Buch, Deutsch, 320 Seiten, Format (B × H): 132 mm x 205 mm, Gewicht: 428 g
ORF-Bestenliste
Buch, Deutsch, 320 Seiten, Format (B × H): 132 mm x 205 mm, Gewicht: 428 g
ISBN: 978-3-627-00345-6
Verlag: Frankfurter Verlags-Anst.
Ava ist Künstlerin, sie lebt eine ungesicherte, prekäre Existenz. Sie ist dabei, sich aus einer unglücklichen Beziehung zu befreien, und gerät bei ihrer Suche nach Geborgenheit in eine Dreiecksgeschichte zwischen einem jungen, attraktiven Arzt und dem wirklichkeitsscheuen E. Es entsteht ein Wechselspiel von vibrierendem Zauber und erschütternden Wendungen, aus Jagen und Gejagt-Werden, aus Erfüllung und Entzug, aus Leben und Tod. Ein immer größer werdendes Misstrauen durchzieht ihren Geist: Wer ist der Vater ihres Kindes, ist sie tatsächlich schwanger? Wurde ihr Geliebter ermordet? Fast verliert sie sich im Hin- und Herspringen zwischen virtuellem und wirklichem Leben, und findet sich in einem Role-playing Game wieder, in einem virtuellen Spiel, in dem sie gegen sich selbst zu kämpfen scheint. Doch mit ihrem unumstößlichen Glauben an die Malerei, an die Farben, an Freundschaft und an das Gute, schafft sie ein neues, großes Gemälde und spürt, dass sie Leben erfahren musste, um sich selbst und ihrer eigenen Kunst wieder nahezukommen.
Verena Stauffer taucht mit ihrer einzigartigen, mehrfach ausgezeichneten Sprache in die digitale Welt ein und verwischt sie gekonnt und unvorhersehbar mit der Wirklichkeit.
»Nach dem Lesen dieses Romans wird die eigene Welt für immer verwandelt bleiben, sie wird farbenfroher, reicher und tiefer werden als sie es ohne dieses Buch je geworden wäre.« Yevgeniy Breyger
Zielgruppe
Für Leser*innen anspruchsvoller Gegenwartsliteratur, die psychologisch komplexe Frauenfiguren und die Frage nach authentischer Selbstfindung in einer digitalisierten Welt lieben. Ideal für Kulturinteressierte, die Romane mit Bezügen zu Kunst, Philosophie und gesellschaftlichen Fragen lesen. Für Menschen auf der Suche nach Reflexionen über Authentizität, Beziehungen und moderne Identitätsfragen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Verena Stauffer über »Strahlen«
»Im Text selbst entsteht ein zweites Werk: ein Gemälde, das ausschließlich in der Sprache existiert und nur im Lesen sichtbar wird. Dieses Moment hat sich erst im Prozess des Schreibens herausgebildet und trägt den Roman wesentlich. Ausgangspunkt war das Verschwimmen von digitaler und analoger Wirklichkeit, das sich im Text zu einer eigenen, neuen Ordnung verdichtet. Im Zentrum steht eine Malerin, die in einer radikalen Bewegung erkennt, dass die Form bedingungsloser Zuneigung, die sie sucht, letztlich nur in der Beziehung zu ihrem eigenen Werk möglich ist. Das Buch behandelt auch die Frage, wo Trost zu finden ist.«




