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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2684, 144 Seiten

Reihe: Julia

Smart So skandalös, so verführerisch


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7515-3456-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2684, 144 Seiten

Reihe: Julia

ISBN: 978-3-7515-3456-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Als der sizilianische Milliardär Sebastiano Russo im exklusiven Diamond Club unverhofft seine Ex-Affäre Layla wiedertrifft, betört sie ihn erneut mit ihrem sexy Lächeln. Dass er sich nach ihrem One-Night-Stand vor drei Monaten anders als versprochen nicht gemeldet hat? Offenbar kein Problem für die honigblonde Schönheit. Sie verspricht ihm sogar eine erotische Massage. Doch kaum beginnt Sebastiano sich nach einem harten Tag zu entspannen, schockiert sie ihn mit den süßen Folgen ihrer einzigen Nacht - und stellt skandalöse Forderungen ...



Michelle Smart ist ihrer eigenen Aussage zufolge ein kaffeesüchtiger Bücherwurm! Sie hat einen ganz abwechslungsreichen Büchergeschmack, sie liest zum Beispiel Stephen King und Karin Slaughters Werke ebenso gerne wie die von Marian Keyes und Jilly Cooper. Im ländlichen Northamptonshire, mitten in England, leben ihr Mann, ihre beiden Kinder und sie zusammen mit einem niedlichen Cockapoo - einer Kreuzung aus den Hunderassen Cocker Spaniel und Pudel. Was Michelle am meisten am Autorinnen-Dasein liebt, ist, dass sie den ganzen Tag mit Kaffee auf dem Schoß herumsitzen, aber dabei in Gedanken weit weg sein kann ... In ihrer eigenen Welt, die sie ganz nach ihrer Vorstellung erschafft.
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1. KAPITEL


Die Skyline von London sah an diesem Abend spektakulär aus, das musste Sebastiano Russo widerwillig zugeben. Der sanfte Schein der untergehenden Sonne umgab die Dächer mit einem goldenen Schimmer. Jetzt setzte der Hubschrauber, mit dem er von Edinburgh nach London geflogen war, zur Landung auf dem Dach eines der prachtvollsten Gebäude an – des Sitzes des exklusivsten privaten Clubs der Welt.

Wie immer stand Lazlo, der unaufdringliche Manager des Diamond Clubs, bereits am Landeplatz, um Sebastiano zu begrüßen und hineinzubitten.

Dieser war nicht in der Stimmung für Small Talk und legte keinen Wert auf die Gesellschaft der anderen Clubmitglieder, sondern ging direkt in seine private Suite. Er hatte gerade mit einem Schlag eine Milliarde Euro verloren. Da war es vermutlich verständlich, dass er allein sein wollte – zumal der herbe Verlust seiner eigenen Gedankenlosigkeit zuzuschreiben war.

Aber zumindest konnte er hier die Welt draußen lassen. Das Angebot und der Service des Diamond Clubs, verbunden mit seinem charakteristischen faszinierenden Ambiente, ließen keine Wünsche offen. Sebastiano kam gern hierher, wenn er auf einer seiner Geschäftsreisen in London durchatmen wollte.

Er war das Gesicht der Russo Banca Internazionale. Skandalöses Benehmen in der Öffentlichkeit konnte er sich nicht leisten. Seit Generationen leitete die Familie Russo die edle Privatbank diskret und mit einem Hauch von Glamour. Die vermögenden Kunden wussten die hohen Renditen zu schätzen, die selbst in Zeiten der Wirtschaftsflaute flossen. Die Beratung war sehr persönlich und die Bank dafür bekannt, keine Fehler zu machen.

Unter Sebastianos Leitung waren die Abläufe nach und nach digitalisiert worden, ohne dabei auf den intensiven, wertschätzenden Kundenkontakt zu verzichten. Gleichzeitig hatte sich der Gewinn der Bank innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. Wenn Sebastianos Milliardenverlust bekannt würde, nähme sowohl sein Ruf als auch der seiner Bank erheblichen Schaden. Wer vertraute einem Mann, der nicht einmal sein eigenes Geld im Griff hatte, sein Vermögen an?

Deshalb würde er den heutigen Abend allein verbringen. Morgen wollte er sein Kernteam zusammentrommeln und mit seinen besten Leuten eine Strategie zur Schadensbegrenzung besprechen.

Es war drei Monate her, dass er zuletzt im Diamond Club gewesen war. Ein Vierteljahr, seit er jene spontane Party veranstaltet hatte, die ein so überraschendes Ende gefunden hatte. Noch nie war er dem Club so lange ferngeblieben.

Heute Abend würde es keine Party geben. Die einzige Gesellschaft, nach der Sebastiano der Sinn stand, waren eine Flasche Bourbon und jemand, der ihm hin und wieder nachschenkte, ansonsten aber unsichtbar blieb.

Schweigend begleitete Lazlo ihn, bis sie an der Flügeltür zu Sebastianos Suite angekommen waren. Mit einem respektvollen Kopfnicken und einem leisen Gruß verschwand der Manager auf die ihm eigene unaufdringliche Art. Das war eines der vielen Dinge, die Sebastiano am Diamond Club so mochte. Das Personal war nicht nur extrem diskret, sondern hatte auch feine Antennen für die Stimmung der Gäste.

Als er endlich allein war, streifte Sebastiano sein Jackett ab und hängte es über eine Stuhllehne. Dann öffnete er die Manschettenknöpfe, legte sie ab und krempelte die Ärmel seines Hemdes auf. Er hatte Lazlo gebeten, ihm einen Barkeeper heraufzuschicken. Doch als er jetzt den Wohnbereich betrat und sah, dass der Manager seinem Wunsch bereits gefolgt war, blieb er überrascht stehen.

Einen Herzschlag lang standen sie voreinander, ehe die gertenschlanke, blonde Barkeeperin ihn mit einem zuvorkommenden Lächeln begrüßte. „Guten Abend, Mr. Russo.“

Mit einem beklommenen Gefühl in der Brust und verengten Augen ging er auf die Bar aus poliertem Holz zu, vorbei an dem Billardtisch und dem Tischkicker, über dessen Anblick er sich jedes Mal freute wie ein Kind. Er zog einen Barhocker vom Tresen und nahm Platz. „Layla“, sagte er mit einem knappen Kopfnicken, um seine Fassungslosigkeit zu überspielen. „Ich hatte angenommen, du wärst gar nicht mehr hier.“

Wenn er gewusst hätte, dass sie noch im Club arbeitete, hätte er Lazlo angewiesen, ihm einen anderen Barkeeper zu schicken.

Das Letzte, was er nach diesem Tag brauchte, war die einzige Mitarbeiterin des Clubs, mit der er eine Nacht verbracht hatte.

Ihr Lächeln brachte ihre hohen Wangenknochen perfekt zur Geltung. „Doch, das bin ich“, gab sie in neutralem Ton zurück. „Bourbon mit einem Eiswürfel?“

Er musterte sie, doch er fand keine Spur von Vorwurf oder Verdrießlichkeit in ihrem hübschen Gesicht. Nichts, was darauf schließen ließ, Layla würde ihn nicht ebenso hervorragend bedienen wie früher. Schließlich war ihre aufmerksame Professionalität der Grund gewesen, dass er jedes Mal, wenn er im Club übernachtet hatte, um Layla als Barkeeperin gebeten hatte.

„Vergiss das Eis“, grummelte er. „Und mach mir einen doppelten.“

Ihr kurzes Lächeln war voller Mitgefühl, so als hätte sie seine Gedanken gelesen und den Riesenfehler entdeckt, der ihm heute den Tag verdorben hatte und das Potenzial besaß, auch den Rest seines Lebens zu überschatten.

Sie schenkte ihm ein und stellte das Glas vor ihn auf den Tresen.

Er trank es in einem Zug aus. „Noch einen.“

Sie wiederholten den Vorgang. Erst beim dritten Glas spürte er, dass der Alkohol seine Wirkung entfaltete, und nippte nur noch. Er lockerte seinen verspannten Nacken. „Ich hätte gern Musik. Such du etwas aus.“

„Etwas Fröhliches?“

Er nickte nur.

Sie tippte auf ein Tablet, und schon füllte sich der Raum mit rhythmischen Klängen.

In den zwei Jahren, die Layla schon im Club arbeitete, hatte sie sich als diejenige unter den Angestellten erwiesen, die das beste Gespür für seine Stimmungen hatte. In Kombination mit dem Bourbon und der Musik spürte Sebastiano, dass er sich langsam etwas entspannte.

Liebesschwüre nach dem Sex haben nie dieselbe Bedeutung wie echte Versprechen, sagte er sich. Das weiß doch jeder.

Layla war erwachsen, und nichts an ihrer Körpersprache deutete darauf hin, dass sie sich in seiner Gegenwart unwohl fühlte. Im Gegenteil – sie schien sich sogar zu freuen, ihn zu sehen.

Nun, es war eine großartige Nacht gewesen, die sie miteinander verbracht hatten. Eine von den Nächten, die man nicht vergaß.

Sebastiano entspannte sich noch etwas mehr. Er hob sein Glas. „Leistest du mir Gesellschaft?“

In ihren vergissmeinnichtblauen Augen blitzte etwas auf, und sie grub die strahlend weißen Schneidezähne in die Unterlippe. Er dachte daran, wie sie mit diesen Lippen seine nackte Haut liebkost hatte. „Später vielleicht“, sagte sie.

Angesichts ihrer halb gesenkten Lider und der Zweideutigkeit ihrer Worte, die von ihrem Tonfall nur noch unterstrichen wurden, hob er die Augenbrauen. Sofort ahmte sie seine Mimik nach.

Ein Schauer der Erregung durchzog seinen Körper.

An diesen Blick erinnerte er sich nur zu gut. Es war derselbe, den sie ihm geschenkt hatte, ehe er kurzerhand seine Gäste hinausgeworfen hatte.

Vielleicht war es doch gar nicht nötig, seine Sorgen in ein oder zwei Flaschen Bourbon zu ertränken. Seine Vorfreude wuchs. Es gab vergnüglichere Wege, die schlechte Laune hinter sich zu lassen. Und Layla, die ihre langen Beine um seine Hüfte schlang und ihre Nägel in seinen Rücken grub, während er tief in ihr war, schien nicht die schlechteste Option.

Das Aufblitzen in ihren Augen wich einem vielversprechenden Glanz, und sie beugte sich vor, um ihm nachzuschenken. In dieser Haltung erlaubte der V-Ausschnitt ihrer schwarzen Bluse einen Blick auf den Ansatz ihrer kleinen, festen Brüste, deren Knospen perfekt in seinen Mund passten, wie er wusste.

Als sie bemerkte, wohin er sah, hob sich ihr Mundwinkel. Dann lehnte sie sich noch ein Stück weiter über den Tresen, stützte das Kinn auf die Faust und murmelte: „Kann ich sonst noch etwas für dich tun?“

In diesem Moment hatte Sebastiano keinerlei Zweifel mehr, dass sie ihm ganz bewusst einen Blick auf ihren schwarzen Spitzen-BH erlaubt hatte.

Erneut durchfuhr ihn eine Welle der Lust. Er war ihr nah genug, um den zarten Duft ihres Parfums wahrzunehmen, und schon kam die Erinnerung an das Aroma ihrer Haut zurück. Mit einem tiefen Blick in ihre Augen gab er zurück: „Später vielleicht.“

Sie schenkte ihm ihr schiefes Lächeln – der einzige Makel in ihrer ansonsten perfekten Schönheit. Und selbst das war nicht wirklich ein Makel, denn es machte sie interessanter. Und sexy. Dieses Lächeln versprach erotische Nächte voller Genuss. Und Sebastiano wusste, dass sie dieses Versprechen hielt. Ihr Parfum einzuatmen, die Hitze ihrer Haut zu spüren und zu wissen, dass sie vielleicht schon sehr bald wieder ihre langen Beine um ihn schlingen würde …

„Wie kommt’s, dass du noch immer hier arbeitest?“, erkundigte er sich, nachdem er einen großen Schluck Bourbon getrunken hatte.

„Meine Pläne haben sich geändert“, erklärte sie mit einem leichten Schulterzucken.

„Also bleibst du?“

„Nein.“ Wieder dieses schiefe Lächeln und ein Blick aus den mit langen Wimpern umkränzten blauen Augen. „Dies ist meine letzte Schicht.“

Noch einmal...



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