E-Book, Deutsch, 306 Seiten
Staud Datenmodellierung und Datenbankentwurf
1. Auflage 2005
ISBN: 978-3-540-26684-6
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Ein Vergleich aktueller Methoden
E-Book, Deutsch, 306 Seiten
ISBN: 978-3-540-26684-6
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
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Der Autor betrachtet alle etablierten Methoden der Datenmodellierung, angefangen bei der Semantischen Datenmodellierung ERM (Entity-Relationship-Modellierung), ihrer Präzisierung als SERM (Strukturierte ERM) und ihrer Konkretisierung in den Datenbanken der SAP-Unternehmensmodelle als SAP SERM bis zur relationalen Datenmodellierung, die zum konkreten Datenbankentwurf führt. Außerdem wird die objektorientierte Datenmodellierung, wie sie sich in der UML (Unified Modeling Language) entwickelt hat, dargestellt.
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Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
2;Abkürzungsverzeichnis;8
3;Inhaltsverzeichnis;9
4;1 EiNLEITUNG;12
4.1;1.1 Datenbanken und Datenbanksysteme;12
4.2;1.2 Realitat und Modell;14
4.3;1.3 Syntax und Semantik;14
5;2 GRUNDBEGRIFFE UND -KONZEPTE;17
5.1;2.1 Attribute;17
5.2;2.2 Objekte und Beziehungen;22
5.3;2.3 Mit Attributen zu Klassen;24
5.4;2.4 Objekte erkennen durch Attribute;26
5.5;2.5 Datenmodelle;28
6;3 MODELLIERUNG;31
6.1;3.1 Einfuhrung;31
6.2;3.2 Relationen;32
6.3;3.3 Beziehungen zwischen Objektklassen bzw.Relationen;35
6.4;3.4 Relationale Verknupfung - Schlussel und Fremdschlussel;45
6.5;3.5 Verknupfen von Relationen - konkret;52
6.6;3.6 Integritaten;54
6.7;3.7 Nicht-Attribute;54
6.8;3.8 Warum eigentlich flache Tabellen?;55
6.9;3-9 Zusammenfassung - erste Schritte;57
6.10;3.10 Optimierung durch Normalisierung;58
6.11;3.11 Die erste Normalform (INF);59
6.12;3.12 Darstellung Relationaler Datenmodelle;65
6.13;3.13 Redundanzen in 1NF-Relationen;66
6.14;3.14 Funktionale Abhangigkeiten;68
6.15;3.15 Die zweite Normalform (2NF);80
6.16;3.16 Normalisierung, Zerlegung,;88
6.17;3.17 Die dritte Normalform (3NF);89
6.18;3.18 Die Boyce-Codd - Normalform (BCNF);102
6.19;3.19 Die vierte Normalform (4NF);108
6.20;3.20 Relationale Operatoren bzw. Operationen;114
6.21;3.21 Die funfte Normalform (5NF);117
6.22;3.22 Die theoretische Fundierung des;122
6.23;3.23 Beispiel Rechnungsstellung;128
6.24;3.24 Die Zeitachse in Datenmodellen und;136
7;4 ENTITY RELATIONSHIP - MODELLIERUNG;139
7.1;4.1 Einfuhrung;139
7.2;4.2 Entitaten, Beziehungen, Attribute;139
7.3;4.3 Zuordnung der Attribute - Entstehung neuer Entitatstypen;147
7.4;4.4 Beteiligungen - Kardinalitaten und Min-/Max-Angaben;152
7.5;4.5 Ahnlichkeit und Enthaltensein;159
7.6;4.6 Beziehungen - vertieft;162
7.7;4.7 Beispiel „Sportverein";165
7.8;4.8 Die Zeit in Datenmodellen;175
7.9;4.9 Gleichzeitig Entitat und Beziehung;176
7.10;4.10 Hinweise zur Fehlervermeidung;178
7.11;4.11 Schlussbemerkung;182
7.12;4.12 Beispiel PC-Beschaffung;183
7.13;4.13 Ubertragung von ERM nach RM;191
8;5 SERM - STRUKTURIERTE ENTITYRELATIONSHIP- MODELLE;202
8.1;5.1 Grundkonzepte;202
8.2;5.2 Existenzabhangigkeit;204
9;6 DER SAP-ANSATZ FUR DIE DATENMODELLIERUNG;212
9.1;6.1 Das Grundkonzept;212
9.2;6.2 SAP-SERM;215
9.3;6.3 Konkrete Beispiele mit Eriauterungen;229
10;7 OBJEKTORIENTIERTE MODELLIERUNG;241
10.1;7.1 Einfiihrung;241
10.2;7.2 Statische Aspekte I - Objekte und Objektklassen;243
10.3;7.3 Statische Aspekte II - Objekte in Beziehung setzen;259
10.4;7.4 Dynamische Aspekte - Nachrichten;281
10.5;7.5 Verhaltensmodellierung;284
10.6;7.6 Einschatzung;294
11;8 INDEX;296
12;9 LITERATURVERZEICHNIS;301
2 GRUNDBEGRIFFE UND -KONZEPTE (S. 7)
2.1 Attribute
Im Mittelpunkt aller derzeitigen datenbanktheoretischen Ansätze steht ein wichtiges Konzept: Attribute. Mit Hilfe von Attributen wird die Information erfasst, die in der Datenbank gespeichert wird. Bezogen auf die heutige Datenbanktechnologie heißt das, dass durch sie die zu erfassenden Objekte und Beziehungen (vgl. Abschnitt 2.2) identifiziert und beschrieben werden. Außerdem erfolgt mit ihrer Hilfe dann auch die Abfrage der Datenbestande: SQL, die Abfrage-, Auswertungs- und Verwaltungssprache fur relationale Datenbanken baut vollkommen auf Attributen auf Das Attributkonzept ist daher von zentraler Bedeutung fiir die Datenmodellierung und das Datenbankdesign. Attribute gehen auf den umgangssprachlichen Eigenschaftsbegriff zurück.
Eigenschaften wie die folgenden:
- Maier als Name einer Angestellten in einem Unternehmen
- Silber als Farbe eines Autos,
- Mdnnlich als Geschlecht einer Katze,
- 5000 Euro als Gehalt eines Menschen,
- 11111 als Personalnummer eines Angestellten oder
- 2,7 als Note einer Klausur.
Alle unterstrichenen Worter: Name, Farbe, Geschlecht, Gehalt, Personalnummer und Note, sind Beispiele für Eigenschaften, die im Zusammenhang der Datenorganisation Attribute genannt werden. Alle kursiv gesetzten Worter und Zahlen: Maier, Silber, Mannlich, 5000 Euro, 11111 ,2,7 sind Beispiele fur (AttYibutS)Ausprdgungen von Attributen.
Alle fett gesetzten Worter: Angestellte, Autos, Katzen, Menschen, Angestellte, Klausuren bezeichnen Objekte (im allgemeinsten Sinn). Diese werden beschrieben.
Der Zusammenhang ist grundlegend und wie folgt:
- Attribute haben eine bestimmte Menge von (Attributs-)Auspragungen.
- Attribute werden mit Objekten in Zusammenhang gebracht, indem eine Auspragung als glültig fur das Objekt erkannt wird, oder auch mehrere.
Die folgende Abbildung veranschaulicht diesen Zusammenhang. Auf der linken Seite sind die drei Attributsauspragungen angeführt, rechts die Menge der Objekte. Die Pfeillinien zeigen dann z.B., dass ANGl die Programmiersprachen PSl und PS2 beherrscht und ANG4 nur PS4.




