Überlegungen zur Stärkung der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersversorgung
Buch, Deutsch, 305 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 460 g
ISBN: 978-3-428-15275-9
Verlag: Duncker & Humblot
Betriebliche Altersversorgung muss gestärkt werden. Die haftungstransparente reine Beitragszusage könnte der Schlüssel für die Verwirklichung dieses Ziels sein. Zum 1. Januar 2018 wird die reine Beitragszusage erstmals in das Betriebsrentengesetz eingefügt. Larissa Schobert setzt sich mit der gesetzlichen Integration der reinen Beitragszusage auseinander, beleuchtet die Charakteristika der Zusage, wirft einen rechtsvergleichenden Blick in das US-amerikanische Betriebsrentenrecht und konzipiert ein eigenes Regelungskonzept zur Handhabung reiner Beitragszusagen. Dieses Konzept beruht auf einer Risikoanalyse in den Bereichen der Langlebigkeit, Insolvenz, Inflation und Kapitalanlage. Unter Heranziehung der Mechanismen zur Risikoabfederung wird ein de lege ferenda Modell entwickelt, in dem die reine Beitragszusage individualvertraglich, qua Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag begründet werden, aber nur über Direktversicherungen und Pensionskassen durchgeführt werden darf.
Ausgezeichnet mit dem KLIEMT.Arbeitsrecht-Dissertationspreis 2017.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Problemaufriss
Rolle der betrieblichen Altersversorgung im Drei-Säulen-System – Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung – Vermeidung von Kostenintransparenz – Schutzregelungen des Betriebsrentenrechts – Gegenstand der Untersuchung
2. Charakterisierung der reinen Beitragszusage
Gründe für die Einführung – Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung – Systematische Einordnung
3. Die reine Beitragszusage nach bisheriger Gesetzeslage
Existenz – Rechtliche Behandlung
4. Die reine Beitragszusage de lege lata
Inhalt: Tarifvertrag und reine Beitragszusagen – Begründung – Kritik – Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht
5. Die reine Beitragszusage de lege ferenda
Erfordernis der Regelung – Maßstab – Rechtsvergleichung – Eigenes Konzept
6. Wesentliche Ergebnisse
Literaturverzeichnis
Sachwortverzeichnis




