Massentourismus, Tod und Ausbeutung am Mount Everest
Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 134 mm x 213 mm, Gewicht: 284 g
ISBN: 978-3-86489-365-0
Verlag: Westend
Wer heute den Mount Everest, den höchsten Berg der Erde, besteigen möchte, braucht dafür weder besondere Kenntnisse noch eine erausragende Kondition. Ein voller Geldbeutel und die Bereitschaft, »über Leichen zu gehen«, genügen. Der für die Einheimischen heilige
Berg ist zu einem Ort für einen pervertierten Massentourismus der Luxusklasse geworden. Mit fatalen Folgen für die Bewohner, die Bergsteiger und die Natur. Kenntnisreich und spannend beschreibt Oliver Schulz in seinem Buch die Entwicklung des Everest vom kolonialen Forschungsobjekt zum begehrten Tourismusziel. Welche Folgen hat diese Entwicklung für die Menschen, die im Himalaja leben? Was bedeutet sie für diejenigen, die aus falsch verstandenem Ehrgeiz auf 8849 Meter Höhe geschleppt werden? Schulz erzählt vom Traum und Albtraum am höchsten Berg der Erde, vom Geschäft mit dem Höhenwahn, der beispielhaft für den Irrsinn des gesamten internationalen Alpinismus steht.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort 7 1 Der Stau 9 2 Der Berg 13 3 Der Name 17 4 Die Mythologie 23 5 Die Einheimischen 27 6 Die Erfolglosen 37 7 Die Erfolgreichen 49 8 Die Rebellen 59 9 Die Extremisten 83
10 Die Millionäre 89
11 Der Müll 101
12 Die Leichengasse 105
13 Das Verbrechen 111
14 Zwist 129
15 Die Eiskatastrophe 137
16 Die neue Generation der Sherpas 145
17 Die Expeditions-Wirtschaft 151
18 Die Schummler 163
19 Covid-19 am Berg 167
20 Lösungen 171
21 Ziel für die Massen 179
22 Interview 183




