Buch, Deutsch, 348 Seiten, PB, Format (B × H): 128 mm x 205 mm, Gewicht: 466 g
Buch, Deutsch, 348 Seiten, PB, Format (B × H): 128 mm x 205 mm, Gewicht: 466 g
ISBN: 978-3-929403-74-9
Verlag: Heller Verlag
Berlin im Jahr 2000, ein Sommerabend: Stationsarzt Dr. Felix Hoffmann will es sich vor dem Fernseher gemütlich machen, da wird er zum Nachtdienst in die Klinik gerufen und die Sanitäter liefern gleich einen Notfall ein. Dr. Hoffmann kann nur noch den Totenschein ausstellen. Er kennt den Mann, hat ihn schon einmal behandelt. Außerdem gehörte Mischa zur Putzkolonne des Krankenhauses. Am nächsten Morgen sind Totenschein und Leiche verschwunden, die von Dr. Hoffmann angeordnete Obduktion nicht durchgeführt. Korruption, Russenmafia, Wirtschaftskriminalität, Krankenhausmisere und fortschreitende Privatisierungen im Gesundheitswesen bilden den Hintergrund dieses spannenden Kriminalromans. Geschrieben von einem Insider, gibt diese Skandalchronik Einblick in ein deutsches „House of God“ und es ist beklemmend, wie aktuell dieser Hintergrund weiterhin ist.
„Die russische Spende“ wurde mit dem Friedrich-Glauser-Preis für das beste Krimi-Debüt des Jahres ausgezeichnet. Christoph Spielberg erhielt auch den Agatha-Christie-Krimipreis.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort – 20 Jahre danach oder „gut Ding will Weile haben“
Berlin im Jahr 2000: Zehn Jahre des Umbruchs, des Aufbruchs, aber auch des Abbruchs liegen hinter dem wiedervereinigten Deutschland. Für viele Menschen Jahre des Verlusts, während einige wenige unglaubliche Gewinne gemacht haben, nicht immer legal. Meine Erfahrungen als Oberarzt in einer Universitätsklinik und dann als niedergelassener Kardiologe in Potsdam in diesen Jahren sind der Hintergrund für die in Die Russische Spende geschilderten Ereignisse. Das Buch wurde 2001 im Piper-Verlag erstpubliziert, wo es vier Auflagen erlebte und für das Erscheinungsjahr mit dem Glauserpreis als bestes Krimi-Debüt ausgezeichnet wurde. Wieder vergingen zehn Jahre, bis die Übersetzung in das US-Englische erschien, begrüßt mit 'starred reviews' u.a. von Publisher’s Weekly, Booklist und Suspense Magazine. Die Japaner waren schneller, hier konnte man Die Russische Spende zwei Jahre früher in der Landessprache lesen. Zehn weitere Jahre dauerte es bis zur TV-Version als Donnerstagskrimi im Abendprogramm der ARD im Februar 2022.
Heute, im November 2023, freue ich mich sehr, dass der HELLER-VERLAG erneut das Buch einer breiteren Leserschaft zugänglich macht.
Christoph Spielberg




