Buch, Deutsch, 167 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 205 mm, Gewicht: 211 g
Reihe: Diskurse der Psychologie
Über Psychotherapie und Selbstoptimierung
Buch, Deutsch, 167 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 205 mm, Gewicht: 211 g
Reihe: Diskurse der Psychologie
ISBN: 978-3-8379-3018-4
Verlag: Psychosozial Verlag
Sigmund Freud übersah bei seinem Entwurf eines wissenschaftlich-technisch ausgerüsteten, doch nicht glücklich werdenden Prothesengotts, wie Psychoanalyse, Psychologie und Psychotherapie selbst zur Erweiterung der Prothetik beitragen. Sie verbessern Arbeits-, Leistungs- und Liebesfähigkeit, sie stützen und optimieren das zutiefst verunsicherte Selbst von Menschen, die ihre hypermoderne Existenz ohne solche professionellen Hilfsmittel mitunter kaum mehr bewältigen können. Lesende dieses hochaktuellen Buchs, das die These vom Prothesengott um die Dimension einer Psychoprothese erweitert, begegnen nicht nur den smarten prothetischen Kunstwelten des 21. Jahrhunderts, sondern auch dem psychotechnisch optimierten Selbst unserer Tage.
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Weitere Infos & Material
Vorwort
Präludium
Prothetik, Psychotherapie und die Optimierung des Selbst: Seelenklempnerei sowie andere Metaphern und Maßnahmen
Der menschliche, allzu menschliche Prothesengott
Der smarte Prothesengott im 21. Jahrhundert. Affirmiertes Allmachtbegehren in einer digitalisierten, kommodifizierten Kontrollwelt
Polyvalenz des Prothetischen. Donna Jean Haraways Lektu¨re der Cyborg ›gegen den Strich‹
Prothesengott, Psychotherapie und optimierende Psychotechniken
Prometheisch-prothetische Psy-Disziplinen im Psycho- und Optimierungsboom
Die Attraktivität der Optimierungsbegehren auteronomer Subjekte
Psychoprothetik und psychotherapeutisches Handeln
Prothetische Psychotherapie. Exemplarische Methoden und Techniken
Schlussnotiz und Bilanz
Anmerkungen
Literatur




