Schoenberner | Nachlese | Buch | 978-3-86754-405-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 600 Seiten, gebunden, Format (B × H): 120 mm x 185 mm

Reihe: Ariadne Literaturbibliothek

Schoenberner

Nachlese

Texte zu Politik und Kultur
1. Erstauflage 2016
ISBN: 978-3-86754-405-4
Verlag: Argument Verlag mit Ariadne

Texte zu Politik und Kultur

Buch, Deutsch, 600 Seiten, gebunden, Format (B × H): 120 mm x 185 mm

Reihe: Ariadne Literaturbibliothek

ISBN: 978-3-86754-405-4
Verlag: Argument Verlag mit Ariadne


Gerhard Schoenberners international erfolgreichste Publikation war die Bilddokumentation Der gelbe Stern. Die Aufklärung der NS-Herrschaft, ihrer Verbrechen und in die Gegenwart hineinreichenden Folgen blieb eins seiner Lebensthemen. Weil das einmal Errungene immer wieder neu errungen und das Gedenken aus seiner Unverbindlichkeit aufgestört werden muss, damit geschichtliche Erkenntnis für die Gegenwart wirksam werden kann.

Gerhard Schoenberner war kein stiller Beobachter oder unbeteiligter Chronist. Der politisch engagierte Intellektuelle ergriff während fünfzig Jahren öffentlich das Wort und differenziert Partei. In seiner »kleinen Textwerkstatt«, die er mit seiner Frau Mira Schoenberner betrieb, entstanden Essays, Leitartikel, Kommentare und Features, Glossen, Leserbriefe, Porträts von Literaten, Künstlern und Filmemachern, aber auch Gedichte und literarische Szenen seiner Kindheit.
Aber Schoenberner war nicht nur Zeithistoriker, sondern auch Cineast. Er kuratierte Filmreihen, engagierte sich in Gremien der Filmwirtschaft, machte sich in den 60er und 70er Jahren stark für den »neuen deutschen Film« und war Mitbegründer des »Internationalen Forums« der Berlinale.

Die Sammlung von Texten zu Politik und Kultur aus fünf Jahrzehnten zeugen von seinen vielen Wirkungsfeldern, seinem Kenntnisreichtum, seiner Unbeirrbarkeit bei Themen, die ihm am Herzen lagen, und seiner mutigen Haltung, die der herrschenden Politik und der herrschenden Meinung immer wieder in die Quere kam.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Gerhard Schoenberner (1931–2012), Berliner Publizist und Schriftsteller, gehört zu den Pionieren einer kritischen Reflexion der NS-Vergangenheit. Am Anfang steht sein Buch »Der gelbe Stern – Die Judenverfolgung in Europa 1933?–1945«, das er bereits als 30-Jähriger gegen den Zeitgeist und große Widerstände veröffentlichte. Weitere Bücher und Essays, Ausstellungen und Filme folgten. Eine 12-teilige Fernsehserie über Ideologie und Propaganda lief in allen Dritten Programmen. Schoenberner war Leiter des Deutschen Kulturzentrums in Tel Aviv, Co-Vorsitzender der »Freunde der deutschen Kinemathek in Berlin«, Gründungsdirektor der Gedenkstätte »Haus der Wannsee-Konferenz« und wissenschaftlicher Berater der »Topographie des Terrors«, Kurator großer filmhistorischer Retrospektiven, Vizepräsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums (Writers in Prison-Beauftragter) und Gast zahlreicher ausländischer Universitäten. Er ist Träger des Leo-Eitinger-Preises der Universität Oslo und des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse, 2011 erhielt er die Ehrendoktorwürde der FU Berlin.



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