E-Book, Deutsch, 245 Seiten
Seemann Die russische Oligarchin
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7407-8132-3
Verlag: TWENTYSIX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Cosima und Maxim
E-Book, Deutsch, 245 Seiten
ISBN: 978-3-7407-8132-3
Verlag: TWENTYSIX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Maxim kommt nach langer Zeit mit seinem Onkel von Russland in die österreichische Heimat zurück. Er tritt sein Erbe als zukünftiger Oligarch der russischen Gesellschaft in Österreich an. Sein Vater Vladimir Warschenko führt ihn in Warschenko Enterprises ein und Mischa soll ihn körperlich auf seine Zukunft vorbereiten. Maxim und Mischa verbringen viel Zeit miteinander und gehen auch abends in die Nachtlokale. Eines Nachts steht Cosima plötzlich verärgert hinter ihm, weil er und Mischa ihre Plätze an der Bar besetzt haben und stellt sie zur Rede. Er ist von ihrer Schönheit sofort fasziniert. Vorerst ist sie angeekelt von seinem unehrenhaften Vorschlag. Aber dann besinnt sie sich, dass sie ihn für sich benutzen kann. Aber es kommt anders. Er nutzt sie brutal aus und hinterlässt eine traumatisiertes Mädchen. Sie will nichts mehr von ihm wissen. Er kann sie nicht vergessen. Ein Privatdetektiv wird auf sie angesetzt, obwohl er nur ihr Aussehen beschreiben kann. Er hat nicht einmal ihren Namen! Er hat Glück und trifft sie in einem Salon als Friseurin. Er verfällt ihr immer mehr. Sie wird schwanger und er macht ihr einen Heiratsantrag. Bei der Hochzeit steht ihr der Grund ihrer Albträume gegenüber. Jack! Ihr ehemaliger Liebhaber, ein Rocker, ist bei ihrer Hochzeit eingeladen! Sie fällt ohnmächtig in sich zusammen. Maxim ist verstört. Er kommt hinter das Geheimnis, das sie sorgsam behütet hat. Jack war ihr Peiniger und als wenn dies nicht genug wäre, sie wurde auch mehreren Männer gleichzeitig vergewaltigt. In ihrem Schock, dass die Vergangenheit sie einholt, verliert sie ihr Baby. Maxim stellt seinen Vater wütend zur Rede und erfährt, dass Jack der Sohn des besten Freundes seines Vaters ist! Dennoch erlaubt Vladimir einen Kampf und Maxim fordert Jack heraus. Die Ehre der jungen Oligarchin muss wieder hergestellt werden!
Die österreichische Autorin, Ingrid Seemann, ist glücklich verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und Lesen von Romanen und Sport. Sie liebt es, in der Freizeit an ihrem Laptop einen Roman zu schreiben. Sie fängt an zu tippen, hört wieder auf und schreibt irgendwann weiter. Sie schreibt ohne zu wissen, wie es mit ihren leidenschaftlichen Männern und Frauen weitergehen soll. An unmöglichen Orten fällt ihr es auf einmal ein, dass sie unbedingt eine Szene einbauen muss und überlegt, wie sie die Geschichte dahin führen kann. Sie würde sich wahnsinnig freuen, wenn die Leser sich die Zeit nehmen und ihre Meinung darüber schreiben.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Maxim
Er sitzt im Flugzeug von Moscow auf den Weg nach Österreich. Endlich darf er zu seinem Papa und die Ausbildung zum obersten Mitglied einer russischen Gesellschaft antreten. In frühester Kindheit ist er nach Russland geschickt worden. Er besuchte ein Elite Internat und promovierte schließlich auf der National University of Science and Technology "MISIS" mit Auszeichnung und wartete seither, dass er endlich den wichtigsten Grundstein seines Lebens setzen kann - nämlich als Nachfolger zum russischen Oberhaupt seiner großen Familie ausgebildet zu werden. In der Freizeit ist er mit seinen Kumpels durch die Stadt gezogen. Sie haben keine Party ausgelassen und auch die Frauen untereinander geteilt. Sie haben es krachen lassen. Aber jetzt ist er bereit, seinem Vater und seiner Mutter gegenüberzutreten und sich für seine Bestimmung anleiten zu lassen. Mit an Bord ist Mischa, sein Onkel. Dieser ist nach jahrelangem Exil zurückbeordert worden. Er wird für das Training seines Neffen verantwortlich sein. In der Vergangenheit musste er Österreich nach einer erfolgreichen Verhandlung vor Gericht verlassen. Dies war eine grundlegende Bedingung, die sein österreichischer Anwalt stellte. Ansonsten wäre er lebenslang hinter Gitter gekommen. Dabei war sein Anwalt sein Feind. Er hat etwas, was Mischa dringend begehrt. Nur wegen der Ehefrau des Anwalts, hat er einen Mord begangen. Wie wird sie heute aussehen? Ist sie immer noch so schön? Sie ist zwanzig Jahre älter geworden. Also müsste sie jetzt über vierzig sein. Mischa muss sie unbedingt einmal sehen. Seine Nächte sind in letzter Zeit unruhig gewesen. Er hat das Gefühl, dass Jennifer ihm den Schlaf noch lange rauben wird. „Onkel Mischa!“ „Mhm?“ Mischa ist tief in seinen Gedanken versunken. Die Frau… „Onkel Mischa! Träumst du?“ Maxim boxt dem Älteren auf den Arm. „Lass das!“ Mischa reibt sich die Stelle, die bestimmt einen blauen Fleck davontragen wird. Das Bild einer zwanzigjährigen Jennifer ist stets in seinem Gedächtnis präsent. Maxim wird ungeduldig. Was hat sein Onkel nur? Er ist wie weggetreten! „Onkel Mischa! Bist du krank?“ „Nein! Was willst du?“ Mischa ist ungehalten. Sein Neffe raubt ihm seine schönen Gedanken! „Erzähl mir wie es so in Österreich ist!“ „Nicht viel anders als in Russland!“, meint der Onkel. „Gibt es da auch schöne Mädchen?“ Nun lächelt Mischa verträumt. Er sieht Jennifer in seinem Geiste. Er hat sie geküsst. Den Kuss hat er gewonnen, als der Ehemann ihn herausgefordert hat. Er weiß heute den Grund auch nicht mehr, weswegen. Aber der Kuss… Jennifer ist eine leidenschaftliche Frau gewesen. „Onkel! Was ist jetzt? Gibt es schöne Mädchen, oder nicht!“ „Es gibt sie! Jede Menge!“ Mischa lächelt. „Erzähl mir doch von der einen, die dich offensichtlich heute noch gefangen nimmt. Du bist wegen ihr nach Moscow ins Exil gegangen, nicht wahr?“ Maxim ist nicht dumm. Er hat so einiges gehört. Gerüchte breiten sich schnell aus. Mischa war ein guter Onkel für ihn. Er ist mit ihm auf Partys gegangen und in die zahlreichen Discos. Er hat ihm vieles erzählt, wenn er zu viele Vodkas getrunken hat. Wie hieß sie doch nur…? Maxim denkt scharf nach. „Jetzt hab ich es! Jennifer! Du warst in eine Jennifer verknallt! Habe ich recht?“ Mischa dreht sich endlich zu Maxim um. Der Neffe hat jetzt seine volle Aufmerksamkeit. „Woher hast du den Namen?“ Der junge Mann lacht aus vollem Halse. „Du wirst redselig nach dem fünften Vodka!“, triumphiert er. Mischa grunzt. Scheiße! Wann ist das passiert? „Keine Angst! Ich verrate dich nicht, Onkel Mischa!“ Mischa nimmt sich vor, dass er in Zukunft seinen Vodka Konsum eingrenzen wird müssen! Er sieht aus dem ovalen Fenster neben ihm. Seine Gedanken sind in der Vergangenheit. Lächelnd betrachtet er die Wolkendecke unter dem Flugzeug. Die Frau des österreichischen Anwalts geistert durch seinen Kopf. Ob sie noch verheiratet sind? Leute lassen sich heute leichter scheiden als vor zwanzig Jahren. Er sieht sie als junges Mädchen vor sich. Sie war kurvig, aber schlank. Vor allem hatte sie eine beachtliche Oberweite. Ihre braunen Augen betrachteten die Umgebung immer mit Neugier. Die langen braunen Locken haben sich wie eine wilde Löwenmähne um ihr Gesicht gelegt. Immer freundlich und nie ein böses Wort kam über ihre Lippen. Sie war faszinierend und leidenschaftlich. Sie hat jetzt zwei Mädchen. Das hat er zufällig aus dem Gespräch seiner Schwägerin Nikita und seines Bruders Vladimir erfahren. Er ist neugierig auf die ältere Jennifer und neugierig auf ihre erwachsenen Töchter. „Onkel Mischa! Du träumst schon wieder…Onkel Mischa!“ Mischa wird mit einem scharfen Ellbogenhieb aus seinen Gedanken gestoßen. „Jetzt halt den Mund! Ich will Ruhe haben!“ „Wir landen! Wir müssen uns anschnallen!“, mahnt Maxim. Sein Neffe ist offensichtlich aufgeregt. Es war noch nie außerhalb Russlands. „Wird Papa uns abholen?“ Maxim beugt sich über seinen Onkel, um aus dem Fenster zu schauen. Mischa verdreht die Augen. Sein Neffe gebärdet sich wie ein kleiner aufgeregter Junge. Dabei ist er schon fünfundzwanzig! Sie durchbrechen gerade die weißen Wolken. Vereinzelte Landstreifen werden sichtbar. Maxim ist nicht mehr zu halten. Mischa überlegt, ob sie nicht schnell Platz wechseln sollten. Maxim liegt mehr oder weniger über seinem Schoß. „Willst du meinen Platz?“ „Ach lass nur! Ich sehe genug!“ „Bitte, junger Mann – setzen sie sich gerade auf!“, wird er von der Stewardess lächelnd aufgefordert, die gerade einen Kontrollgang durchführt. Maxim setzt sich mit einem Grinsen auf. Aber die junge Stewardess ist schon an ihm vorbeigegangen. Die Landschaft nähert sich immer weiter. Maxim erkennt hohe Berge, steinerne und mit vielen Bäumen verwachsene Felswände…Hügel, Felder, Wälder und Seen. Vereinzelte Häuser werden zu Städten. Er kann nichts Ungewöhnliches sehen. Das gibt es auch in Russland. Er setzt sich wieder gerade und wartet auf die Landung. „Wir sind da. Sieh nur…die Landebahn.“ Maxim sieht wieder über Mischa hinaus. Ein Rumpeln bestätigt den Aufprall der Räder auf den Asphalt. Die Bremsung lässt viele Herzen stocken. Bald darauf bleibt das Flugzeug fast stehen und sie rollen langsam weiter. Die vorwiegend russischen Fluggäste applaudieren lautstark zu der gelungenen Landung. Das Flugzeug steuert mittlerweile die Dockstation an. Einige Fluggäste können es kaum mehr abwarten und stehen vorzeitig auf. Sie öffnen die Flugkabinen über den Köpfen der Fluggäste, um ihre Taschen herauszuholen, obwohl sie über Lautsprecher darauf hingewiesen werden, noch angeschnallt auf ihren Sitzplätzen zu bleiben. Der Flug hat stundenlang gedauert. Maxim und Mischa sind froh, sich bald durchstrecken zu können. Der Platz in den Flugzeugen wird immer enger. Obwohl sie in der ersten Klasse gesessen sind, ist es doch anstrengend, da sie fast keine Bewegung machen konnten. Sie schreiten durch die Flugzeugtür hinaus auf die Plattform der Stiege. Maxim hält sein Gesicht den angenehm warmen Sonnenstrahlen entgegen und atmet tief durch. Dann blickt er die steile Treppe hinunter und setzt seine Beine in Bewegung. Mischa folgt ihm hinten nach. Er hat die schwarze Limousine ein paar Meter weiter schon gesehen. Noch sieht er nur den Bodyguard vor dem Auto stehen. Mischa zeigt auf das elegante Fahrzeug. Maxims Schritte werden schneller. Er freut sich schon auf seine Eltern! Dann sieht er sie. Seine Mutter! Papa! Er läuft ihnen direkt in die Arme. Vergessen ist sein Erwachsensein. Er ist wie ein kleiner Junge und lässt sich von seiner Mutter liebevoll umarmen und er küsst sie auf beide Wangen. Er will sie gar nicht mehr loslassen. „Mama! Ich habe dich sooo vermisst!“ „Mein Junge! Du bist ein schöner und stattlicher Mann geworden! Lass dich anschauen, Maxim!“ Sie schiebt ihn von sich und sieht ihm mit lachendem und vor Rührung weinenden Auge ins Gesicht. Ihre Blick wandert bewundernd über seinen stattlichen Körper. Dann schiebt sie ihn weiter zu seinem Vater. „Vladimir, sieh nur! Ist er nicht großartig?“ Vladimir Warschenko sieht seinen Sohn wohlwollend an. Dann zieht er ihn abrupt in die Arme. „Maxim! Endlich!“ Sie umarmen sich kräftig. Sie klopfen sich auf den Rücken und weinen jeweils eine Träne. Vladimir sieht zur Seite auf Mischa und lässt seinen Sohn los. „Mein Bruder!“ „Vladimir!“ Sie küssen sich dreimal auf die Wangen und umarmen sich lange genug. Nikita sitzt schon im Wagen. Der Bodyguard wird sichtbar ungeduldig und weist den jungen Neuankömmling dezent in den Wagen hinein. Die Brüder folgen und der Chauffeur kann anfahren. Maxim kann sich auf Österreich gar nicht mehr erinnern. Immer wieder sieht er hinaus. Aber seine Mutter hat so viele Fragen an ihn. Geduldig beantwortet er sie und sie lachen viel. „Ich habe zwei Schwestern, sagst du?“ „Ja, Alina und Alisa! Sie gehen hierzulande auf ein exklusives Internat. Sie kommen ausnahmsweise nächstes Wochenende nach Hause. Wir feiern ein Familienfest zu Ehren des zukünftigen Oligarchen der ehrenwerten russischen Gesellschaft.“ Maxim weiß, dass er es sein wird und lächelt etwas verlegen. „Keine Sorge, es wird lustig werden!“, beruhigt sie ihn. Maxim ist neugierig auf seine Schwestern. Maxim wird ungeduldig. Die Autofahrt dauert ihm zu lange. Er ist lange genug im Flugzeug gesessen. Er braucht Bewegung. „Sieh nur! Wir sind bald da!“ Seine Mama hat ihre Hand in seine geschoben, die er schon seit der Anfahrt gehalten hat. Er sieht aus dem Fenster. Ein riesengroßes Anwesen erstreckt sich links und rechts der Auffahrt. Sie fahren durch eine Baumallee und umkreisen ein Rondeau. Dann bleibt das Fahrzeug stehen. Die Tür öffnet sich und Maxim springt als...




