Strigler / Beer | Majdanek | Buch | 978-3-86674-527-8 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1, 228 Seiten, GEKL, Format (B × H): 126 mm x 208 mm, Gewicht: 283 g

Reihe: Verloschene Lichter

Strigler / Beer

Majdanek

Verloschene Lichter. Ein früher Zeitzeugenbericht vom Todeslager
Deutsche Erstausgabe
ISBN: 978-3-86674-527-8
Verlag: Klampen, Dietrich zu

Verloschene Lichter. Ein früher Zeitzeugenbericht vom Todeslager

Buch, Deutsch, Band 1, 228 Seiten, GEKL, Format (B × H): 126 mm x 208 mm, Gewicht: 283 g

Reihe: Verloschene Lichter

ISBN: 978-3-86674-527-8
Verlag: Klampen, Dietrich zu


Mordechai Strigler (1918–1998) begann kurz nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Buchenwald im April 1945, seine Erfahrungen im Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek in literarischer Form zu verarbeiten. Er legt jedoch keine nüchterne Schilderung des Lebens und Leidens der jüdischen Häftlinge vor, sondern reflektiert tiefgründig die Psychologie und Reaktionen der Opfer und ihrer Henker von der SS. Strigler kaschiert nicht die Fehler und menschlichen Schwächen der Opfer, über die er wie von Wesen aus Fleisch und Blut berichten möchte. »Majdanek« wurde bereits 1947 auf Jiddisch veröffentlicht.

Yechiel Szeintuch, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, ist ein profunder Kenner des literarischen Werkes von Mordechai Strigler und verfasste die Einführung zur deutschen Ausgabe von »Majdanek«.

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Weitere Infos & Material


Strigler, Mordechai
Der jiddische Schriftsteller und Journalist Mordechai Strigler wurde 1918 bei Zamosc (Polen) geboren. Während der Nazizeit war er Häftling verschiedener Arbeits- und Konzentrationslager. Kurz nach seiner Befreiung emigrierte er nach Paris und begann seine Erfahrungen in der Tetralogie »Verloschene Lichter« niederzuschreiben. 1952 ging er nach New York und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 1998 für jiddische Zeitungen. 1978 erhielt er den Itzik Manger-Preis für Jiddische Literatur.

Leivick, H.
H. Leivick (*1888; †1962) – Jidd. Dramatiker u. Lyriker – Schriftsteller

Beisel, Sigrid
Sigrid Beisel, Jahrgang, 1958, lebt in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Sie beschäftigt sich seit 2003 mit der jiddischen Sprache und Kultur. Seit 2007 ist sie nebenberuflich als freie Übersetzerin tätig. Ihr Hauptgebiet ist die Transkription und Übersetzung jiddischer Handschriften. Veröffentlichte Übersetzungen bisher: Drei Zeugenberichte von Holocaust-Überlebenden, erschienen in »Nach dem Untergang: Die ersten Zeugnisse der Shoah in Polen 1944­–1947. Berichte der Zentralen Jüdischen Historischen Kommission«, Metropolverlag.

Beer, Frank
Frank Beer, Jahrgang 1965, ist promovierter Naturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Bundesbehörde in Bergisch Gladbach. Er hat die vielbeachtete Quellenedition »Nach dem Untergang. Die ersten Zeugnisse der Shoah in Polen 1944–1947« initiiert und mitherausgegeben. Seine Übersetzungen von Zeitzeugenberichten erschienen in Büchern und im Internet.



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