Strößner / Päffgen / Hüßner | Haus der Versammlung / Der Genisafund aus der Synagoge von Wiesenbronn | Buch | 978-3-89754-585-4 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 1, 216 Seiten, Format (B × H): 213 mm x 303 mm, Gewicht: 1135 g

Reihe: Haus der Versammlung

Strößner / Päffgen / Hüßner

Haus der Versammlung / Der Genisafund aus der Synagoge von Wiesenbronn

– Die ehemalige Synagoge in Wiesenbronn Herausgegeben von Reinhard...

Buch, Deutsch, Band 1, 216 Seiten, Format (B × H): 213 mm x 303 mm, Gewicht: 1135 g

Reihe: Haus der Versammlung

ISBN: 978-3-89754-585-4
Verlag: Röll


Im Judentum ist die Genisa der wichtige Raum zur Aufbewahrung von unbrauchbar
gewordenen Kultgegenständen und vor allem der Schriften, die wegen ihres
Inhalts und der Verwendung des Gottesnamens nicht weggeworfen werden du¨rfen.
Auf den Dachböden der alten Synagogen im su¨ddeutschen Raum existierten solche
wenig bekannten Depots. In Kooperation mit dem „Genisaprojekt Veitshöchheim“
wurden die genau dokumentierten Wiesenbronner Dachbodenfunde bearbeitet und
ausgewertet. Die Veröff entlichung bildet den Auftakt der Publika tionsreihe „Haus
der Versammlung – Die ehemalige Synagoge in Wiesenbronn“.
Die Geschichte der Synagoge in Wiesenbronn reicht bis 1718 zuru¨ck. Bereits
seit dem späten 15. Jahrhundert waren in dem kleinen unterfränkischen Winzerort
Juden ansässig. Der heutige Synagogenbau entstand 1792. 1890 wurden Umbauten
vorgenommen, bei denen der Betsaal seine in weiten Teilen erhaltene farbenprächtige
Ausmalung bekam. Die ju¨dische Gemeinde in Wiesenbronn unterhielt außer
Synagoge und Mikwe auch eine eigene Religionsschule. Beru¨hmt ist der hier 1807
geborene und in den Traditionen des orthodoxen Landjudentums aufgewachsene
Rabbiner Seligmann Bär Bamberger.
In den Novemberpogromen 1938 wurde die Wiesenbronner Synagoge nicht
zerstört, da sich die ju¨dische Gemeinde aufgelöst hatte und man sie in Privatbesitz
verkaufte. Zu einem Wohnhaus umgenutzt, konnte ab 2005 die denkmalgerechte
Sanierung umgesetzt werden. Dabei gelangen bauhistorische und archäologische
Untersuchungen. Bedeutend sind außer der Genisa mannigfache Erkenntnisse zum
Baugeschehen an der Synagoge. Aber auch die Feststellung des ersten, u¨ber 300 Jahre
alten Synagogenbaus sowie die Untersuchung der Mikwe bereichern unser Bild
vom ju¨dischen Kulturerbe in Bayern.
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