Buch, Deutsch, 196 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 307 g
Essay zu einem relevanten Thema bei Marcel Proust
Buch, Deutsch, 196 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 307 g
ISBN: 978-3-8190-8786-8
Verlag: epubli
Robert Strauß las „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, das ein paar tausend Seiten umfassende Hauptwerk Marcel Prousts, drei Mal im Lauf von Jahrzehnten. Eben mit eigenen Arbeiten zu Kompositionen, zu Komponisten, zu Interpreten und Interpretinnen beschäftigt, fiel ihm auf, welche Bedeutung gerade diese Themen auch für Proust hatten.
Dass es Glück gab, spricht aus jeder Zeile, die Marcel Proust geschrieben hat. „Die unheilbare Unvollkommenheit im Wesen des Gegenwärtigen“, so eine Formulierung Prousts, war nicht alles. Das Überschreiten der Unvollkommenheit gibt es, gerade in der Musik oder in der Schauspielkunst der „Berma“ (Sarah Bernhardt). So kommt dem Glück das Ersehnte zu, die Atmosphäre, das Schöpferische, die Freude, das Individuelle. Die relevanten Passagen der „Verlorenen Zeit“ zu diesen Themen untersucht der Autor in dieser Schrift mit Bewunderung für Marcel Proust und mit kritischer Reflexion von dessen Gedanken. Relevant erschien ihm der Essay in einer Zeit, in der „relevant“ allzu eingeengt verstanden wurde.




