Smith Der magische Zirkel - Der Verrat
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-641-04943-0
Verlag: cbt
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 2, 256 Seiten
Reihe: DER MAGISCHE ZIRKEL-Reihe
ISBN: 978-3-641-04943-0
Verlag: cbt
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Ein jahrhundertealter Hexenzirkel zieht Cassie in seinen Bann. Doch es gibt eine dunkle Macht, die alles zu zerstören droht. Wird Cassie ihre magische Liebe opfern, um das Überleben der Hexen zu sichern?
Cassie hat im Hexenzirkel eine neue Heimat gefunden. Doch dann fühlt sie sich wie durch ein magisches Band zum smarten Adam hingezogen – der ausgerechnet mit Diana zusammen ist! Als die intrigante Faye Cassies Gefühle bemerkt, nutzt sie eiskalt ihre Chance: Sie erpresst Cassie, um Anführerin der Hexen zu werden – und setzt eine tödliche schwarze Macht frei...
Lisa J. Smith hat schon früh mit dem Schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie bereits während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10.000 Büchern im Norden Kaliforniens.
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" (S. 68-69)
Cassie folgte der Bewegung des Kristalls. Er zeigt zur Treppe hinauf, beschloss sie – die entgegengesetzte Richtung führte nur zu einer Mauer. »Wir bringen den Kristall besser nach draußen«, sagte Adam. »Sonst können wir ihm vielleicht nicht folgen.« Cassie nickte. Sie und Adam sprachen schnell, angespannt – aber ruhig. Doch dicht unter der Oberfläche brodelten wilde Gefühle, die nur durch reine Willenskraft im Zaum gehalten wurden. Dass wir etwas zu tun haben, macht den ganzen Unterschied aus, dachte Cassie, während sie die Treppe hinaufstiegen. Sie konnte es sich jetzt nicht leisten, in Hysterie zu verfallen.
Sie musste einen klaren Kopf behalten, um Jeffreys Mörder aufzuspüren. Im Flur vor dem Büro des Hausmeisters liefen sie Deborah und den Henderson-Zwillingen in die Arme. »He, Adam, was … was is’n los?«, stammelte Chris. Cassie sah, dass er getrunken hatte. »Wir wollten uns ’ne kleine … kleine Erfrischung holen …« »Nicht da unten«, sagte Adam knapp. Er schaute Doug an, der weniger beschwipst zu sein schien. »Such Melanie«, befahl er ihm. »Und sag ihr, sie soll die Polizei anrufen. Jeffrey Lovejoy ist ermordet worden.« »Spinnst du, oder was?«, fuhr Deborah Adam an. Dann grinste sie. »Nette Vorstellung.« »Nein!«, rief Cassie, bevor sie sich selbst daran hindern konnte. »Du hast ihn nicht gesehen. Es ist schrecklich und nichts, worüber man Witze machen sollte.« Adam hielt Deborah zurück, bevor sie Cassie anfallen konnte. »Warum helft ihr uns nicht, statt die eigenen Leute zu bekämpfen?
Wir versuchen, die schwarze Energie aufzuspüren, die ihn getötet hat.« »Die schwarze Energie«, wiederholte Deborah spöttisch. Cassie holte schnell Luft, aber es war Nick, der sprach. »Okay, ich halte es auch für Quatsch«, sagte er ruhig. »Aber wenn es nicht die schwarze Energie war, muss ein Mensch der Täter sein. Zum Beispiel jemand, der Jeffrey absolut nicht leiden konnte.«
Er sah Deborah eindringlich an. Deborah erwiderte seinen Blick arrogant. Cassie betrachtete sie, wie sie in ihren schwarzen Hotpants und den kniehohen Lederstiefeln dastand. Deborah war streitlustig, rebellisch, feindselig – und stark. Zum ersten Mal nach langer Zeit fiel Cassie wieder die Tätowierung eines kleinen Halbmonds auf ihrem Schlüsselbein auf. »Warum unterstützt du uns nicht, Deborah?«, fragte sie. »Der Kristall zeigt etwas an, oder zumindest war es so, bevor wir uns unterhalten haben. Hilf uns zu finden, was er aufspürt.« Und dann fügte sie instinktiv hinzu: »Es könnte natürlich gefährlich werden …«"




