Buch, Deutsch, 332 Seiten, GB, Format (B × H): 140 mm x 220 mm, Gewicht: 584 g
Zum Ort der Kritik zwischen Theorie und Praxis
Buch, Deutsch, 332 Seiten, GB, Format (B × H): 140 mm x 220 mm, Gewicht: 584 g
ISBN: 978-3-938808-64-1
Verlag: Velbrück
Macht ist ein umkämpfter sozialwissenschaftlicher Grundbegriff. Angesichts der Vielzahl teils divergierender Definitionen stellt sich allerdings die Frage, ob die Vertreter unterschiedlicher Konzeptionen nicht aneinander vorbei reden. Dieses Buch weist einen Weg durch das begriffliche Dickicht und erklärt die verschiedenen Bestimmungen des Machtbegriffes dabei gerade aus einem gemeinsamen Bezugsproblem: Soziale Beziehungen, die als Machtbeziehungen identifiziert werden, stehen unter Legitimitätsdruck.
Eine Analyse sozialer Beziehungen, die die bestehenden Machtverhältnisse weder gegen Kritik immunisiert noch in ein kryptonormatives Projekt mündet, welches alle nur denkbaren normativen Maßstäbe entwertet, bedarf deswegen einer überzeugenden Bestimmung des Verhältnisses von analytisch-deskriptiven und normativen Momenten des Machtbegriffes. Solch eine Vermittlung ist auf sozialwissenschaftliche Analysen angewiesen, kann letztlich aber nur in einer demokratischen Praxis gelingen.
Zielgruppe
Experten, Hochschule, Geisteswissenschaftler, Politiker, Politikwissenschaftler, Akademiker,
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
der sozialwissenschaftlichen Machtanalyse
Kapitel 1: Repressive und konstitutive Macht. Zwei sozialwissenschaftliche
Traditionen
Kapitel 2: Vermittlungsversuche zwischen repressiver und konstitutiver
Macht. Zur gegenwärtigen Lage der machttheoretischen
Diskussion
Teil II: Ideologiekritik. Zur Zweistufigkeit der Machttheorie
Kapitel 3: Kritische Theorie als Ideologiekritik. Variationen über ein
Problem in drei Modellen
Kapitel 4: Politische Soziologie unter Praxisvorbehalt. Claus Offes
Kritische Theorie des Spätkapitalismus
Teil III: Kritik der Verständigungsverhältnisse.
Transformationen der Kritischen Theorie nach Jürgen Habermas
Kapitel 5: Systematisch verzerrte Kommunikationsbedingungen. Die
Rekonstruktion von Beobachter- und Teilnehmerperspektive
als Theorie
Kapitel 6: Die Praxis der deliberativen Demokratie. Zur Vermittlung
von Teilnehmer- und Beobachterperspektive




