einen großen Schluck.

Doch als sie noch einmal hinsah, war der Platz leer. Hatte sie sich das alles nur eingebildet?

Am Abend im Hotel rieb sich Lena die Schulter unter der Dusche. Das heiße Wasser wusch den Sand weg, aber nicht die Gedanken. War er es wirklich?

Es klopfte an der Tür.

»Lena. Du hast Post.« Yasmin, ihre ehemalige Zimmergenossin im Internat und jetzt Teamkollegin, trat ins Bad mit einem Umschlag in der Hand.

Kein Absender. Nur ihr Name, in einer Schrift, der ihr das Herz bis zum Hals schlagen ließ.

Genau wie die Notizen, die er ihr damals ins Schließfach gesteckt hatte.

Lena band sich ein Badetuch um und öffnete mit zitternden Fingern den Umschlag. Zuerst wollte sie ihn in den Müll werfen, doch die Neugierde siegte. Sie wollte wissen, was er von ihr wollte. Yasmins Augen weiteten sich, als Lena ein Ticket für die VIP-Loge aus dem Umschlag zog. Ein Ticket für das ATP-Turnier in Hamburg in zwei Wochen.

Und ein Zettel: »Du wolltest mir immer zeigen, wie Tennis geht. Jetzt zeig ich`s dir! Kommst? J.«

Die Worte trafen sie wie ein Aufschlag mitten ins Herz.

»Du hast doch nicht vor das anzunehmen?!«, fragte Yasmin entsetzt. Sie war so froh, dass das Thema beendet war. Das durfte nicht wieder von neuem beginnen.

»Keine Ahnung«, zuckte Lena mit den Schultern. Sie wusste wirklich nicht, ob es gut war, ihn wieder zu sehen. Es hatte ihr so weh getan und sie hatte lange daran zu knabbern. Dennoch war sie gespannt, was er ihr zu sagen hatte. Sie fragte sich: Warum jetzt? Nach all der Zeit! Und vor allem: Warum hatte er damals einfach aufgegeben, ohne es ihr selbst zu sagen? Sie würde Antworten bekommen. Ob sie wollte oder nicht.

Die Playlist auf Jasons Handy war noch immer dieselbe. Die gleichen Songs, die sie im Bus nach Mailand zur Klassenfahrt gehört hatten, als Lena ihren Kopf an seine Schulter gelehnt und geflüstert hatte: »Du spielst besser, wenn du nicht denkst.«

Damals hatte er gelacht. Heute, drei Jahre und siebzehn verlorene Tiebreaks später, wusste er, sie hatte recht. Er zermarterte sich das Hirn. Vor allem über sie. Und jetzt, wo er hoffte, dass sie in Hamburg war ... verdammt. Er schlug mit seiner geballten Faust gegen die Hotelzimmerwand. Sein Trainer würde ihn umbringen, wenn er wieder verletzt spielte. Aber die Schmerzen waren nichts gegen das, was in seiner Brust brannte.

Heute begann das Turnier. Und ausgerechnet heute, spielte er mit Dominik Koschinzky auf dem Trainingsplatz. Seit sie zusammen im Sportinternat waren, waren sie Kontrahenten und daran hat sich bis heute nichts geändert. Zwischen ihnen lag noch immer diese unausgesprochene Rivalität, die nie ganz verschwunden war.

»Komm schon Garner«, grinste Dominik, während er den Ball hart auf die Grundlinie schmetterte. »Oder bist du zu langsam geworden?«

Jason kniff die Augen zusammen, konzentriert, kühl. Er ließ sich nicht provozieren. Nicht mehr. Er schlug zurück, präzise, kraftvoll. Pock. Punkt.

Dominik pfiff anerkennend und fuhr sich mit der Hand durch die lockigen kurzen Haare. »Nicht schlecht. Aber du warst schon mal besser.«

Der Ball prallte mit einem dumpfen Pock von Jasons Schläger ab, so hart, dass Dominik ihn nur noch aus dem Augenwinkel sah. Ein Aufschlag wie eine Kriegserklärung. 210 km/h. Direkt an die Linie.

Die Fans, die sich auf der kleinen Tribüne eingefunden hatten, tobten. Aber Dominik hörte nur das Blut in seinen Ohren. Sein Griff um den Schläger wurde so fest, dass die Umwickelung knirschte. Dieser verdammte Amerikaner. Seit Jahren versuchte er ihn zu schlagen, ihn zu erreichen, doch es gelang ihm einfach nicht. Noch immer hatte er dasselbe lässige Schulterzucken. Dasselbe Grinsen, das Dominiks Nerven blank liegen ließ.

»30:15«, rief Dominiks Trainer.

Jason wischte sich mit dem Schweißband den Schweiß von der Stirn.

»Ach komm schon. Schau doch hin! Der war neben der Linie«,...



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