Steiner / Derbidge | Organisches Denken | Buch | 978-3-7274-5362-5 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 268 Seiten, GEKL, Format (B × H): 115 mm x 180 mm, Gewicht: 265 g

Reihe: Themenwelten

Steiner / Derbidge

Organisches Denken

Ausgewählte Texte
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7274-5362-5
Verlag: Rudolf Steiner Verlag

Ausgewählte Texte

Buch, Deutsch, 268 Seiten, GEKL, Format (B × H): 115 mm x 180 mm, Gewicht: 265 g

Reihe: Themenwelten

ISBN: 978-3-7274-5362-5
Verlag: Rudolf Steiner Verlag


Vom Denken des Organismus zum organischen Denken
So zentral der Begriff des Organismus im Denken Rudolf Steiners ist, so sehr fehlte bis jetzt eine Gesamtschau zu diesem Thema. Die hier zusammengestellten und kommentiertenTexte Rudolf Steiners ermöglichen nicht nur einen Überblick über das Wesen des Organischen, sondern zeigen auch, wie organisches Denken im Hinblick auf das Organische ein Einheitliches bildet, das sich in sämtlichen Weltzusammenhängen zeigt. Organisches Denken ist auf vielen Gebieten von Bedeutung, so geht es in dem Band ebenso um Rudolf Steiners Ausführungen über den Organismus-Begriff bei Goethe wie um die Dreigliederung als wesentliches Strukturprinzip des Organischen und ihre konkrete Anwendung und Umsetzung in der Menschenkunde, Medizin, Naturwissenschaft, Ökonomie, Landwirtschaft und Gestaltung des sozialen Lebens. Weitere Abschnitte zeigen, dass organisches Denken zur meditativen Arbeit gehört und dass die Erlangung des organischen Denkens wesentlicher Bestandteil eines Übungsweges ist, der sich mit den Phänomenen der Welt verbindet. Ein bemerkenswerter Gesichtspunkt, um auf die Anthroposophie zu blicken.

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Textauszug: Beim Organismus erscheinen die für die Sinne wahrnehmbaren Verhältnisse, z.B. Form, Größe, Farbe, Wärmeverhältnisse eines Organes, nicht bedingt durch Verhältnisse der gleichen Art. Man kann z. B. von der Pflanze nicht sagen, dass Größe, Form, Lage usw. der Wurzel die sinnlich-wahrnehmbaren Verhältnisse am Blatte oder an der Blüte bedingen. Ein Körper, bei dem dies der Fall wäre, wäre nicht ein Organismus, sondern eine Maschine. Man muss vielmehr zugestehen, dass alle sinnlichen Verhältnisse an einem lebenden Wesen nicht als Folge von andern sinnlich-wahrnehmbaren Verhältnissen erscheinen, wie dies bei der unorganischen Natur der Fall ist. Alle sinnlichen Qualitäten erscheinen hier vielmehr als Folge eines solchen, welches nicht mehr sinnlich wahrnehmbar ist. Sie erscheinen als Folge einer über den sinnlichen Vorgängen schwebenden höheren Einheit.


Derbidge, Renatus
Dr. Renatus Derbidge, geb 1979, Studium der Biologie, Geographie und Philosophie in Berlin. Vier Jahre Waldorflehrer in Basel, dann sieben Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum mit einer Forschungsarbeit zur Mistel. Darüber Dissertation an der Universität Witten/Herdecke. Heute tätig als freischaffender Autor, goetheanistischer Wissenschaftler in Forschung und Lehre sowie in der Landwirtschaft auf einem kleinen Hof auf der schottischen Insel Isle of Mull, wo er mit Familie lebt.

Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec (Königreich Ungarn, heute Kroatien), geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar, als Schriftsteller, als Redakteur und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und an vielen anderen Orten Europas. Seine durch Bewusstseinsforschung erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen) nannte, ermöglichte es ihm, auf zahlreichen Lebensgebieten praktische und tiefreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Im Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Als der Doppelkuppelbau aus Holz durch Brandstiftung zerstört wurde, stellte sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.



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