E-Book, Deutsch, Band 14, 138 Seiten, Gewicht: 1 g
Eine Studie zur verfassungskonformen Auslegung von § 10 Abs. 1 des Heilmittelwerbegesetzes.
E-Book, Deutsch, Band 14, 138 Seiten, Gewicht: 1 g
Reihe: Schriften zum Gesundheitsrecht
ISBN: 978-3-428-52951-3
Verlag: Duncker & Humblot
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Unter exemplarischer Fokussierung auf das Publikumswerbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel in § 10 Abs. 1 HWG arbeiten die Autoren Parameter für eine verfassungskonforme Auslegung heraus, die nicht nur den berechtigten Schutzanliegen des Heilmittelwerberechts, sondern auch den betroffenen Grundrechtspositionen von Konsumenten und Werbungstreibenden besser Rechnung tragen können als die häufig stark verbotsorientierte Rechtspraxis. Neben ausgewählten Fallgruppen untersuchen die Autoren u. a. die Abgrenzung zwischen Werbung und Sachinformation, jüngere Liberalisierungstendenzen in der Rechtsprechung von BVerfG und BGH, das gesundheitspolitische Leitbild eines "informierten Patienten" sowie die Besonderheiten des Mediums Internet.
Nicht nur der Rechtswissenschaft, sondern vor allem auch der Rechtspraxis sollen hierdurch neue Einblicke vermittelt werden, die eine ebenso sachgemäße wie verfassungskonforme Handhabung des Heilmittelwerbegesetzes sichern.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Rechtswissenschaften Öffentliches Recht Staats- und Verfassungsrecht
- Rechtswissenschaften Wirtschaftsrecht Gewerblicher Rechtsschutz Wettbewerbs- und Kartellrecht, Werberecht
- Rechtswissenschaften Öffentliches Recht Medizin- und Gesundheitsrecht Arzneimittelrecht und Medizinprodukterecht, Apothekenrecht, Krankenhausrecht
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizin, Gesundheitswesen Medizinrecht, Gesundheitsrecht
Weitere Infos & Material
Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Teil: Die geschichtliche Entwicklung des Heilmittelwerberechts: Von den Anfängen der Industrialisierung bis zur Zeit nach dem Ersten Weltkrieg - Die Neuordnung des Heilmittelwerberechts in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft - Die Heilmittelwerbeverordnung (HWVO) vom 29. September 1941 - Das Heilmittelwerbegesetz (HWG) - 2. Teil: Inhalt und Zweck des Heilmittelwerbegesetzes sowie des in ihm enthaltenen Werbeverbots für verschreibungspflichtige Arzneimittel: Überblick über die Regelungsgehalte des Heilmittelwerbegesetzes - Allgemeiner Gesetzeszweck des Heilmittelwerbegesetzes - Insbesondere das Publikumswerbeverbot des § 10 Abs. 1 HWG für verschreibungspflichtige Arzneimittel - 3. Teil: Die durch das Werbeverbot des § 10 Abs. 1 HWG betroffenen Grundrechtspositionen: Die Grundrechtspositionen der Patienten bzw. Verbraucher - Grundrechtspositionen der Werbungstreibenden - Grenzen der Einschränkbarkeit ("Schranken-Schranken") - Zusammenfassung - 4. Teil: Verfassungskonforme Auslegung des § 10 Abs. 1 HWG: Zur Bedeutung der verfassungskonformen Auslegung - Anknüpfungspunkte für eine (verfassungskonforme) Auslegung des § 10 Abs. 1 HWG - Zur (verfassungskonformen) Auslegung des § 10 Abs. 1 HWG - Verfassungskonforme Auslegung und Europarecht - 5. Teil: Abschließende Betrachtung durch Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse in Leitsätzen - Literaturverzeichnis