Buch, Deutsch, Band Band 080, 675 Seiten, Format (B × H): 180 mm x 246 mm, Gewicht: 46 g
Reihe: Literatur und Leben
Eine Mentalitätsgeschichte
Buch, Deutsch, Band Band 080, 675 Seiten, Format (B × H): 180 mm x 246 mm, Gewicht: 46 g
Reihe: Literatur und Leben
ISBN: 978-3-412-20820-2
Verlag: Böhlau
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
FRIEDRICH HEBBEL – AUSGEFORSCHT?
‚Werkimmanente‘ Forschungsansätze
Biographisch und historisch ausgerichtete Arbeiten
ANNÄHERUNG AN DEN JUNGEN HEBBEL –
VORHABEN UND METHODIK
Literatur und Leben – Dichtung und Wahrheit?
Interaktionistische Perspektive und „dichte Beschreibung“
Mentalität und Mentalitätswandel
Medialität
1. DAS ELTERNHAUS
Die Konstruktion des Elternhauses – feindlicher Vater, liebende Mutter?
„Fluch“ der Armut oder „Armutskultur“?
Standesdenken, Kollektivismus und die ‚Öffentlichkeit des Privaten‘
Die Familie als Produktions- und Erbengemeinschaft‘
Sachlichkeit statt Gefühl
Elterliche ‚Gewalt‘ und Strafe
Keine ‚Kindheit‘
Die „Große Mutter“ – Besonderheit und Ambivalenz
der Mutter-Kind-Beziehung
Kommunikation zwischen Mißverstehen und Identifikation
2. KLIPPSCHULE ODER: DIE VERKEHRTE WELT
Verhältnis der Eltern zur Schule
„Jungfer Susanna“
Verwirrungen des Zöglings Hebbel
Reinigendes Gewitter?
Last des Lesens
Archaische Alphabetisierung
„Unterweisung zur Seligkeit“: Von der Fibel zur Bibel
„Das erste Dichten. Theetopf“
Die Sprache und die Dinge
3. KIRCHE, GLAUBE, BIBEL –
DIE AMBIVALENZ DES SAKRALEN
Zweifelhafte Autorität: Die Kirche im Dorf
Das „düsterbiblische“ Element
Der Predigtvorleser
Die ‚Heilige‘ Schrift zwischen Negierung und Naturalisierung.
4. ABERGLAUBE – MEHR ALS NUR DER ‚FALSCHE GLAUBE‘
Hebbels „metaphysischer Krankheitsstoff“ – die Sicht der Biographen
Aberglaube als Volksglaube in Dithmarschen um 1800.
Die magische Welt des Kindes.
Belebte Dinge
Untote, Nachzehrer und Gespenster
Besprechen, Sehen, Ahnen – Kontakte zum Jenseits
Hebbel, „gespenstermäßig“
Das „Wunder der weltlichen Transsubstantiation“
5. DIE SCHULE FRANZ CHRISTIAN DETHLEFSENS
Schulverhältnisse im Übergang – Reform oder Bruch?
Dethlefsen als Pädagoge
Aufklärung durch Bücher
Kulturisation zwischen semioraler Kommunikation und isolierter Lektüre.
Einsame Spitze? Bücherwissen, Medienkompetenz und elitäres Bewußtsein.
Hebbels Schulbildung im schulgeschichtlichen Kontext 362
6. BEIM KIRCHSPIELVOGT MOHR
Das verkaufte Kind
Der schwarze Mann
Ein Kirchspielvogt und ein Dienstbote
Ein Prinzipal in verjüngtem Maßstab?.
7. DIE GEGENKULTUR DER JUNGEN BURSCHEN
Die peer group der Junggesellen
„Nun muß es recht laut werden“.
„Edite bibite“.
„Als ich zum ersten Mal – –“.
„Ein tolles Gemisch von Rausch und ekler Nüchternheit“.
„Vergiß nicht, daß Du –ßen mußt!“.
„Ich schlag’ Euch ja todt“.
„Ein guter Spaß geht mir [.…] über Alles“
8. ROLLENSPIELE
Rolle und Selbst
Der verlorene Sohn
Heilige Mutter – göttlicher Sohn
Der Aus- und Eingeschlossene: „dieß verschüchterte Wesen“
Ein „Herr von H.“.
„Monarch“
„Ein Königssohn, verlassen“
„Yorik-Sterne“
„Proteus“ – der Rollenspieler
9. ORALITÄT UND SEMIORALITÄT
IM VOLKSKULTURELLEN KONTEXT
„Cultur“, Sub-Kultur und Kreativität
Orales und Semiorales.
Die Stoffe und ihr „Lebenszusammenhang“
Weder „Ur-Poet“ noch „aesthetischer Schneider“ –
oder: Wie spricht der Dichter? 578
Aspekte ‚subliterarischer‘ Ausdrucksästhetik und ihrer Rezeption
10. ORALE ASPEKTE DER KREATIVITÄT
Dichter oder Denker? Forschungs-Probleme
Kreative Prozesse und mediale Implikationen
Atavismen im Umgang mit Schrift
HEBBEL IN WESSELBUREN – WESSELBUREN IN HEBBEL
ZEITTAFEL
LITERATURVERZEICHNIS