Suchy / Kogler | Partituren des Körpers | Buch | 978-3-99028-633-3 | sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 245 mm

Suchy / Kogler

Partituren des Körpers

Geste in Komposition und Aufführung

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 245 mm

ISBN: 978-3-99028-633-3
Verlag: Bibliothek der Provinz


PARTITUREN DES KÖRPERS umkreist die Geste als musikalisch-künstlerische Quintessenz im zeitgenössischen Komponieren, in der Musiktheater-Regie von Werken des 20., 19. und 18. Jahrhunderts, in einem weiten Feld der Genres, das von Kinder-Erzähl-Konzerten bis zu elektronischer Improvisationskunst, von gestischer Komposition in Werbespots bis zu Traktaten der Theatergeschichte des 18. Jahrhunderts reicht. Die Geste im musikalischen Spannungsfeld von Choreo­graphie, Performance, Komposition, Regie, Gender und Vokabular ist ein Schlüssel zum Verständnis weit über die Musik hinaus. So spannt schon die Einleitung einen weiten Bogen von der Anerkennung der Gebärdensprache als Kultur­erbe über die strafrechtliche Behandlung der Geste, Code­sprachen wie jene des Tauchens oder jene mit dem Fächer bis zu den digitalen Technologien. Dass die Geste einerseits aus Kult und Kommunikation nicht wegzudenken ist und andererseits die Musik genauso bestimmend prägt wie der Klang, die Tonhöhe oder der Text, macht die Beschäftigung mit ihr aus musikalischer Sicht zu einer Erkenntnisquelle für jedwedes – nicht nur musikinteressiertes – Publikum.
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Kogler, Susanne
Susanne Kogler, Priv. Doz.in, Mag.a art., Dr.in phil., studierte Musikpädagogik, Klassische Philologie und Musikwissenschaft, Forschungsaufenthalte in Paris und Gastprofessuren an der New York City University und in Paris; sie habilitierte 2012 in Graz. 1996 bis 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wertungsforschung an der KUG, 2010 bis 2011 stellvertretende Leiterin am Institut für Genderforschung, seit 2012 Leiterin des Universitätsarchivs. Lehrtätigkeit in Wien, Graz und Klagenfurt. Zahlreiche Publikationen zur Musikgeschichte und Ästhetik des 19., 20. und 21. Jahrhunderts.

Suchy, Irene
Irene Suchy, Dr.in phil. Mag.a art., hat Studien der Musikwissenschaft und Germanistik, Musikpädagogik und Violincello in Wien und Tokyo absolviert. Sie ist Musikredakteurin bei Ö1, Lehrbeauftragte, Ausstellungsmacherin, Dramaturgin, Librettistin und Literatin. Ihre Publikationen umfassen Monographien zu Paul Wittgenstein, Friedrich Gulda, Strasshof an der Nordbahn, Jugendmusikfest Deutschlandsberg und Otto M. Zykan. Irene Suchy ist u.a. Trägerin des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, des Bank Austria Kunstpreises für Kulturjournalismus und des Karl Renner Preises.


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