Simenon | Die grünen Fensterläden | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 256 Seiten

Reihe: Georges Simenon

Simenon Die grünen Fensterläden


1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-311-70419-5
Verlag: Kampa Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 256 Seiten

Reihe: Georges Simenon

ISBN: 978-3-311-70419-5
Verlag: Kampa Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Émile Maugin kommt aus einfachen Verhältnissen, heute prangt sein Name in fetten Buchstaben auf den Pariser Litfaßsäulen. Er ist nicht irgendein Schauspieler, er ist »der große Maugin«. Und sein Herz? Das, bescheinigt Maugins Arzt ihm wenige Tage vor seinem sechzigsten Geburtstag, befindet sich im Zustand eines Fünfundsiebzigjährigen. Nur wenn Maugin sich schone, bleibe ihm noch Zeit. Doch wünscht er sich überhaupt einen Aufschub? Wer ist er, außer den Rollen, die er spielt? Drei Ehefrauen hatte er, doch hat eine ihn auch geliebt? Und sein unehelicher Sohn, der abends vor seiner Garderobe steht, um Geld zu schnorren? Ist Maugin je irgendwo angekommen? Die Geschichte eines Mannes, der ins Antlitz des Todes blickt und sich fragt, wie er mit dem Leben fertig werden soll.

Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Liège, ist der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, mit einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und über 150 Erzählungen), seine Rastlosigkeit und seine Umtriebigkeit bestimmten sein Leben: Um einen Roman zu schreiben, brauchte er selten länger als zehn Tage, er bereiste die halbe Welt, war zweimal verheiratet und unterhielt Verhältnisse mit unzähligen Frauen. 1929 schuf er seine bekannteste Figur, die ihn reich und weltberühmt machte: Kommissar Maigret. Aber Simenon war nicht zufrieden, er sehnte sich nach dem »großen« Roman ohne jedes Verbrechen, der die Leser nur durch psychologische Spannung in seinen Bann ziehen sollte. Seine Romane ohne Maigret erschienen ab 1931. Sie waren zwar weniger erfolgreich als die Krimis mit dem Pfeife rauchenden Kommissar, vergrößerten aber sein literarisches Ansehen. Simenon wurde von Kritiker*innen und Schriftstellerkolleg*innen bewundert und war immer wieder für den Literaturnobelpreis im Gespräch. 1972 brach er bei seinem 193. Roman die Arbeit ab und ließ die Berufsbezeichnung »Schriftsteller« aus seinem Pass streichen. Von Simenons Romanen wurden über 500 Millionen Exemplare verkauft, und sie werden bis heute weltweit gelesen. In seinem Leben wie in seinen Büchern war Simenon immer auf der Suche nach dem, »was bei allen Menschen gleich ist«, was sie in ihrem Innersten ausmacht, und was sich nie ändert. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.
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Erster Teil


1


Es war seltsam: Die Dunkelheit, die ihn umgab, war nicht die unbewegte, stofflose, negative Dunkelheit, die jeder kennt. Sie erinnerte ihn vielmehr an die fast greifbare Dunkelheit gewisser Alpträume in seiner Kindheit, an eine böse Dunkelheit, die ihn während mancher Nächte in Wellen überfiel oder zu ersticken suchte.

»Sie können sich entspannen.«

Doch er konnte sich nicht rühren. Bloß atmen, und das war schon eine Erleichterung. Sein Rücken lehnte an einer glatten Wand, deren Material ihm unbestimmbar schien, und gegen seine nackte Brust drückte der Schirm, in dessen Lichtschein er das Gesicht des Doktors ahnte. Vielleicht lag es an diesem Licht, dass die Dunkelheit ringsum wirkte, als bestehe sie aus weichen, einhüllenden Wolken?

Warum musste er so lange in dieser unbequemen Haltung verharren, ohne dass jemand ein Wort zu ihm sagte? Vorhin, auf dem schwarzen Ledersofa im Sprechzimmer, da war sein Kopf noch frei gewesen, da sprach er mit seiner normalen Stimme, seiner dröhnenden, bärbeißigen Bühnen- und Stadtstimme, hatte seinen Spaß daran, Biguet zu beobachten, den berühmten Biguet, der die meisten Prominenten behandelt hatte oder noch behandelte.

Ein Mann wie er selbst, ungefähr in seinem Alter, gekommen ebenfalls aus dem Nichts, ein Bauer, und seine Mutter war Magd gewesen, auf einem Hof im Zentralmassiv.

Er hatte nicht die Stimme von Maugin, auch nicht seine Größe, seine Statur, sein breites kantiges Maul, aber er roch, mit dem stämmigen Wuchs und dem struppigen Haar, noch immer nach Acker, und er rollte das R.

»Können Sie ein paar Minuten genau so bleiben?«

Maugin musste sich räuspern, dann sagte er Ja. Obwohl er halbnackt war und den kalten Schirm berührte, perlten ihm Schweißtropfen auf der Haut.

»Rauchen Sie viel?«

Er hatte den Eindruck, der Professor stellte die Frage ohne Notwendigkeit, ohne Überzeugung, bloß um ihn ein wenig aufzumuntern, und er war gespannt, ob nicht noch eine folgen würde, eine wichtigere, auf die er seit Beginn der Untersuchung wartete.

Das hier war nicht irgendein Termin. Es war sieben Uhr abends und die Sekretärin längst weg.

Maugin kannte Biguet, er war ihm zwei-, dreimal begegnet, bei Premieren oder Empfängen. Obwohl er seit Monaten dran dachte, hatte er sich vorhin ganz plötzlich entschlossen und ihn angerufen.

»Würde es Ihnen was ausmachen, wenn Sie mal einen Blick auf mein Herz werfen?«

»Sie spielen gerade, oder?«

»Jeden Abend, außerdem die Nachmittagsvorstellung Samstag und Sonntag.«

»Drehen Sie?«

»Jeden Tag, in den Studios Buttes-Chaumont.«

»Passt es Ihnen, wenn Sie zwischen halb sieben und sieben vorbeischauen?«

Er hatte sich mit dem Auto der Filmgesellschaft hinbringen lassen, wie üblich. Die Klausel stand in jedem seiner Verträge und sparte ihm die Kosten für Wagen und Chauffeur, denn er selbst hatte nie fahren gelernt.

»Zu Fouquet’s, Monsieur Émile?«

Alle, die regelmäßig mit ihm zu tun hatten, hielten es für schlau, ihn Monsieur Émile zu nennen, als wäre der Name Maugin zu klobig für ihren Hals. Und war ihm jemand auch nur zweimal begegnet, dann rief er, sobald die Rede auf ihn kam:

»Ach, ja! Émile!«

Geantwortet hatte er: »Nein.« Es regnete. Tief ins Wagenpolster gedrückt, betrachtete er mit trübem Blick die nassen Straßen, die von der Scheibe verzerrten Lichter, erst die Schaufenster in den Arbeitervierteln, armselig, von hässlicher Banalität, Milchläden, Bäckereien, Lebensmittelhändler und Bistrots, vor allem Bistrots, dann die funkelnderen Geschäfte im Zentrum.

»Setz mich ab am Boulevard Haussmann, Ecke Rue de Courcelles.«

Wie zufällig, gerade als sie die Place Saint-Augustin überquerten, wurde der Regen dichter, dicke, aufspritzende Tropfen, und das Pflaster glich bald der Oberfläche eines Sees.

Er hatte gezögert. Er konnte den Wagen einfach vor dem Haus des Professors halten lassen. Doch er wusste, genau das würde er nicht tun. Es war sechs, als er in seiner Studiogarderobe zwei Glas Wein getrunken hatte, und sofort war ihm wieder unwohl, ein Schwindel, eine Beklemmung in der Brust, wie früher, wenn der Hunger kam.

»Sie steigen hier aus?«

Der Chauffeur war überrascht. An der Straßenecke befand sich nur das Geschäft eines Schneiders, mit geschlossenen Läden. Doch ein paar Häuser weiter, in der Rue de Courcelles, erkannte Maugin die schwach beleuchtete Fensterfront eines Taxifahrer-Bistrots.

Er wollte nicht vor Alfreds Augen da hinein, wartete einen Moment an der Ecke zum Boulevard, aufrecht, riesig, schon füllte Wasser die hochgebogene Hutkrempe und rann ihm auf die Schultern.

Das Auto entfernte sich, hielt jedoch nach ein paar Metern ausgerechnet vor dem Bistrot, und Alfred rannte mit hochgezogenen Schultern hinein.

Auch er hatte sicher Durst oder brauchte Zigaretten? Beim Aufstoßen der Tür wandte er sich in Richtung Maugin, und der ging anstandshalber zur erstbesten Toreinfahrt, als habe er da zu tun, wartete in der dunklen Einfahrt, bis das Auto wieder verschwand.

Danach betrat er die Kneipe, wo die Gespräche sofort verstummten, alles starrte schweigend auf den großen Maugin, der mit grämlicher Miene und rauer Stimme knurrte:

»Einen Roten!«

»Einen Bordeaux, Monsieur Maugin?«

»Ich hab gesagt einen Roten. Gibt’s hier keinen einfachen Roten?«

Er trank zwei Gläser. Er trank immer zwei hintereinander, jedes in einem Zug, und er hatte seinen Mantel aufknöpfen müssen, suchte in der Tasche nach Kleingeld.

Hatte Dr. Biguet seinen Atem gerochen, gerade eben, beim Abhören? Würde er ihn, wie die andern, danach fragen?

War ihm eigentlich bewusst, dass sie beide, seit Maugins Oberkörper eingeklemmt war zwischen zwei festen Platten und die Dunkelheit ihn zum Blinden machte, nicht mehr auf gleichem Fuße standen?

Bestimmt war er es gewohnt. Die anderen, der Premierminister, die großen Industriekapitäne, die Akademiemitglieder, die Politiker und ausländischen Fürsten, die angereist kamen, um ihn zu konsultieren – waren die nicht aus dem gleichem Holz?

»Atmen Sie normal, ohne Anstrengung. Vor allem den Brustkorb nicht bewegen.«

Zunächst waren da nur zwei Geräusche im Raum, der regelmäßige Atem des Arztes und das Ticken seiner Uhr in der Westentasche. Jetzt hörte man im Universum des schwarzen Gewölks ein merkwürdiges Schaben, das Maugin nicht sogleich einordnen konnte, doch es erinnerte ihn an die quietschende Kreide auf der Schiefertafel in seiner Dorfschule. Vorsichtig beugte er den Kopf, erblickte, einem Ektoplasma gleich, das konzentrierte Gesicht, die milchweiße Hand des Professors und verstand, dass der gerade auf dem Leuchtschirm zeichnete oder auf einer darübergelegten durchsichtigen Folie.

»Ihnen ist nicht kalt?«

»Nein.«

»Sind Sie vom Land?«

»Aus der Vendée.«

»Bocage oder Marais?«

»Sumpfigstes Sumpfland. Marais.«

Kurz davor, im Sprechzimmer, wäre die Sache wohl anders gelaufen. Maugin war ziemlich neugierig gewesen auf den Professor, der in seinem Wirkungsbereich ungefähr so bedeutend war wie er in seinem eigenen.

Es war ohne Absicht, doch er hatte in der Toreinfahrt kurz gezögert und einen Blick in die Loge der Concierge geworfen. (Denn hier gab es eine Concierge, bei ihm dagegen, in der Avenue George V, einen Mann in aufgedonnerter Uniform.)

Er war in diesem Moment noch ganz unbekümmert, sogar ein bisschen allzu unbekümmert, vielleicht wollte er sich beweisen, dass er sich keine großen Sorgen machte um sein Herz.

Schon dass einer am Boulevard Haussmann wohnte, war ein Zeichen. Das roch bereits sehr nach echter, nach jener soliden Bourgeoisie, die niemandem Sand in die Augen streuen muss, die sich mehr um ihre Bequemlichkeit kümmert als um den schönen Schein. In der Eingangshalle gab es keine korinthischen Säulen, und die Treppe war nicht aus weißem Marmor, sondern aus alter Eiche und darüber ein dicker roter Teppich.

Allein im Fahrstuhl, hatte er den Augenblick genutzt und in die hohlen Hände gehaucht, dann tief eingeatmet, zur Kontrolle, ob er nicht allzu sehr nach Wein roch.

Es war ein Ausdruck von Hochachtung, dass Biguet ihm außerhalb der üblichen Sprechstunde einen Termin gegeben hatte, ohne seine Sekretärin, ohne seine Sprechstundenhilfe. Hatte er begriffen, dass Maugin nicht Gefahr laufen wollte, am nächsten Tag in den Zeitungen zu lesen, er sei schwerkrank?

Auch hatte kein Hausmädchen ihm die Tür geöffnet, vielmehr der Doktor höchstpersönlich, der in seiner schwarzsamtenen Hausjacke wirkte, als empfange er einen Freund. Eine einzige Lampe erhellte den Salon, wo friedlich Holzscheite brannten.

»Wie geht es Ihnen, Maugin?«

Er sagte nicht Monsieur, und das war auch wieder sehr gut, denn sie beide hatten dieses Stadium hinter sich.

»Ich vermute, das Theater ruft nach Ihnen und Sie haben nicht viel Zeit für mich. Wenn Sie möchten, gehen wir sofort ins Sprechzimmer.«

Aus dem Augenwinkel hatte er einen Flügel gesehen, Blumen in einer Vase, das Porträt eines Mädchens im Silberrahmen. Und hinter den geschlossenen Türen aus dunkler Eiche ahnte er das geordnete, ruhige Leben einer richtigen Familie.

»Legen Sie Jacke und Hemd ab.«

Es war wirklich keine Uhrzeit für eine Konsultation, und der Professor musste eigenhändig den Gasofen anzünden.

Er hatte keine Karteikarte ausgefüllt, ersparte ihm auch das übliche Verhör.

»Donnerwetter!«, hatte er beim Abtasten von Maugins Muskeln gerufen, als dieser auf dem schwarzen...


Matz, Wolfgang
Wolfgang Matz, geb. 1955 in Berlin, studierte Philosophie und Musikwissenschaft und lehrte von 1987 bis 1995 in Poitiers. Er ist Autor, Übersetzer und Verlagslektor sowie Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Edl, Elisabeth
Elisabeth Edl, geb. 1956, Studium der Germanistik und Romanistik in Graz. Lehrte von 1983 bis 1995 in Poitiers und lebt heute als Literaturübersetzerin in München. Erhielt für ihre Arbeiten (Stendhal, Flaubert, Julien Green, Patrick Modiano u.a.) zahlreiche Preise. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Simenon, Georges
Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Liège, ist der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, mit einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und über 150 Erzählungen), seine Rastlosigkeit und seine Umtriebigkeit bestimmten sein Leben: Um einen Roman zu schreiben, brauchte er selten länger als zehn Tage, er bereiste die halbe Welt, war zweimal verheiratet und unterhielt Verhältnisse mit unzähligen Frauen. 1929 schuf er seine bekannteste Figur, die ihn reich und weltberühmt machte: Kommissar Maigret. Aber Simenon war nicht zufrieden, er sehnte sich nach dem »großen« Roman ohne jedes Verbrechen, der die Leser nur durch psychologische Spannung in seinen Bann ziehen sollte. Seine Romane ohne Maigret erschienen ab 1931. Sie waren zwar weniger erfolgreich als die Krimis mit dem Pfeife rauchenden Kommissar, vergrößerten aber sein literarisches Ansehen. Simenon wurde von Kritiker*innen und Schriftstellerkolleg*innen bewundert und war immer wieder für den Literaturnobelpreis im Gespräch. 1972 brach er bei seinem 193. Roman die Arbeit ab und ließ die Berufsbezeichnung »Schriftsteller« aus seinem Pass streichen. Von Simenons Romanen wurden über 500 Millionen Exemplare verkauft, und sie werden bis heute weltweit gelesen. In seinem Leben wie in seinen Büchern war Simenon immer auf der Suche nach dem, »was bei allen Menschen gleich ist«, was sie in ihrem Innersten ausmacht, und was sich nie ändert. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.

Matz, Wolfgang
Wolfgang Matz, geb. 1955 in Berlin, studierte Philosophie und Musikwissenschaft und lehrte von 1987 bis 1995 in Poitiers. Er ist Autor, Übersetzer und Verlagslektor sowie Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Liège, ist der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, mit einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und über 150 Erzählungen), seine Rastlosigkeit und seine Umtriebigkeit bestimmten sein Leben: Um einen Roman zu schreiben, brauchte er selten länger als zehn Tage, er bereiste die halbe Welt, war zweimal verheiratet und unterhielt Verhältnisse mit unzähligen Frauen. 1929 schuf er seine bekannteste Figur, die ihn reich und weltberühmt machte: Kommissar Maigret. Aber Simenon war nicht zufrieden, er sehnte sich nach dem »großen« Roman ohne jedes Verbrechen, der die Leser nur durch psychologische Spannung in seinen Bann ziehen sollte. Seine Romane ohne Maigret erschienen ab 1931. Sie waren zwar weniger erfolgreich als die Krimis mit dem Pfeife rauchenden Kommissar, vergrößerten aber sein literarisches Ansehen. Simenon wurde von Kritiker*innen und Schriftstellerkolleg*innen bewundert und war immer wieder für den Literaturnobelpreis im Gespräch. 1972 brach er bei seinem 193. Roman die Arbeit ab und ließ die Berufsbezeichnung »Schriftsteller« aus seinem Pass streichen. Von Simenons Romanen wurden über 500 Millionen Exemplare verkauft, und sie werden bis heute weltweit gelesen. In seinem Leben wie in seinen Büchern war Simenon immer auf der Suche nach dem, »was bei allen Menschen gleich ist«, was sie in ihrem Innersten ausmacht, und was sich nie ändert. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.



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