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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 75, 88 Seiten

Reihe: Muschelbücher

Stroux Liebesscenen


1. Auflage 2017
ISBN: 978-87-11-71822-3
Verlag: SAGA Egmont
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 75, 88 Seiten

Reihe: Muschelbücher

ISBN: 978-87-11-71822-3
Verlag: SAGA Egmont
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Es gefiel dem jungen Arzt Dr. Alexander Frank, dass seine langjährigen Freundin Sonja Werbach oft die Initiative ergriff. Sonja war energisch und wusste genau was sie wollte. Es war, als ziehe sie ein Zauber zu ihm. Ein ungemein reizvoller Zauber übrigens, der seine Männlichkeit steil emporschnellen ließ. Sonja stand vor ihm, reckte und streckte ihren nackten Körper vor ihm, damit er sie bewundern konnte. Erst knöpfte sie sein Hemd auf und streichelte mit den Fingerspitzen seine Brustwarzen, was ihm stets wie kleine elektrische Schläge durch und durch ging.-

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2


Als der Oberarzt Dr. Alexander Frank nach seinem Urlaub erstmals sein Zimmer in der Klinik betrat, prallte er zurück. Das Licht brannte, und auf seinem Bett lag lächelnd eine blonde Frau: Sonja Werbach! Sie war nackt. Sie lag in einer aufreizenden Stellung da, die langen, rassigen Beine lässig übereinandergeschlagen, in der Hand eine brennende Zigarette, Kleider und Wäsche lagen neben ihr, achtlos über einen Stuhl geworfen. Frank starrte sie wie eine Erscheinung an.

„Servus Axel, willst du mich nicht begrüßen?“ zwitscherte Sonja und wippte mit ihrem übergelegten Schenkel. Als sie sich aufrichtete, um ihm die Hand entgegenzustrecken, hüpften sacht ihre spitzen Brüste. „Sonja, was willst du hier?“

Sie antwortete nichts, erhob sich von ihrem Lager und schritt mit wiegendem Hinterteil quer durch den Raum. Dort verhielt sie einen Moment vor einem Zigarettenanzünder, den sie Frank hinhielt, bis er sich bedient hatte. Dann ließ sie ihn (absichtlich?) zu Boden fallen und bückte sich danach, wobei sie Frank ihre aufreizenden Hinterbacken entgegenreckte. Danach drehte sie sich wieder zu ihm um, verschränkte die Arme im Nacken, dehnte und reckte sich genüßlich, so daß ihre birnenförmigen, prallen Brüste hin und her wippten. Frank blieb nichts anderes übrig, als hingerissen ihren nackten Körper anzustarren. Ihre Beine erschienen ihm zwar nicht mehr ganz so schlank, wie er sie in Erinnerung hatte, und auch ihre Brüste kamen ihm runder vor, doch sie wirkte immer noch ungeheuer erregend auf ihn.

„Warum antwortest du nicht?“ fragte er nahezu barsch. Sonja lächelte, wie immer, wenn sie verlegen war. „Warum glaubst du wohl, daß ich gekommen bin?“

„Keine Ahnung!“

„Ich wollte dich Wiedersehen, Axel! Ist das so schwer zu erraten?“ Sie kehrte zum Bett zurück und ließ sich darauf fallen. „Ich wollte dir erklären“, fuhr sie leise fort, „weshalb ich von dir weggelaufen bin.“

„Was gibt es da zu erklären?“ fragte Frank. Seine betonte Kühle schien sie zu verwirren. Unwillkürlich legte sie die Hände über ihre nackten Brüste und senkte den Blick. „Ich habe meinen Freund verlassen!“ sagte sie schlicht.

Frank war überrascht, zeigte es aber nicht. „Du meinst, deinen augenblicklichen Freund?“ antwortete er suffisant.

Sonja zuckte zusammen. „Ich wollte es dich jedenfalls wissen lassen!“

Er lächelte spöttisch: „Erwartest du, daß ich dich daraufhin wieder zurücknehme?“

Sonja erbleichte. „Ich hoffe jedenfalls, daß du mich vielleicht verstehen kannst.“

Frank wunderte sich, daß seine Stimme so ruhig blieb. „Ich glaube, ich habe dich längst verstanden!“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein, du wirst es nie verstehen, Axel!“ sagte sie. „Ich liebte dich wirklich, das kannst du mir glauben. Nur mühsam begriff ich, daß du gar keine Geliebte brauchst, sondern ganz allein für deinen Beruf lebst. Da kam mein jetziger, ich meine, mein verflossener Freund, er war immer da, wenn ich ihn brauchte, und schon bildete ich mir ein, ihn zu lieben, wenigstens eine Zeitlang. Aber das hat sich als Irrtum erwiesen.“

Sonja sah ihn verführerisch an: „Du liebst mich doch noch, Axel?“ Er starrte auf ihren splitternackten Körper und schwieg.

Er seufzte. „Ich habe mich inzwischen in eine andere verliebt, bis über beide Ohren und noch viel weiter!“ Sie erstarrte und fuhr vom Bett in die Höhe. „Aber das ist doch nicht möglich!“

„Wieso sollte das nicht möglich sein?“

Sonja schritt im Zimmer auf und ab, als hätte sie ihre Nacktheit vergessen. „Weil ich dich besser kenne, als du dich selber kennst. Du bist doch zu einer richtigen Liebe gar nicht fähig, in deinem Innern gibt es nur die Liebe zu deinem Beruf. Ich habe lange gebraucht, bis ich das einsah.“ Frank wurde ärgerlich: „Es hat keinen Sinn, darüber zu diskutieren!“

„Da hast du recht, es ist völlig sinnlos, und ich will dir nur sagen, wie sehr ich deine Herzallerliebste schon jetzt bedauere!“

Er drückte die Zigarette aus. Es enttäuschte ihn, daß Sonja so mißgünstig war. „Es ist zu spät für eine Unterhaltung!“ sagte er dann.

Sonja sah ihn bittend an. „Oh, Axel, ich zweifle ja nicht daran, daß du dieses Mädchen nett findest, aber mit Liebe, so wie sie zwischen uns war und jederzeit wieder sein könnte, hat das nichts zu tun. Laß uns noch einmal von vorn anfangen, Axel. Auch ich habe, wie gesagt, dazugelernt!“ Sie ging herausfordernd auf ihn zu.

„Axel!“ rief sie. „Ich kam zu dir zurück, um von dir zu erfahren, was aus uns beiden wird. Ich will es endgültig wissen!“

„Du weißt es doch längst!“ Sie legte ihre festen Hände auf seine Hüften.

„Hast du Angst, Axel, deine neue Liebe einem Test zu unterwerfen? Du bist es ihr schuldig, dich erst zu vergewissern – – – ihr, dir und mir!“

Da spürte er den Druck ihrer drallen Brüste und sog den Duft ihres Haars ein. Ihr nackter Körper war ihm vertraut wie je. Unwillkürlich griff er nach ihren Schultern: „Sonja, es kann sich nichts ändern!“ erklärte er bestimmt.

Sie beleckte ihre Lippen und hob sie seinem Mund entgegen. Ihre Augen flehten ihn an, und ihre Nacktheit erinnerte ihn daran, was sie noch vor kurzem für ihn gewesen war, was wieder ihm gehören könnte. „Versuch’ es wenigstens, Axel!“ lockte sie. „Überzeuge dich erst, ob du mich wirklich nicht mehr liebst!“

Einen Moment lang dachte Frank, wie es sein würde, risse er sie einfach in die Arme. Dann könnte er seinen Mund auf ihre zentimeterlangen Brustwarzen drücken, daran saugen, was sie immer so gereizt hatte, er könnte … ja, die Innenseite ihrer Schenkel war besonders empfindlich, und die Stelle unter ihren Hinterbacken. Und wie wäre es, einmal wieder seinen Kopf auf das Lager zwischen ihren Beinen zu betten, gegen ihre Schamlippen zu blasen, was sie immer so entzückt hatte. Oder wie wäre es, wenn er sie zu sich aufhöbe, damit sie die Beine über seine Schultern warf, und dann …

„Axel, so versuch’ es doch!“ flüsterte Sonja. „Bitte, überzeuge dich, bevor du …!“

„Nein. Ich will nicht!“

„Du hast bloß Angst!“

„Nein!“

„Axel, ich brauche dich, mehr denn je!“

„Hör auf, es hat keinen Zweck!“ Da zog Sonja einfach den Reißverschluß seiner Hose auf, legte ihre Finger um sein Glied und versuchte, es herauszuzerren.

Nur einen Augenblick blieb Frank noch stehen, dann taumelte er neben ihr aufs Bett und umarmte sie. Es war eine Geste altgewohnter Zärtlichkeit. Sie ließ sich aufseufzend in den Griff seiner Hände sinken, die sich fest um ihre Brüste legten.

„Liebst du mich noch?“ fragte sie abermals, doch Frank schwieg.

Sie sah ihn an. „Sag, liebst du sie?“ Frank nahm die herbe Schönheit von Sonjas Gesicht in sich auf, den Schwung ihrer Lippen, den Glanz ihrer blaßblauen Augen. Er glaubte, Tränen in ihren Tiefen zu erkennen, und es griff ihm ans Herz. Er befürchtete, daß er Schuld hatte an diesen Tränen, daß auch diese Frau ihn liebte und es daher nicht verdiente, daß er sie kränkte, ihr Schmerz zufügte. Aber er wußte auch, daß sie jetzt die Wahrheit von ihm hören mußte, daß er sie nicht länger hinhalten durfte.

„Ja, ich liebe sie!“ sagte er fest und spürte, daß Sonja in seinen Armen erbebte. Sie schien in sich zusammenzufallen und ließ ihren Kopf an seine Brust sinken.

„Was wird jetzt mit uns?“ fragte sie tonlos.

„Ich weiß es nicht“, antwortete er.

„Würde es etwas nützen, wenn ich dich bäte, sie aufzugeben?“ fragte Sonja da.

„Nein, darum brauchst du mich nicht zu bitten“, wehrte er ab. Sie zog sich von ihm zurück, und ihr Gesicht war plötzlich voll anklagender Kälte. „Soll ich dir vielleicht meinen Segen dazu geben?“ fragte sie schroff. „Erwartest du das von mir?“

Frank zuckte die Schultern. „Um deinen Segen bitte ich dich natürlich auch nicht“, erwiderte er sachlich, „eher um dein Verständnis.“

Sonja lachte spöttisch: „Hättest du denn Verständnis, wenn wir die Rollen vertauschten, wenn ich mich mit einem anderen Mann träfe?“

Er seufzte müde. „Ich glaube nein!“

„Aber von mir wünschst du Verständnis, wenn du eine andere Frau lieben willst!“

Frank strich ihr übers Haar!“ Ich kann es dir nicht übelnehmen, wenn du gekränkt bist“, sagte er. „Aber was kann ich dagegen tun? Es geschah, ohne daß ich es wollte, und ich versuche nun, es dir verständlich zu machen.“

Jetzt wurde Sonjas Stimme scharf. „Hat sie gesagt, du sollst sie heiraten?“

„Nein.“

„Und warum nicht? Liebt sie dich nicht?“

Frank schwieg. Sonja lachte wieder spöttisch. „Das ist ja äußerst amüsant, Axel, du liebst mich nicht mehr, weil du eine andere liebst, die anderseits dich nicht liebt.“

Er starrte sie an. „Karin, ich meine, die andere, liebt mich ebenso!“ erklärte er feierlich.

Sonja zuckte zusammen. Sie brannte sich eine Zigarette an und blies langsam den Rauch von sich, was einen seltsamen Kontrast zu ihrer Nacktheit bildete. „Diese Karin ist jung und hübsch und so weiter?“ sagte sie dann.

„Es ist mehr, Sonja, viel mehr!“

„Was tut sie denn für dich?“ Frank versuchte, die richtigen Worte zu finden.

„Sie macht mich glücklich!“ antwortete er schlicht. „Und ich tu das nicht?“

„Nicht mehr!“

Sonja lehnte sich zurück und schloß die Augen. Noch nie war sie ihm so schön erschienen, aber auch so fremd.

„Du bist grausam, Axel. Du erzählst mir das alles und verlangst von mir, daß ich es dir leicht mache!“ sagte sie,...



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