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Buch, Deutsch, Band 23, 166 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 190 mm, Gewicht: 160 g
Wie Deutschland und Israel durch den Völkermord in Gaza ihre moralische Legalität verloren haben
Buch, Deutsch, Band 23, 166 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 190 mm, Gewicht: 160 g
Reihe: Beiträge zur Internationalen Politik
ISBN: 978-3-910594-47-0
Verlag: Schäfer, Gabriele
Es besteht kein Zweifel daran, dass Israel im Gazastreifen einen Völkermord begangen hat. Selbst israelische Holocaust-Historiker bezeugen es. Dieser Genozid hat beträchtliche Folgen für die internationale Politik wie auch für das deutsch-israelische Verhältnis. Israel hat seine Identität bisher auf dem Status des Holocaust-Opfers aufgebaut, Deutschland versuchte, seine Schuld für diesen Zivilisationsbruch mit enger Anlehnung an Israel abzutragen – mit materieller und politischer Unterstützung des zionistischen Staates. Es entstand eine verzerrte Symbiose auf zweifelhafter moralischer Grundlage, die jetzt durch Israels Genozid in Gaza zerstört worden ist. Denn Israel wurde selbst zum Täter und Deutschland durch Waffenlieferungen und politischen Beistand zum Mittäter. Die Sonderbeziehung zwischen den beiden Staaten hat damit ihre Basis verloren. Eine Neuorientierung des deutschen Verhältnisses zu Israel ist deshalb unabdingbar.




