Strauch Mittelalterliches nordisches Recht bis 1500

Eine Quellenkunde

E-Book, Deutsch, Band 73, 922 Seiten

Reihe: Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen AltertumskundeISSN

ISBN: 978-3-11-025077-0
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Mittelalterliche nordische Rechtsquellen finden sich in dem weiten Bereich von Grönland, Island, den skandinavischen Ländern bis nach Finnland und Russland. Ihr Inhalt und ihre Entwicklung werden hier erstmals zusammenfassend dargestellt. Die Aufnahme des Christentums hat diese Rechtsquellen, das Gemeinwesen, das Privatrecht und das tägliche Leben entscheidend verändert: Die Könige verstanden sich jetzt als christliche Streiter und beanspruchten ein eigenes Recht zur Gesetzgebung. Im Strafrecht löste die Täterschuld das Erfolgsprinzip ab, und der Spruch der Geschworenen ersetzte die Eisenprobe (iudicium ferri igniti). Die christliche Ehelehre wurde herrschend, die Kirche suchte das sippengebundene Erbrecht zu ihrem Vorteil zu ändern, indem sie Seelgaben und Testamente einführte, und in Schweden verdrängte die Sonnenteilung die gewachsene Form der Dörfer. Der Band zeichnet die Rechtsentwicklung im Norden von der Wikingerzeit an, gibt jeweils eine kurze Übersicht über die Landschaften, erläutert die Überlieferung ihrer Rechtsquellen und folgt ihren Inhalten anhand der politischen Entwicklung bis etwa 1500, als Humanismus und Reformation das überkommene Recht zu verändern begannen. 28 Landkarten dienen der Veranschaulichung des Gesagten.
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Zielgruppe


Wissenschaftler, Institute, Bibliotheken


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Weitere Infos & Material


1;Inhaltsübersicht;10
2;Vorwort;8
3;Inhaltsübersicht;10
4;Abkürzungen;30
5;Verzeichnis der Karten;28
6;Einleitung;38
6.1;A. Allgemeines;40
6.2;B. Zugänglichkeit der Quellen;43
6.3;C. Allgemeiner Einfluß des Christentums auf Skandinavien;47
6.4;D. Die Veränderbarkeit des Rechts;49
6.5;E. Norwegen;54
6.6;F. Island;75
6.7;G. Dänemark;82
6.8;H. Schweden;94
7;1. Kapitel: Norwegen;144
7.1;A. Überblick;146
7.2;B. Rechtsquellen;151
7.3;C. Urkunden;220
7.4;D. Literarische Quellen;221
7.5;E. Die Faeröer;222
7.6;F. Die Orkneys und Shetlands (Hjaltland);230
7.7;G. Die Hebriden (Sujreyar), Man und Irland;240
8;2. Kapitel Island und Grönland;250
8.1;1. Abschnitt: Island;250
8.1.1;A. Überblick;252
8.1.2;B. Rechtsquellen;257
8.1.3;C. Urkunden;300
8.1.4;D. Sagas;301
8.2;2. Abschnitt: Grönland;302
8.2.1;A. Die skandinavische Besiedelung;304
8.2.2;B. Die Christianisierung;307
8.2.3;C. Das Verhältnis zu Norwegen;309
8.2.4;D. Das Rechtswesen;314
9;3. Kapitel: Dänemark;318
9.1;A. Überblick;320
9.2;B. Seeländische Rechtsquellen;327
9.3;C. Schonische Rechtsquellen;338
9.4;D. Jyske Lov;356
9.5;E. Dänische Stadtrechte;367
9.6;F. Das dänische Vitherlagsret;372
9.7;G. Spätere Gesetze;378
9.8;H. Dorfordnungen;394
9.9;I. Urteile;396
9.10;J. Urkunden;397
9.11;K. Das englische Danelag;399
10;4. Kapitel: Die Normandie;404
10.1;A. Die Nomannische Landnahme;406
10.2;B. Die Ausbreitung des Christentums;409
10.3;C. Der Staat;411
10.4;D. Die Normannen in England;414
10.5;E. Die weitere Entwicklung;418
11;5. Kapitel: Schweden;420
11.1;A. Überblick;422
11.2;B. Götarechte;430
11.3;C. Oberschwedische Rechte;472
11.4;D. Um Styrilse Konunga och Höfdinga;567
11.5;E. Landrechte;572
11.6;F. Das allgemeine Stadtrecht (MEStL);612
11.7;G. Königliche Gesetzgebung;644
11.8;H. Dorfrecht;653
12;6. Kapitel: Finnland;658
12.1;A. Finnische Landschaften;660
12.2;B. Besiedelung Finnlands;666
12.3;C. Ländliches Recht in Finnland;680
12.4;D. Bjärköarätt in Finnland;701
13;7. Kapitel: Skandinavisches Recht in Rußland;704
13.1;A. Einführung;706
13.2;B. Frühe Tributherrschaft der Wikinger in der Rus’;709
13.3;C. Überlieferung der Rechtsquellen;711
13.4;D. Vergleich mit altschwedischem Recht;715
13.5;E. Die weitere Entwicklung;719
14;Quellen und Literatur;722
15;Register;862


Dieter Strauch, Universität zu Köln.


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