Seemann | Tanz für mich! | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 207 Seiten

Reihe: Tanz für mich, Süße!

Seemann Tanz für mich!

Die Ehre des Rockers
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7407-5141-8
Verlag: TWENTYSIX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die Ehre des Rockers

E-Book, Deutsch, Band 1, 207 Seiten

Reihe: Tanz für mich, Süße!

ISBN: 978-3-7407-5141-8
Verlag: TWENTYSIX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



"Gehen wir hinein?" Julie ist, unschlüssig wie ich. Es wirkt nicht sehr einladend. Wir stehen in einer schmalen, abgelegenen Straße mit hoch aufragenden alten Häusern links und rechts. Ziemlich einsam diese Gegend. Vorsichtig schauen wir uns um. Niemand ist hier zu sehen. Gruselig.... "Wer seid Ihr?" Die Männer rund um uns sehen uns an. Sie wirken älter als sie wahrscheinlich sind. Die Kleidung besteht hauptsächlich aus Jeanshosen und Lederjacken mit ärmellosen Jeansjacken darüber. Sie sind, soweit man es erkennen kann, an ihren Armen, Hals und teils an ihren Köpfen tätowiert. Manche haben lange Haare und tragen Bart. Unheimlich... Etwas unwohl fühle ich mich jetzt schon. Aber wir wollen sehen. Ich habe das Gefühl beobachtet zu werden. Nicht feindselig. Eher abwartend.... Ich nehme Mut: "Was macht Ihr denn da?" "Wir sitzen hier und trinken. Wir reden." Aha. "Sonst nichts? Klingt ja langweilig!" "Na ja, wir können ja hinausgehen. Nur wir zwei! Wie wär's?" Sein intensiver Blick hält mich gefangen. Blaue, durchdringende Augen - woah..... Auch als Buch: ISBN: 9783740771102

Die österreichische Autorin, Ingrid Seemann ist glücklich verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben, das Lesen von Romanen mit Happy End und Sport als Ausgleich. Wenn sie nicht gerade vor ihrem Laptop sitzt, oder ein Buch liest, ist sie mit ihren Nordic Walking Stöcken unterwegs. Nachdem die Trilogie Tanz für mich! ein sehr guter Erfolg war und noch immer beliebt ist, hat sie sich dazu entschlossen, diesen Roman auch als Buch für ihre Fans auszugeben, um auch E-Book Verweigerer mit ihrer Geschichte zu begeistern. Wenn euch Noah und Sarah gefallen haben, kann ich euch auch die folgenden Buchvorschläge nur empfehlen. Die nächste Generation. Florian, Sebastian und Michael kommen in ein Internat. Was sie dort alles erleben dürft ihr euch nicht entgehen lassen! Vorerst sind diese Geschichten nur als E-Books erhältlich. Aber ich verspreche euch, dass sie nächstes Jahr 2021 auch als Buch in den Handel kommen.
Seemann Tanz für mich! jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Club 'Together'


Sarah          

Jetzt ist es soweit! Wir gehen zu diesem Insidertipp! Bin mal gespannt. Julie kennt diese Location auch noch nicht. Bald stehen wir vor einem alten blaugestrichenen Haus, etwas abseits von der Straße gelegen. Nichts Auffälliges.

Drei Stufen führen zum Eingang hinauf. Das Schild über dem Eingangstor scheint relativ frisch zu sein. Ein Hinweis, dass wir richtig sind – ‚Together‘. Die Adresse stimmt. 

"Gehen wir hinein?" Julie ist unschlüssig wie ich. Die heruntergekommene Fassade vor uns wirkt nicht sehr einladend. Wir stehen in einer schmalen, abgelegenen Straße mit hoch aufragenden alten Häusern links und rechts. Ziemlich einsam und düster diese Gegend. Vorsichtig schauen wir uns um. Niemand ist hier zu sehen. Gruselig....

"Hi, wo wollt ihr geilen Mädels hin?" Ich zucke zusammen. Hinter uns stehen plötzlich zwei Typen, wie entsprungen aus der Hölle. Der eine hat raspel kurze Haare und ist gekleidet wie ein Obdachloser. Cargo Hosen, die schon lange in eine Waschmaschine gehören. Ein schwarzes T-Shirt, das ausgeprägte Brustmuskeln erkennen lassen und eine schwarze Lederjacke mit einer ärmellosen Jeansjacke darüber. Der andere ist glatzköpfig mit einem Tattoo darauf und ähnlich gekleidet wie der andere. Sie sind beide riesengroß, muskulös und wirken ziemlich bedrohlich auf uns! Im Ernstfall könnten wir ihnen nichts entgegensetzen. Wir sind machtlos. Julie und ich sehen uns etwas unsicher an. Was passiert jetzt mit uns...

„Los, packen wir es!“, ich spreche uns Mut zu. Also gehe ich voraus und öffne die Tür. Die Männer sind uns dicht auf den Fersen.

Wir betreten einen Vorraum. Ein kahler Raum. Die Wände sind schmutzig weiß, als würden sie schon Jahre nicht mehr nachgestrichen worden sein. Die Farbe blättert an manchen Stellen schon ab. Hier und da sind Plakate von bekannten, vorwiegend Hardrock Bands angeklebt. Am Boden verteilt liegen einige Sitzsäcke in verschiedenen Farben. Niedrige Tische mit gebrauchten Gläsern und geöffneten Flaschen stehen zwischen den Sitzsäcken.

Es sieht alles andere als einladend aus. „Sind wir da richtig?“, skeptisch drehe ich mich zu Julie um. „Ja, denke schon. Das Schild draußen hat den Namen ‚Together‘ angezeigt. So heißt der Club, hat Papa gesagt.“

"Wollt ihr jetzt da rein, oder nicht?" Ich zucke zusammen und drehe mich nach den Männern um. "Wo...hin?", frage ich stotternd. Der Glatzkopf nickt mit seinem Kopf zu einer Treppe. Julie zieht mich weiter.

Seufz. Ob das so eine gute Idee war hierher zu kommen? Mir kommen erste Zweifel...

Es ist sonst keine Menschenseele zu sehen. Aber wir hören von irgendwoher Musik, also gehen wir die Treppe hoch. Wir kommen an eine geschlossene Holztür und wollen schon anklopfen. Ich hebe gerade meine Hand, zu einer Faust geformt, in die Höhe, als die Tür in diesem Moment aufgerissen wird.

Das Mädchen schreckt zurück. Sie schaut auf meine geballte Hand. Schnell lasse ich sie sinken. „Hi. Wir wollen hier hinein.“ Das Mädchen nickt und reißt die Tür ganz auf und poltert an uns vorbei, die Treppen hinunter. 

Eigenartiges Verhalten. Keinen Mucks hat sie von sich gegeben. Kein Hallo. Ihr Aussehen ist auch irgendwie nicht normal. Wir sind so einen Aufzug nicht gewohnt. Alles an dem Mädchen ist schwarz gewesen, sie hatte einige Piercings im Gesicht und Tattoos am Hals und an den Armen.

Na ja…

Julie und ich schauen uns an und zucken mit der Schulter.  

Dann gehen wir hinein, dicht gefolgt von den großen Mannsbildern. Hier hat es irgendwie Wirtshaus Charakter, aber auch irgendwie schmuddelig hier. Die Wände sind ebenso in einem schmutzigen Weiß. Ein Maler wäre hier wirklich  richtig von Nöten!

Einige wenige Plakate mit bekannten Bands wie Kiss, Nazareth oder Metallica zieren die grauen Flächen. Die Möbel sind aus dunklem Holz. Eine Theke am anderen Ende des Raumes dominiert den Raum mit seiner Größe.

Der Laden ist voll mit Leuten. Viele Jungs und Mädchen sitzen rund um die Tische. Kein Tisch ist frei. Es ist laut. Es wird gelacht und herum gealbert. Ich habe das Gefühl, dass die Leute sich zum Teil über den ganzen Raum zuschreien.

„Was machen wir jetzt?“ „Wir setzen uns einfach irgendwo dazu!“, flüstere ich Julie zu. Sie nickt und wir nehmen all unseren Mut zusammen und fragen höflich an der Ecke eines Tisches, ob da noch frei ist.

Wir haben Glück und die Leute rücken schweigend zusammen. Natürlich werden wir angeglotzt. Wir sind neu. Wir haben das Gefühl, dass sich hier alle kennen. „Bekommt man hier etwas zu trinken?“, wage ich den Mann neben mir anzusprechen. „Müsst euch dort an der Bar selber holen.“, dabei zeigt sein Kopf in Richtung der Theke am anderen Ende des Raumes.

„Okay!“ Wir springen auf, gehen zur Bar und holen uns zwei Cola. Es gibt nicht sehr viel Auswahl an Getränken und die Preise sind nicht sehr hoch. Das gibt schon einen Pluspunkt!  

„Wie heißt du?“, werde ich gleich einmal gefragt. „Sarah.“ „Du?“ „Julie.“ Wir sehen unsere Tischgruppe an. Die Männer sehen älter aus, als sie wahrscheinlich sind.  Die Kleidung besteht aus Jeans Hosen und Lederjacken mit ärmellosen Jeans Jacken darüber. Sie sind, soweit man es erkennen kann, an ihren Armen, Hals und teils an ihren Köpfen tätowiert. Manche haben lange Haare und tragen Bart. Ein ungewohnter Anblick für uns zwei. Unheimlich...

Nicht die Art von Jungs, die wir aus unserer sozialen Umgebung gewohnt sind.

Die Mädchen sehen so düster aus, wie das Mädchen auf der Treppe von vorhin. Teils wirken sie schlampig auf uns. Die Haare stehen gewollt in alle Richtungen – igelig, zottelig. Vielleicht haben sie es nicht so mit Friseur? Wir müssen ja auffallen. Julie und ich sind farbenfrohe Typen - Wie die Paradiesvögel...

Etwas unwohl fühle ich mich jetzt schon. Aber wir wollen abwarten. Ich habe das Gefühl, dass uns alle begutachten. Nicht feindselig. Eher abwartend. „Was macht ihr denn hier?“, all meinen Mut nehmend, frage meinen Sitznachbarn. „Wir sitzen hier und trinken. Wir reden.“ „Aha. Sonst nichts? Das klingt ja langweilig!", stelle ich fest.

„Na ja, wir können ja hinausgehen. Nur wir zwei. Wie wär‘s?“, erwidert er frech und schaut mich frontal abwartend an. Ich sehe ihm in die Augen. Blaue, durchdringende Augen. Woah...

Ich verliere mich in ihnen. „Was sollen wir da draußen?“, frage ich ihn total abgelenkt von dem Blau. Er grinst. Ich habe es noch nicht geschnallt, was er meint.

Julie gibt mir unter dem Tisch einen Hieb auf mein Schienbein. Ich löse mich von den blauen Augen und schaue irritiert auf meine Freundin. Sie schüttelt den Kopf. Sie ist nicht so naiv wie ich! Erst jetzt dämmert es mir, was er gemeint haben könnte. Mir wird siedend heiß und mein Gesicht muss rot sein wie eine Tomate! So ein direktes Angebot ist mir noch nicht untergekommen. Ich winde mich. Ich weiß nicht mehr, was ich dazu sagen soll und schweige erstmals.

Jack

Mann, das Mädchen ist ein geil! Etwas schüchtern. Aber süß! Ich habe den wortlosen Blickkontakt mit ihrer Freundin bemerkt. Sarah hat sofort auf Julies Warnung reagiert. Julie ist nicht zu unterschätzen. Sie hat meine Anmache, als solche sofort erkannt. Mein Jagdinstinkt ist eröffnet.

Jetzt grinse ich meine süße Nachbarin an. Ob ich ihr den Arm über die Schultern legen kann? Ich probiere es einfach mal. Sie wehrt sich: „Hey nicht so schnell! Ich kenne dich ja noch nicht!“ Ich lasse sofort los. Mann, die ist total verklemmt! „Ist ja schon gut! Beruhige dich wieder!“ Ich werde sie erst einmal ignorieren. Aus Erfahrung weiß ich, dass Frauen dann beleidigt sind und hoffen, doch noch Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Also drehe ich mich auf die andere Seite: „Charlie, was machen wir heute?“ Ich beobachte sie aus den Augenwinkel. Sie lehnt sich zurück und sagt einmal gar nichts. „Wir könnten heute zum Stützpunkt fahren. Ich muss mein Motorrad checken und aufpolieren! Timo hat dasselbe vor! Seine Bremsen quietschen!“ Geistesabwesend nicke ich. Ich habe nichts Besseres vor.

Vorerst.

Ich merke, dass das Mädchen neben mir die Arme verschränkt hat und den Kopf leicht nach unten geneigt, dasitzt. Hin und wieder bläst sie die Backen auf und lässt leise zischend die Luft wieder zwischen ihren Lippen entweichen. Ein sicheres Zeichen, dass sie sich langweilt! Na also. Aber ich lasse sie noch etwas zappeln.

Ich wende mich absichtlich an das andere Mädchen: „Hey, Julie! Wo kommt ihr her?“ „Na von hier!“ „Seid ihr aus der Stadt?“ „Ja!“ Sehr knapp die Antworten. Da bekomme ich nicht viel heraus. Die ist etwas abgebrühter. Nicht so wie ihre Freundin. Ob ich es jetzt noch einmal probieren kann?

Ich wende mich meiner süßen Nachbarin zu. „Hey mach nicht so ein böses Gesicht!“, flüstere ich direkt in ihr Ohr und lasse ganz leicht meine Zungenspitze über ihr Ohrläppchen streichen. Sie zuckt gewaltig zusammen. Sie zieht die Schulter nach oben und weicht mir aus. Weit kommt sie nicht. Sie ist auf der anderen Seite von Timo eingekeilt. Ihre Hautfarbe im Gesicht und Hals ist wieder rot angelaufen. Echt scharf die Kleine.

„Äh, lass das!“ Sie greift mir auf den Schenkel und will mich wegstoßen. Ihre Kraft ist lächerlich. Aber die Wirkung auf mich ist fatal. Mein Schwanz juckt mich schon die ganze Zeit. Aber jetzt ist meine Schmerzgrenze erreicht. Ich fange ihre Hand ein und ziehe sie an meine Beule. Sie ist noch röter geworden. Ganz kleine Schweißperlen stehen auf ihrer Stirn. Sie will ihre Hand zurückreißen. Ich lasse sie nicht. Ich reibe ihre Hand auf meinem schmerzhaft...



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