Steiner / Senft | Über den Traum | Buch | 978-3-7274-5365-6 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 224 Seiten, GEKL, Format (B × H): 116 mm x 180 mm, Gewicht: 218 g

Reihe: Themenwelten

Steiner / Senft

Über den Traum

Ausgewählte Texte
2. vollständig überarbeitete Auflage 2019
ISBN: 978-3-7274-5365-6
Verlag: Steiner Verlag, Dornach

Ausgewählte Texte

Buch, Deutsch, 224 Seiten, GEKL, Format (B × H): 116 mm x 180 mm, Gewicht: 218 g

Reihe: Themenwelten

ISBN: 978-3-7274-5365-6
Verlag: Steiner Verlag, Dornach


Rätsel und Weisheit des Traumlebens
Die Welt des Traumes geho¨rt genauso zu unserem Bewusstseinsleben wie die Zusta¨nde des Wachseins. Wurden in den alten Zeiten die Tra¨ume als Botschaften einer ho¨heren Welt betrachtet, begann man im Zeitalter der Verstandesta¨tigkeit den Traum als unsinnige Abirrung zu beargwo¨hnen. Heute entwickelt sich wieder vermehrt eine Sensibilita¨t gegenu¨ber der Bedeutung der Nachtseite des Bewusstseins, abseits des Umgangs mit popula¨rer Traumdeuterei. Innerhalb von Rudolf Steiners Bewusstseinsforschung nimmt der Traum eine wichtige Stellung ein. Mit der Neuauflage dieser Zusammenstellung der wichtigsten diesbezu¨glichen A¨ußerungen aus dem Gesamtwerk steht ein wichtiges Hilfsmittel zur Verfu¨gung, um sich rasch einen differenzierten U¨berblick zu verschaffen. Der Herausgeber gliedert die zahlreichen Stellen in Kapitel und Unterkapitel und ermo¨glicht so eine praktische Navigation. Angefangen vom Traumzustand und dem Wesen der Tra¨ume u¨ber die Bedeutung des Traumes fu¨r das Leben bis hin zur Bedeutung des Traumes fu¨r das ho¨here Erkennen und die Darstellung der Traumregion ero¨ffnet dieser Band das gesamte Spektrum einer spirituellen Traumlehre. Dass ein vertieftes Versta¨ndnis des Traumlebens fu¨r das Wachbewusstsein entscheidende Folgen hat, geho¨rt zu den Kernpunkten von Rudolf Steiners Sichtweise auf den Traum.

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Textauszug: Tra¨ume mo¨gen noch so chaotisch sein, sie mo¨gen Schreck- und Angsttra¨ume sein, sie mo¨gen liebliche Tra¨ume sein, immer weben und leben sie in Bildern, die sie vor die Seele hinzaubern. Sehen wir ab von dem Trauminhalt, aber sehen wir hin auf die Traumdramatik, da sehen wir, wie die Seele gewissermaßen webt und lebt, aufwachend oder einschlafend in diesen Traumesbildern. Ja, da a¨ußert sich eine gewisse Kraft der Seele. Mo¨ge man nun streiten daru¨ber, inwiefern diese Bilder falsch oder richtig sind – dass diese Bilder geformt werden ko¨nnen, muss uns darauf hinweisen, dass da eine Kraft in der Seele ist, die diese Bilder formt.


Senft, Herbert
Herbert Senft, 1931 bis 2007. In Nordholz/Landkreis Cuxhaven geboren und aufgewachsen. Nach Ausbildung zum Volksschullehrer in Hannover folgte das weiterfu¨hrende Studium von Mathematik und Werken als Lehrer zum Gymnasium in Cuxhaven. Im Jugendalter lernte er durch seinen Deutschlehrer in Bremerhaven die Anthroposophie kennen. Lebenslange Bescha¨ftigung mit dem Werk Rudolf Steiners. Er wirkte als aktives Mitglied in der Anthroposophischen Gesellschaft, in der Christengemeinschaft und setzte sich mit großem Engagement fu¨r die biologisch-dynamische Landwirtschaft ein. Er gru¨ndete und leitete Arbeitskreise in Bremerhaven und Nordholz. Er war verheiratet und hatte drei Kinder.

Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec (Königreich Ungarn, heute Kroatien), geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar, als Schriftsteller, als Redakteur und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und an vielen anderen Orten Europas. Seine durch Bewusstseinsforschung erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen) nannte, ermöglichte es ihm, auf zahlreichen Lebensgebieten praktische und tiefreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Im Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Als der Doppelkuppelbau aus Holz durch Brandstiftung zerstört wurde, stellte sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.



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