Senfft | Der lange Schatten der Täter | Buch | 978-3-492-05739-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 352 Seiten, Format (B × H): 138 mm x 220 mm, Gewicht: 545 g

Senfft

Der lange Schatten der Täter

Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte
Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 978-3-492-05739-4
Verlag: Piper

Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte

Buch, Deutsch, 352 Seiten, Format (B × H): 138 mm x 220 mm, Gewicht: 545 g

ISBN: 978-3-492-05739-4
Verlag: Piper


Das Schweigen der Täter, unbearbeitete NS-Verbrechen und Traumatisierungen durch den Zweiten Weltkrieg wirken kaum bemerkt bis heute nach. Still prägen sie als »vererbtes« Leid das Leben vieler Menschen, beschädigen Biografien und Beziehungen, beeinflussen die Politik. Eingebettet in die aktuelle Forschung erzählt Alexandra Senffts Reise durch das Erinnern, wie das Schweigen zur Last wird. Ihr Buch stellt unbequeme Fragen gegen das Verdrängen: Weshalb wurden Täter in Opfer verkehrt, welche Rollen spielen Schuld und Scham – und gibt es so etwas wie Gerechtigkeit? Sensibel und klug zeigt dieses Buch den Nachkommen der Kriegsgeneration Wege, sich auf heilsame Weise mit ihrem Erbe auseinanderzusetzen – und macht das Erinnern zum Auftrag in der Gegenwart für die Zukunft.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort Hitzefrei für einen Angeklagten Jeder hat eine Wahl Die familiäre NS-Geschichte zwischen Verdrängung, vorsichtiger Annäherung und radikaler Aufklärung Auf den Spuren des Krieges: Paula Albrechts Weg zu Achtsamkeit und Mitgefühl Quentin van der Veer: Heilung kommt durch Akzeptanz, nicht durch den Schlussstrich Fast zwanghaft alles aufdecken – Barbara Fenner und die große Klappe Die Schattenseiten sind in uns – Wolfgang Wagner kämpft gegen Pietismus und Perfektionsanspruch Neugierig bis zum Schluss: Ute Schenk und ihre Schwester Ulla Malterer Sich nie ducken und authentisch bleiben: Hanns Johann Scheringers Weg vom Landwirt zum Politiker Ein Vorname als Lebensprogramm: Freimut Duve Stefan Ochaba: Ich bin kein Kriegsenkel, ich bin ein Nazi-Enkel! Demut vor dem Leben. Eine Reise nach Auschwitz und warum es wichtig ist, zu lachen Dank Weiterführende Literatur Anmerkungen


Senfft, Alexandra
Alexandra Senfft ist Islamwissenschaftlerin und Publizistin. Ihre Themenschwerpunkte sind die transgenerationellen Folgen des Nationalsozialismus und der Dialog mit den Opfern und ihren Nachkommen, Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit, der Nahostkonflikt sowie das Spannungsverhältnis Deutsche – Juden – Israelis – Palästinenser. In ihrem Buch »Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte« schreibt sie vom Umgang ihrer Familie mit dem Erbe ihres Großvaters Hanns Ludin. Ludin war ab 1941 Gesandter des Dritten Reichs in der Slowakei und maßgeblich an der Deportation der slowakischen Juden beteiligt.

Alexandra Senfft ist Islamwissenschaftlerin und ihre Themenschwerpunkte sind die palästinensisch-israelische Verständigung, das Spannungsverhältnis Deutsche – Juden – Israelis – Palästinenser, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, die transgenerationellen Folgen des Nationalsozialismus und der Dialog mit den Opfern und ihren Nachkommen. In ihrem Buch SCHWEIGEN TUT WEH. EINE DEUTSCHE FAMILIENGESCHICHTE schreibt sie vom Umgang ihrer Familie mit dem Erbe des Großvaters Hanns Ludin. Ludin war ab 1941 Repräsentant des Deutschen Reichs im Slowakischen Staat und maßgeblich an der Deportation der slowakischen Juden beteiligt.



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