Stephens / Yates / Douglas | Romana Extra Band 99 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 99, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

Stephens / Yates / Douglas Romana Extra Band 99


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-4801-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 99, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

ISBN: 978-3-7337-4801-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



SCHICKSALSTAGE AUF MAURITIUS von CATHY BELL
Der Liebe hat Unternehmer Noah Chevalier für immer abgeschworen, seit seine Traumhochzeit auf Mauritius geplatzt ist. Nur die bezaubernde Lea kann ihm helfen herauszufinden, wer damals hinter der Intrige steckte. Doch dabei bringt Lea seinen Entschluss gefährlich ins Wanken ...
NOCH EINMAL FÜR IMMER von MICHELLE DOUGLAS
Eve hat ihn geliebt! Bis Damon Macy sie hintergangen und ihr das Herz gebrochen hat. Jetzt ist er zurück, und er ist der Einzige, der Eves idyllischen Heimatort am Meer vor dem Niedergang retten kann. Aber auf keinen Fall darf sie wieder ihr Herz an Damon verlieren!
IN DEN ARMEN DES ARGENTINIERS von SUSAN STEPHENS
Dem argentinischen Polochampion Nero Caracas liegen die Frauen zu Füßen. Doch er begehrt nur eine: die hinreißende, aber kühle Engländerin Amanda Wheeler. In Windsor ist sie ihm begegnet - in seiner wildromantischen Heimat Argentinien will er sie verführen ...
DER PLAYBOY UND DIE KÖNIGIN von MAISEY YATES
Ein Kind wird ihren Anspruch auf den Thron endgültig sichern. Inkognito verbringt Königin Astrid deshalb eine sinnliche Nacht mit Clubbesitzer Mauro Bianchi - mit Erfolg! Nur dass sie sich leidenschaftlich in Mauro verliebt, damit hat die schöne Monarchin nicht gerechnet ...



Das erste Buch der britischen Schriftstellerin Susan Stephens erschien im Jahr 2002. Insgesamt wurden bisher 30 Bücher veröffentlicht, viele gehören zu einer Serie wie beispielsweise 'Latin Lovers' oder 'Foreign Affairs'. Als Kind las Susan Stephens gern die Märchen der Gebrüder Grimm. Ihr Studium beendete die Autorin mit einem MA in Musik, sie wurde professionelle Sängerin und schrieb Sachbücher. Mit dem Schreiben von Liebesromanen begann sie erst, als sie eines Tages die Autorin Penny Jordan kennenlernte, die sie als Freundin und Mentorin zum Schreiben ihres ersten Liebesromans ermutigte. Auf einer Auktion einer Benefiz-Veranstaltung konnte ein Tag mit einem Autor ersteigert werden. Susans Ehemann gab das höchste Gebot ab und so verbrachte Susan einen Tag mit der bekannten Romance-Autorin Penny Jordan, die beiden wurden gute Freundinnen. Für Susan Stephens steht die Familie an erster Stelle, danach kommen das Schreiben, die Freunde sowie die Haustiere. Gern besucht sie Theatervorstellungen sowie Konzerte, sie reist viel. Zu ihren Hobbys in der Freizeit zählen Lesen, Kochen und Stricken. Susan Stephens liebt Wanderungen durch die Landschaft in Yorkshire, wenn es regnet, spielt sie Klavier. Ihre liebsten Sportarten sind Reiten und Ski laufen. Ihren Ehemann lernte Susan Stephens auf Malta kennen, sie trafen sich an einem Montag und am folgenden Freitag verlobten sie sich, knapp drei Monate später waren sie verheiratet. Bis heute sind sie glücklich verheiratet und haben drei Kinder. Trotzdem hofft Susan, dass ihre Kinder bei der Wahl ihrer Lebenspartner etwas besonnener vorgehen.

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PROLOG

Lea versuchte, die aufsteigende Panik wegzuatmen. Einatmen. Ausatmen. Runterkommen. Doch so sehr sie sich auch bemühte – es wollte einfach nicht funktionieren. Die Sonne brannte heiß vom wolkenlosen Himmel über Mauritius, und der weiße Marmor der Hotelterrasse blendete Lea. Mit zitternden Händen strich sie sich durchs Haar. Ihr Job stand auf dem Spiel. Diese Hochzeit. Ihr ganzes Leben! Sie spürte, wie sich die Panik immer weiter ihren Weg bahnte. In ihrem Kopf gab es nur noch einen einzigen Gedanken.

Was sollte sie denn jetzt tun? Sie war die Hochzeitsplanerin. Sie war für alles verantwortlich. Und wie es aussah, hielt sie im Moment die Fäden in der Hand: Würde die Hochzeit von Noah Chevalier und Tessa Goldwin stattfinden, oder ließ sie sie platzen?

Denk nach, befahl sie sich verzweifelt. Es gibt immer einen Ausweg!

Ein Kellner kam um die Ecke und prallte fast mit ihr zusammen. In letzter Sekunde schaffte er es, das Tablett auszubalancieren, auf dem Champagnergläser dicht an dicht standen. Sie klirrten bedrohlich gegeneinander.

„Pardon“, entschuldigte sich der Kellner auf Französisch. Die meisten Leute der Hochzeitsgesellschaft kamen aus Frankreich, genau wie Braut und Bräutigam. Daher hatte Lea nur Personal eingestellt, das die Sprache beherrschte. Der Mann warf ihr einen gehetzten Blick zu, dann war er auch schon wieder verschwunden.

Der Beinahezusammenstoß hatte Lea aus ihrer Trance gerissen und erinnerte sie daran, wo sie war. Was sie hier machte. Und vor allem: dass die Zeit drängte.

Rasch sah sie auf die Uhr. Viertel vor vier. Das war nicht gut. Überhaupt nicht gut! Um vier Uhr sollte die Trauung stattfinden. War es wirklich erst zehn Minuten her, dass ihre Welt Kopf stand?

Wieso hatte sie auch ausgerechnet diesen Weg wählen müssen? Wäre sie den längeren Pfad vom Haupthaus des riesigen Hotelkomplexes zur Villa gegangen, hätte sie das Gespräch nicht mit angehört. Dann hätte sie jetzt nicht das Problem, das sie schier um den Verstand brachte. Natürlich konnte sie auch so tun, als sei nichts passiert. Was ging sie das überhaupt an?

Sie wusste aber, dass sie damit nicht leben könnte. Sie würde die Wahrheit nicht verschweigen. Auf keinen Fall. Also rannte sie los. Sie ließ die Terrasse des Fünfsternehotels hinter sich, hastete über den frisch geschnittenen Rasen und lief im Schatten der Palmen Richtung Strand. Die ordentlich aufgereihten Stühle für die Hochzeitsgesellschaft kamen in ihr Blickfeld und erinnerten sie auf erschreckende Weise daran, was sie im Begriff war zu tun.

Sie erreichte den Sand und sank darin auf ihren hohen Pumps ein. Für die Hochzeitsgesellschaft waren Stege ausgelegt worden, auf denen sie leichter hätte rennen können. Doch diesen Umweg konnte sie jetzt nicht nehmen. Das würde zu viel Zeit kosten und zu viel Aufmerksamkeit erregen. Also zog sie sich die Schuhe aus und lief barfuß weiter.

Sie musste zum Bräutigam. Sie musste es Noah Chevalier sagen. Selbst wenn das alles aufs Spiel setzte, was sie sich aufgebaut hatte.

„Lea, wo läufst du denn hin?“, hörte sie Chloe hinter sich rufen. Sie war ihre beste Freundin und ihre Geschäftspartnerin. Gemeinsam hatten sie ihre Agentur „Love Inc.“ auf Mauritius aufgebaut. Chloe würde nicht gerne hören, was sie zu sagen hatte.

Entgegen ihres Bauchgefühls wechselte Lea die Richtung. Sie hielt nicht länger auf den Pavillon zu, wo sich Noah ganz sicher mit seinem Trauzeugen aufhielt. Stattdessen lief sie zurück über den Strand zu ihrer Freundin.

Chloe musterte sie besorgt. „Was ist passiert?“

Sie anzulügen wäre zwecklos. Chloe kannte sie schon seit dem Kindergarten. „Wir müssen die Hochzeit stoppen“, brachte Lea mühsam hervor.

Was immer ihre Freundin erwartet hatte: das ganz gewiss nicht. Die blonde junge Frau wurde eine Spur blasser und machte einen Schritt zurück. Dabei schwang ihr dunkelgrünes Seidenkleid elegant um ihre Beine. Im nächsten Moment packte sie Lea und zog sie hinter eine Palme.

„Was redest du denn da?“, fragte sie entsetzt.

„Ich habe etwas gehört, das ich nicht hätte hören dürfen“, erklärte Lea gehetzt. Sie sah sich um. Die ersten Gäste liefen bereits über den Steg zu den Stühlen. Das Orchester am Rand der Traufläche begrüßte sie mit einem sanften Liebeslied. Ein Fiasko, dachte Lea. Das wird ein Fiasko!

Chloe schüttelte an ihrer Schulter, um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. „Lea! Konzentrier dich! Was genau hast du gehört?“

„Der Bräutigam ist reingelegt worden. Die Braut ist nicht die, für die sie sich ausgibt. Sie ist eine Heiratsschwindlerin!“ Lea hätte es Chloe gerne vorsichtiger gesagt, doch dazu blieb ihr keine Zeit.

Chloe wurde noch blasser. „Das … sicher? Das muss ein Irrtum sein!“

„Kein Irrtum. Ich habe mitbekommen, wie die Braut mit einer anderen Frau gesprochen hat. Ihre Worte waren eindeutig: ‚Ich ziehe diese Hochzeit durch, solange ich das versprochene Geld bekomme. Danach verschwinde ich.‘ Deutlicher geht es nicht, oder?“

Chloe musste sich gegen den Stamm der Palme lehnen. Ihr schien schwindelig vor Schreck zu sein. Doch anders als Lea berappelte sie sich schnell wieder. „Das ist nicht von Belang“, sagte sie.

Lea glaubte, sich verhört zu haben. „Natürlich ist das von Belang“, protestierte sie. „Noah Chevalier muss es wissen!“

„Lea! Das hier ist unsere Chance, uns bekannter zu machen, unser Image zu pflegen. Wenn wir diese Hochzeit gut über die Bühne bringen, werden wir uns vor Aufträgen kaum retten können. Die Mutter von Noah ist hochzufrieden mit uns und will uns weiterempfehlen. Davon haben wir immer geträumt! Aber wenn du jetzt diese Hochzeit platzen lässt, dann verlieren wir alles! Alles!“

„Aber wir können Noah doch nicht sehenden Auges in sein Verderben laufen lassen!“

„Doch, genau das müssen wir. Wir sollen eine Hochzeit ausrichten und nicht verhindern. Das ist unser Auftrag, dafür wurden wir angestellt. Alles Weitere geht uns nichts an!“

„Wir haben aber die Verantwortung für diese Hochzeit übernommen. Und das heißt auch, dass wir den Bräutigam schützen müssen.“

„Lea, wenn du die Hochzeit stoppst, wirst du uns ruinieren! Du kannst vielleicht zurück zu deinen Eltern nach England, ich aber nicht. Ich habe nur unsere Agentur. Da steckt alles drin. Mein Geld, meine Hoffnung, meine Träume. Ich fühle mich auf Mauritius wohl. Die Insel ist meine Heimat geworden. Mach das bitte nicht kaputt! Und wer weiß? Vielleicht hatte der Satz ja auch eine ganz andere Bedeutung!“

Lea traten die Tränen in die Augen. Sie war verzweifelt und hin- und hergerissen. Alles, was Chloe gesagt hatte, entsprach der Wahrheit. Sie liebten ihre Agentur. Sie hatten eine Marktlücke entdeckt: Hochzeiten auf der Trauminsel Mauritius zu organisieren. Da sie beide fließend Französisch, Englisch und Spanisch sprachen, hatten sie sich schnell etabliert. Chloe hatte fast drei Jahre auf Mauritius gelebt und kannte die Insel gut, Lea besaß das nötige Organisationstalent und hatte ihre Kontakte in England und Frankreich mit in das Geschäft gebracht.

Sie waren ein gutes Team. Das beste.

„Lea, reiß dich zusammen. Bitte! Ich sehe jetzt nach der Braut. Die wartet bestimmt schon auf uns. Und du … du setzt dich einfach dort drüben an die Bar und atmest tief durch. Aber wehe, du gehst zu Noah! Es ist ohnehin schon zu spät. Schau! Er steht bereits vor dem Altar.“

Tatsächlich. Leas Mut sank, als sie den Bräutigam erblickte. Er umarmte gerade seine freudestrahlende Mutter und begrüßte seine kleine Nichte. Das Mädchen warf sich stürmisch in seine Arme und zerdrückte beinahe die Ansteckblüten an seinem Jackett, doch das schien ihn nicht zu kümmern. Er lachte und wirkte unglaublich … glücklich.

Konnte sie ihm das nehmen? Vielleicht hatte sie sich ja wirklich geirrt. Vielleicht war alles anders, als sie dachte. Und dennoch. Sollte sie nicht zumindest versuchen, mit ihm zu sprechen? Dann konnte er selbst entscheiden, was er mit der Information anfing.

„Du kannst nicht mehr unter vier Augen mit ihm reden“, erriet Chloe ihre Gedanken. „Es wird jemand mitbekommen, und dann haben wir einen Skandal. Lass es einfach, Lea! Ich gehe jetzt und bitte – mach keine Dummheiten!“

Ihre Freundin berührte sie kurz am Oberarm und lief dann in Richtung der Villa davon, in der sich die Braut zurechtmachte. Lea sah ihr wie betäubt nach, noch verzweifelter als zuvor. Sie musste sich entscheiden: für ihr Unternehmen oder für das moralisch Richtige. Wollte sie wirklich einen Skandal riskieren?

Sie schaute zu Noah hinüber und musterte seine hochgewachsene Gestalt. Er schien ihren Blick gespürt zu haben, denn er drehte sich um. Als er sie bemerkte, winkte er und lächelte.

Sein Lächeln ging Lea unter die Haut. Sie hatte selten einen so charismatischen, freundlichen und ehrlichen Mann kennengelernt. Er war mitreißend. Ein echter Gentleman. Wenn er nicht ihr Klient gewesen wäre, hätte sie sich geradewegs in ihn verlieben können.

Hätte.

Doch sie war professionell bei ihrer Arbeit. Gefühle dieser Art für einen Kunden zu entwickeln war absolut tabu. So etwas ließ sie gar nicht erst zu. Dennoch mochte sie Noah Chevalier. Er war der netteste Mann, dem sie seit Langem begegnet war.

Und ihn sollte sie ins offene Messer rennen lassen, obwohl sie es hätte verhindern können? Das war … einfach falsch! Wie sollte sie sich jemals selbst verzeihen, so etwas getan zu...



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