E-Book, Deutsch, 211 Seiten
Simchen Essstörungen und Persönlichkeit
3. aktualisierte Auflage 2020
ISBN: 978-3-17-039751-4
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Magersucht, Bulimie und Übergewicht - Warum Essen und Hungern zur Sucht werden
E-Book, Deutsch, 211 Seiten
ISBN: 978-3-17-039751-4
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dr. Helga Simchen ist Kinderärztin, Neuropädiaterin, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Psychotherapeutin sowie Verhaltens- und Familientherapeutin. Nach stationärer Tätigkeit als Oberärztin an einer Universitätsklinik war sie seit 1995 in eigener Praxis tätig.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Deckblatt;1
2;Titelseite;4
3;Impressum;5
4;Inhalt;6
5;Vorwort;12
6;1 Essstörungen – eine Einführung;14
6.1;1.1 Ein Konflikt zwischen Wollen und Können;14
6.2;1.2 Ein gesellschaftliches und persönliches Problem;15
6.3;1.3 Essstörungen und Persönlichkeit;17
6.4;1.4 Ein neuer biologisch fundierter Ansatz;19
6.5;1.5 Warum psychische Störungen in der Kindheit zunehmen;20
6.5.1;1.5.1 Die zunehmende Reizüberflutung im Alltag unserer Kinder und Jugendlichen;21
6.5.2;1.5.2 Der Mangel an sozialer Intelligenz und Kompetenz;21
6.5.3;1.5.3 Der Verlust stabiler sozialer Strukturen;22
6.5.4;1.5.4 Die Anziehungskraft vermeintlicher Vorbilder;22
6.5.5;1.5.5 Die Mängel unseres Schulsystems;22
6.6;1.6 Die Bedeutung der Forschung;24
7;2 Die Bedeutung von Veranlagung, Erziehung und sozialem Umfeld für das Essverhalten;26
7.1;2.1 Der »schlechte Esser« – eine frühkindliche Entwicklung;26
7.1.1;2.1.1 Im Säuglingsalter;26
7.1.2;2.1.2 Im Kleinkindalter – wenn der Esstisch zum Stresstisch wird;27
7.2;2.2 Wahrnehmung und Entwicklung von Essstörungen;28
7.2.1;2.2.1 Die Veranlagung, der genetische Code entscheidet;28
7.2.2;2.2.2 Veranlagung und Entwicklung als Einheit verursachen Essstörungen;30
7.2.3;2.2.3 Die Bedeutung der Geschlechtszugehörigkeit;33
7.3;2.3 Verhaltensänderung ist möglich;35
7.4;2.4 Negativer emotionaler Dauerstress als eine Ursache für Essstörungen im Erwachsenenalter;36
7.5;2.5 Negativer Dauerstress schon in der Kindheit?;40
8;3 Die Magersucht (Anorexia nervosa);41
8.1;3.1 Folge einer über Jahre bestehenden Störung des biologischen, psychischen und sozialen Gleichgewichts;41
8.1.1;3.1.1 Eine Magersüchtige berichtet;41
8.1.2;3.1.2 Die neurobiologische Ursache der Magersucht;44
8.2;3.2 Eine angstbesetzte Störung mit veränderter Wahrnehmung;48
8.3;3.3 Problemlösung durch zwanghaftes Verhalten;48
8.4;3.4 Wenn zwanghaftes Verhalten zur Sucht wird;50
8.5;3.5 Folge einer genetisch geprägten Persönlichkeitsstruktur mit reaktiver Fehlentwicklung;51
8.6;3.6 Die Sucht – ein Mittel zur psychischen Stabilisierung;53
8.7;3.7 Aktuelle wissenschaftliche Diagnosekriterien der Magersucht;55
8.7.1;3.7.1 ICD-10-Kriterien;55
8.7.2;3.7.2 DSM-5-Kriterien;56
8.8;3.8 Beispiele aus der Praxis – wie sich die Schicksale von Magersüchtigen gleichen;57
8.8.1;3.8.1 Mara, eine 23-jährige Frau, hochbegabt mit Rechenschwäche in der Schulzeit;57
8.8.2;3.8.2 Svenja, eine 17-jährige Gymnasiastin, die sich nicht wiegen lassen wollte;63
8.9;3.9 Ein Wechselspiel von Persönlichkeitsprofil und Belastung;65
8.10;3.10 Weitere Faktoren, die die Entwicklung einer Magersucht begünstigen;66
8.10.1;3.10.1 Soziokulturelle Faktoren;66
8.10.2;3.10.2 Individuelle und personenzentrierte Faktoren;67
8.10.3;3.10.3 Krankheitsbedingte Besonderheiten;69
8.11;3.11 Viele Gemeinsamkeiten in den Krankengeschichten – das kann kein Zufall sein!;71
8.11.1;3.11.1 Das Wesen von Magersüchtigen gleicht einer anspruchsvollen, empfindlichen Blume;71
8.11.2;3.11.2 Selbstwertgefühl und soziale Kompetenz;73
8.11.3;3.11.3 Gemeinsamkeiten in den Biographien von Magersüchtigen deuten auf eine gemeinsame Ursache;77
8.12;3.12 Gibt es eine gemeinsame genetisch bedingte Veranlagung?;80
8.13;3.13 Herkömmliche Erklärungsmuster zur Entstehung von Magersucht;82
8.13.1;3.13.1 Die Beziehungsstörung;82
8.13.2;3.13.2 Psychische Traumen in der Kindheit;82
8.13.3;3.13.3 Das »Steinzeit-Gen« und seine vermeintliche Rolle bei der Entstehung von Essstörungen;83
8.13.4;3.13.4 Die Bedeutung der veränderten Informationsverarbeitung für die Persönlichkeitsentwicklung;84
8.14;3.14 Magersüchtige haben viele Persönlichkeitsmerkmale gemeinsam;85
8.15;3.15 Der Body-Mass-Index (BMI);88
8.16;3.16 Die Psychodynamik der Pubertätsmagersucht im Überblick;90
8.17;3.17 Magersucht kann tödlich sein – zwei Beispiele von tragischen Krankheitsverläufen;91
8.18;3.18 Die Bedeutung der Frühdiagnostik und -behandlung;94
8.18.1;3.18.1 Beispiele aus der Praxis – wie Frühdiagnose und -behandlung schwere und chronische Verläufe einer Magersucht verhindern können;94
8.18.2;3.18.2 Frühsymptome, die in ihrer Summe zur Magersucht führen können;100
8.19;3.19 Das Dysmorphie-Syndrom (Hässlichkeitssyndrom);101
8.20;3.20 Schwerpunkte der Frühbehandlung;102
8.20.1;3.20.1 Frühbehandlung der genetisch veränderten Informationsverarbeitung;102
8.20.2;3.20.2 Das therapeutische Gespräch und die persönlichkeitszentrierte Behandlung;103
8.20.3;3.20.3 Die pubertätsbedingte Überforderung als Risikofaktor Nr. 1;104
8.20.4;3.20.4 Ziele der Frühbehandlung;106
8.21;3.21 Die häufigsten Begleit- und Folgeerkrankungen;106
8.21.1;3.21.1 Psychische Begleit- und Folgeerkrankungen;106
8.21.2;3.21.2 Durch Mangelernährung bedingte organische Erkrankungen;107
8.21.3;3.21.3 Ursachen der psychischen Begleit- und Folgeerkrankungen;107
8.22;3.22 Therapeutische Strategien bei der Behandlung einer AD(H)S-bedingten Magersucht;109
8.22.1;3.22.1 Wissensvermittlung und gemeinsame Reflexion über mögliche Ursachen der Magersucht;109
8.22.2;3.22.2 Verhaltenstherapie;109
8.22.3;3.22.3 Die medikamentöse Therapie mit Methylphenidat;111
8.22.4;3.22.4 Management zur Reduzierung möglicher Nebenwirkungen von Methylphenidat bei der Therapie des AD(H)S;114
8.22.5;3.22.5 Überprüfen der Therapiefortschritte;116
9;4 Die Bulimie (Ess-Brech-Sucht);117
9.1;4.1 Symptome;117
9.2;4.2 Aktuelle wissenschaftliche Diagnosekriterien;118
9.2.1;4.2.1 ICD-10-Kriterien;118
9.2.2;4.2.2 DSM-5-Kriterien;119
9.3;4.3 Psychodynamik der Entwicklung einer Bulimie auf Grundlage einer angeborenen Impulssteuerungsschwäche;119
9.4;4.4 Frühsymptome;123
9.5;4.5 Beispiele aus der Praxis;124
9.6;4.6 Auswirkungen auf die Gesundheit;127
9.7;4.7 Bulimie und Magersucht – zwei Varianten einer Essstörung, die sich im Krankheitsverlauf abwechseln können;128
9.8;4.8 Auch männliche Jugendliche können eine Bulimie, eine Magersucht oder beides entwickeln;130
9.8.1;4.8.1 Allgemeine Ursachen;130
9.8.2;4.8.2 Gemeinsamkeiten männlicher Jugendlicher mit Essstörungen;131
9.8.3;4.8.3 Männliche Jugendliche und ihr Verhältnis zu ihren Eltern;132
9.8.4;4.8.4 Männliche Magersüchtige beschreiben ihre Familie;132
9.8.5;4.8.5 Das Verhalten von Eltern essgestörter Jugendlicher – eine Zusammenfassung;134
9.8.6;4.8.6 Beispiele aus der Praxis – drei männliche Jugendliche mit einer restriktiven Essstörung;136
9.9;4.9 Magersucht, Bulimie und Esssucht – Folgen einer anlagebedingten stressassoziierten Störung;140
10;5 Essanfälle, Esssucht und Übergewicht (Adipositas);143
10.1;5.1 Statistische Daten zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen von 2006 bis 2017;143
10.2;5.2 Stress und Hungergefühl;144
10.2.1;5.2.1 Stressabbau durch Essen;144
10.2.2;5.2.2 Neurobiologische Ursachen von Adipositas und Essanfällen;145
10.3;5.3 Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen und seine Folgen;147
10.4;5.4 Verschiedene Formen des Übergewichts bei Erwachsenen und ihre Bedeutung;150
10.4.1;5.4.1 Warum die bauchbetonte Fettansammlung besonders ungünstig ist;150
10.4.2;5.4.2 Stressbedingtes Übergewicht – Ursachen und Folgen;151
10.5;5.5 Das Metabolische Syndrom;151
10.6;5.6 Gewichthalten erfordert psychische Stärke;154
10.7;5.7 Frustessen und Bewegungsmangel führen zum Übergewicht;156
10.8;5.8 Negativer Stress und wie der menschliche Körper darauf reagiert;157
10.8.1;5.8.1 Gesundheitliche Folgen von Dauerstress;158
10.8.2;5.8.2 Stressüberempfindlichkeit und Essstörungen;159
11;6 Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (AD[H]S) – eine häufige Ursache vieler Essstörungen;162
11.1;6.1 AD(H)S – eine genetisch bedingte überschießende Stressreaktion;162
11.2;6.2 Die Rolle der AD(H)S-Familie bei der Entwicklung von Essstörungen;163
11.2.1;6.2.1 Die Mutter – psychisch labil und überbehütend;163
11.2.2;6.2.2 Der Vater – abwesend, frustriert, hilflos und missverstanden;163
11.2.3;6.2.3 Die Geschwister – »Action« oder Rückzug;164
11.2.4;6.2.4 Das soziale Umfeld;164
11.3;6.3 Die bio-psycho-soziale Grundlage für die Entwicklung einer AD(H)S-bedingten Essstörung;165
11.3.1;6.3.1 AD(H)S als Wegbereiter für die Entwicklung von Essstörungen;165
11.3.2;6.3.2 Die Neurobiologie hilft uns, die Vielfalt der AD(H)S-Symptomatik zu erklären;169
11.4;6.4 Essstörungen als Folge der Angst vor dem Erwachsenwerden?;171
11.5;6.5 Essstörungen als Folge einer traumatischen Belastung in der Kindheit?;172
11.6;6.6 Die Suche nach einer gemeinsamen neurobiologischen Grundlage von AD(H)S und Essstörungen;173
11.7;6.7 Kinder und Jugendliche mit AD(H)S und Essstörungen haben viele gemeinsame positive Eigenschaften;174
11.8;6.8 AD(H)S – eine Reifungs- und Entwicklungsstörung mit unterschiedlicher Symptomatik;175
12;7 Neue Therapiestrategien sind gefragt;178
12.1;7.1 Verhaltenstherapie – der Kern der Behandlung einer AD(H)S-bedingten Essstörung;180
12.2;7.2 Medikamentöse Therapie als ergänzende Behandlungsstrategie;182
12.3;7.3 Ursachen behandeln und nicht nur Symptome;184
12.4;7.4 Defizite abbauen – Alternativen schaffen;185
13;8 Der Weg zur Hilfe führt über die Selbsthilfe;186
13.1;8.1 Die Bedeutung der Selbsthilfegruppen;186
13.2;8.2 Warum sind Selbsthilfegruppen für Essgestörte besonders wichtig?;187
13.3;8.3 Grenzen der Selbsthilfe;188
14;9 Essstörungen vorbeugen und verhindern – Wege einer wirkungsvollen Prävention;190
15;Kontaktstellen für Menschen mit Essstörungen;193
16;Befindlichkeits-Skala;196
17;ANIS-Skala (modifiziert) zur Diagnostik und Verlaufskontrolle einer Magersucht;199
18;20 Tipps und Ratschläge, um Ihr Übergewicht zu verringern;202
19;Literatur;205
20;Sachwortverzeichnis;210




