E-Book, Deutsch, Band 1, 416 Seiten
Reihe: Wandler
Stigger Wandler - Das Erwachen
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7583-5884-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 1, 416 Seiten
Reihe: Wandler
ISBN: 978-3-7583-5884-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Benedikt Stigger ist Jurastudent und lebt mit Eltern und drei jüngeren Geschwistern in Passau. Schon seit jungen Jahren gehört Lesen zu seinen größten Hobbies, besonders Fantasy-Romane. Wandler - Das Erwachen ist sein erstes Buch und geplant als Band 1 einer Trilogie.
Autoren/Hrsg.
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KAPITEL 2
Alle Drei schauten simultan in Richtung des Handschuhs, welchen sie so unachtsam auf dem Tisch liegen lassen hatten. Als Vita weiterlesen wollte, unterbrach Ordhin sie und bat sie darum, weitere Absätze über Kleidung oder Ähnlichem außer vor zu lassen und mit der Magie weiterzumachen, da sie momentan mit diesen ganzen Gegenständen nichts anfangen könnten, da sie nicht im Besitz eben jener wären. Die Elfe stimmte ihm zu und blätterte weiter, bis sie eine entsprechende Stelle gefunden hatte.
Vita hörte auf, zu lesen und meinte, dass die folgenden Punkte sie vorerst nicht zu interessieren brauchten. Für ihre Reise brauchten sie weder die Geschichte des Ordens oder den Aufbau der Festung Aroi, ebenso wenig wie ein Regelwerk für das Verhalten, quasi eine Hausordnung. Vita schloss das Buch und wollte nach dem Handschuh greifen, doch Atros kam ihr zuvor und zog ihn über seine rechte Hand. Er nahm das Buch in die Hand und binnen eines Augenblicks war es verschwunden. Probeweise ließ er es wieder kurz erscheinen, da dies funktionierte, ließ er es wieder verschwinden. Dass der Handschuh unglaublich hilfreich für die Reise war, war ihnen klar. Dadurch würden sie kein Gepäck mitschleppen müssen. Doch bevor sie begannen zu packen, entschieden sie sich dafür, zuerst zu essen. Mittag war längst vorbei und die Anstrengungen des Vormittags hatten ihre Kräfte aufgezehrt. Als Atros in die Küche ging, fragte Vita Ordhin:
„Glaubst du, dass es ihm wirklich gut geht? Er hat schließlich das letzte bisschen Familie verloren, das er hatte.“
Ordhin antwortete ihr: „Ich denke schon. Aber wir müssen trotzdem aufpassen, jetzt hat er nichts mehr zu verlieren und wird sich vielleicht unnötig in Gefahr begeben.“
Nach dem Essen begannen sie zu packen. Zum Glück mussten sie nichts tragen, was es besonders für Atros leicht machte. Mit dem Handschuh war er auch in der Lage, Dinge mitzunehmen, die besonderen Wert für ihn hatten, wie einige der Bücher seines Großvaters. Neben solchen Dingen packten sie aber auch eine Menge anderer Sachen ein, unter anderem Decken, Schlafsäcke, Kleidung oder Teile der Küchenutensilien, was ihnen die Reise noch bequemer machen würde. Nach kurzer Recherche in dem Buch fand Vita heraus, dass man ebenfalls Lebensmittel mitnehmen konnte, diese jedoch nicht vor Verderben geschützt...




