E-Book, Deutsch, Band 2, 268 Seiten, Format (B × H): 1480 mm x 210 mm
Reihe: Bibliothek der Alternativen
Männlichkeiten in der Transformation kapitalistischer Wachstumsgesellschaften
E-Book, Deutsch, Band 2, 268 Seiten, Format (B × H): 1480 mm x 210 mm
Reihe: Bibliothek der Alternativen
ISBN: 978-3-96238-581-1
Verlag: oekom verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Wie kam es historisch zu dieser verhängnisvollen Verbindung? Was sind demgegenüber fürsorgliche Männlichkeiten? Und welches transformative Potenzial könnten sie für eine demokratische Postwachstumsgesellschaft entfalten? Die in diesem Band versammelten Beiträge diskutieren diese Fragen aus den Perspektiven von Geschlechterforschung und Postwachstumsdebatte.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Caring Masculinities?;1
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Vorwort: Christine Schicker t und Klaus Dörre;11
4;Einleitung: Vom Wachstum zur Fürsorge? Männlichkeiten in der Transformation kapitalistischer Wachstumsgesellschaften. Andreas Heilmann, Aaron Korn und Sylka Scholz;15
4.1;1 Problemaufriss;15
4.2;2 "Caring Masculinities" oder "Männlichkeiten und Fürsorge"? – Zwischenresümee einer Debatte;19
4.3;3 Caring Masculinities als romantische Sehnsuchtskategorie, als konkrete Utopie und als Grenzfigur;23
4.3.1;Caring Masculinities als romantische Sehnsuchtskategorie (Sylka Scholz);23
4.3.2;Caring Masculinities als konkrete Utopie (Andreas Heilmann);26
4.3.3;Caring Masculinities als Grenzfiguren (Aaron Korn);29
4.4;4 Überblick über die Beiträge;32
4.5;Literatur;40
5;Die Erschaffung einer kapitalistischen Wachstumsmännlichkeit und ihr ambivalentes Verhältnis zur Fürsorge. Das frühkapitalistische Beispiel des Kaufmannbankiers Jakob Fugger. Sylka Scholz;45
5.1;1 Der "kometenhafte Aufstieg" des Jakob Fugger;45
5.2;2 Was ist Wachstum?;48
5.3;3 Ist Wachstum männlich?;51
5.4;4 Zwischenfazit;59
5.5;Literatur;62
6;Wandel und Persistenz hegemonialer Männlichkeitund die Grenzen des Konzepts von Caring Masculinities. Andrea Maihofer;65
6.1;1 Einleitung;65
6.2;2 Bürgerlich-patriarchale hegemoniale Männlichkeit;66
6.3;3 Aspekte des Wandels bürgerlich-patriarchaler hegemonialer Männlichkeit;71
6.4;4 Schlussfolgerungen;76
6.5;Literatur;77
7;Kapitalismus, Wachstum und Rambo-Maskulinität. Die Perspektive einer Landnahmetheorie. Klaus Dörre;81
7.1;1 Kapitalismus, Expansionszwang und Wachstumsdrang;82
7.2;2 Produktionsweisen und Männlichkeitskonstruktionen;85
7.3;3 Flexible Produktion, hegemoniale und subalterne Männlichkeiten;88
7.4;Literatur;94
8;Leistungsbereit und fürsorgend? Zum Konzept der Caring Masculinities. Diana Lengersdorf und Michael Meuser;99
8.1;1 Einleitung;99
8.2;2 Hegemoniale Männlichkeit und Caring Masculinities;101
8.3;3 Gegenwärtige Veränderungen: Leistungsbereit und fürsorgend?;103
8.3.1;Fall Handwerker;104
8.3.2;Fall Orchestermusiker;105
8.4;4 Schlussbetrachtung und Ausblick;107
8.5;Literatur;110
9;Und sie ändern sich doch!? Die Transformation von Männlichkeit aus praxeologischer Perspektive. Julia Gruhlich;111
9.1;1 Die Schwerfälligkeit sozialen Wandels;111
9.2;2 Sozialer Wandel mit Bourdieu betrachtet;113
9.3;3 Strukturwandel von Arbeit – Reflexion über Männlichkeiten;115
9.3.1;(1) Väterlichkeit;118
9.3.2;(2) Selbstsorge;118
9.3.3;(3) Sinnstiftung;119
9.4;4 Abwesenheit von kollektiv geteilten Alternativen;120
9.5;Literatur;121
10;Caring Masculinities in der bulgarischen postsozialistischen Gesellschaft – eine Alternative zu patriarchalen Männlichkeiten? Ana Luleva;123
10.1;1 Der postsozialistische Transformationsprozess;123
10.2;2 Die Restrukturierung von Care in der Familie;127
10.3;3 Neue soziale Figurationen: weiblichen Familienernährerinnen und Neue Väter;129
10.4;Fazit;132
10.5;Literatur;133
11;Neue Praxen von Männern und ihre Funktionalisierung in einer neoliberalen Gesellschaft. Stephan Höyng;137
11.1;1 Hegemoniale Männlichkeit und Erwerbsarbeit;137
11.2;2 Commons – andere Arbeitskultur, andere Männlichkeit?;138
11.3;3 Normativer Diskurs um Männlichkeiten;139
11.4;4 Mehr Care, mehr Share, weniger Masculinity;144
11.5;Literatur;147
12;Caring Masculinities als identitätspolitische Strategie? Einige skeptische Thesen zum transformativen Potenzial. Sebastian Scheele;149
12.1;These 1: Männerpolitik koppelt sich ab von gleichstellungspolitischen Erfahrungen und Wissensbeständen;150
12.2;These 2: Strukturfokussierte Strategien sind transformativer als identitätsfokussierte Strategien;153
12.3;These 3: Strukturelle Strategien können und sollten sich der neoliberalen Härte entgegenstellen;155
12.4;Fazit;157
12.5;Literatur;158
13;Gleichstellungsorientierte Männerpolitik als Politik der Deprivilegierung. Mara Kastein;161
13.1;1 Die Abwendung vom Wachstum;161
13.2;2 Schrumpfung und männliche Privilegienabgabe;165
13.3;3 Umverteilung, Transpartikularismus, Hegemonieselbstkritik: Deprivilegierung als neue Bündnispolitik?;167
13.4;Literatur;171
14;Degrowth und Männlichkeiten. Zur Geschlechtlichkeit des relationalen Postwachstumssubjekts. Dennis Eversberg und Matthias Schmelzer;175
14.1;1 Einleitung;175
14.2;2 Degrowth: (Re-)Produktion und Deprivilegierung;177
14.3;3 Das relationale Subjekt;179
14.3.1;Relationalität;180
14.3.2;Konvivialität;181
14.3.3;Resonanz;182
14.4;4 Fazit;184
14.5;Literatur;185
15;Strukturübungen antiimperialer und antipatriarchaler Lebensweisen? Zum Transformationspotenzial von Caring Masculinities. Andreas Heilmann;189
15.1;1 Zum Beispiel: Einlernen in Fürsorglichkeit über die Resonanzachse Naturbeziehung;189
15.2;2 Zum subjektivierenden und transformativen Potenzial von männlichen Strukturübungen;192
15.3;3 Männlichkeit transformieren?;197
15.4;4 Caring Masculinities als Heuristik transformativer Prozesse: offene Fragen;199
15.5;Literatur;201
16;Zum Problem von Macht und Dominanz im Konzept Caring Masculinities. Karla Elliott;203
16.1;1 Einleitung;203
16.2;2 Macht und Dominanz;205
16.3;3 Care: ein komplexes Verständnis von Macht;208
16.4;4 Caring Masculinities: Warum die Zurückweisung von Dominanz zentral ist;209
16.5;5 Schlussfolgerungen;213
16.6;Literatur;213
17;Caring Masculinities? Probleme und Potenziale. Toni Tholen;215
17.1;1 Einleitende Bemerkung;215
17.2;2 Zur Problematik des Konzepts;216
17.3;3 Transformationspotenziale;221
17.3.1;(1);221
17.3.2;(2);222
17.3.3;(3);223
17.3.4;(4);224
17.4;Literatur;225
18;Neue Männer braucht die Welt? Drei Fragen an den Diskurs um Caring Masculinities. Stefanie Graefe;227
18.1;1 Ist das Subjekt des Wachstums männlich?;228
18.2;2 Stellen Caring Masculinities das globale Wachstumsregime infrage?;230
18.3;3 Schöne neu-alte Care-Welt?;233
18.4;Literatur;236
19;Über Caring Masculinities, Differenzfeminismus und mögliche Transformationspfade. Sylka Scholz und Andreas Heilmann im Gespräch mit Hartmut Rosa und Toni Tholen;241
19.1;1 Romantische Prägungen moderner Subjektivierungsweisen;242
19.2;2 Transformation von Männlichkeiten denken;246
19.3;3 Fürsorgliche Männlichkeiten in der Wissenschaft;256
19.4;4 Leitbegriffe: Caring Masculinities oder Männlichkeit und Care?;260
19.5;Literatur;262
20;Verzeichnis der Autor*innen;263