Stern | Maddrax - Folge 278 | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 278, 64 Seiten

Reihe: Maddrax

Stern Maddrax - Folge 278

Der Gott der Mar'osianer
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-8387-0577-4
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Der Gott der Mar'osianer

E-Book, Deutsch, Band 278, 64 Seiten

Reihe: Maddrax

ISBN: 978-3-8387-0577-4
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Matts Befürchtung, was das verschwundene Siliziumwesen betrifft, bewahrheitet sich! Ein Hydrit, ein blutrünstiger Mar'os-Anhänger, hat den Stein gefunden und an sich genommen. Noch ist das Wesen von dem Tachyonenschock paralysiert - aber es kann nur eine Frage der Zeit sein, wann es neuen Einfluss gewinnen wird. Doch dies ist nicht die einzige tödliche Gefahr, die auf die Bewohner der Unterwasserstadt Hykton zukommt! Denn ein zweites Ungeheuer, eine Chimäre aus bionetischen und menschlichen Zellen, sucht seine Schöpfer...

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" (S. 3-4)

Kalter Sund, bei den Dreizehn Inseln, August 2526 Kal’tar durchmaß die Wogen mit kräftigen Zügen. Der Hydrit war einer rätselhaften Erscheinung gefolgt: einem Segelschiff, das wie ein durchsichtiger Schatten wirkte und hier zum Stillstand gekommen war, ohne den Anker zu werfen. Als er sich nun dicht über dem Meeresgrund näherte, bemerkte er, dass er nicht allein war: Zwei Menschen schwammen vor dem Bug – und ein Daa’mure! Kal’tar ging in Deckung.

Plötzlich flammte ein grelles türkisblaues Licht auf und blendete ihn. Mehrere Kiemenzüge lang sah er Sterne. Als er die Augen wieder benutzen konnte, entdeckte er einen leuchtenden Stein, der ganz in der Nähe zwischen die Korallen sank, während der Daa’mure die beiden reglosen Menschen zum Ufer zog. Und das Schiff … war verschwunden

So verblüfft wie neugierig tauchte Kal’tar dem Stein entgegen. Dessen Schein nahm immer weiter an Intensität ab, je näher der Hydrit kam. Als Kal’tar bei dem kopfgroßen Steinbrocken anlangte, war er beinahe erloschen. Nur ein zartes Glimmen strahlte er noch ab, das wie ein Herzschlag pulsierte. Was war das für ein Schatz, der zwischen den Korallen in den lichtdurchwirkten Fluten lag? Ob er aus dem Schiff stammte? Hatte er das türkisblaue Gleißen verursacht – und das Schiff damit in Nichts aufgelöst? Dann musste er große Macht besitzen! Kal’tar wich unwillkürlich ein Stück zurück.

Er war nicht feige – bei Mar’os, nein! –, nur vorsichtig. Schließlich wollte er nicht ebenfalls aufgelöst werden. Andererseits war er dem Schiff nicht zwei Zyklen1 lang in sicherem Abstand nachgeschwommen, um am Ziel der Reise mit leeren Flossenhänden dazustehen. Der Stein war zum Greifen nah. Er sah harmlos aus, wie ein Klumpen Bernstein. Der Hydrit streckte eine Flossenhand aus. Seine Schwimmhäute spreizten sich, als er das Gebilde berührte."



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