Schneider | Die "sanfte" Kontrolle | Buch | 978-3-86135-256-3 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 44, 96 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 160 g

Reihe: Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierender Drogenarbeit

Schneider

Die "sanfte" Kontrolle

Suchtprävention als Drogenpolitik

Buch, Deutsch, Band 44, 96 Seiten, PB, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 160 g

Reihe: Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierender Drogenarbeit

ISBN: 978-3-86135-256-3
Verlag: VWB-Verlag für Wissenschaft und Bildung


Inhalt:

1. Das suchtpräventive Paradoxon
2. Wie Drogenprobleme und präventive Zugriffsweisen "gemacht" werden
3. Problemwahrnehmung, Problemthematisierung, Problembearbeitung: Eine "Entwicklungsgeschichte"
4. Alte und neue Drogenmythen
5. Suchtprävention als Sedativum
6. Pädagogische Problem- und Risikokontrolle
7. Genussfähige Gebrauchskompetenz
8. Zukunftsperspektiven von Suchtprävention und Drogenhilfe
Literaturverzeichnis.

Suchtprävention richtet sich meist nicht an das, was Jugendliche und junge Erwachsene aktuell tun, sondern was sie tun könnten. Insofern wird "der" mögliche Drogenkonsument zum Objekt der Begierde fürsorglicher Präventionsanstrengungen und "sanfter" Kontrollstrategien vor einem häufig drameninszeniernden Hintergrund diffuser Gefahren- und Bedrohlichkeitsannahmen ("Die Seuche Cannabis"). Dabei ist gegenwärtig in der Suchtprävention ein Hang zu "Lösungstechnologien" festzustellen und die Beherrschbarkeit sozialer Risiken wird suggeriert. Wenn nur so früh wie möglich interveniert wird, dann wäre der Gebrauch psychoaktiv wirksamer Substanzen vermeidbar. Der Autor des 44. Bandes in der Reihe Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit, herausgegeben von Indro e.V., rekonstruiert kritisch und teilweise auch provokativ die unterschiedlichen Formen suchtpräventiver Zugriffsweisen als "funktional-symbolische" Drogenpolitik. Suchtprävention und Drogenhilfe müssen sich auch aus Legitimationsgründen auf eine Problem-, Defizit- und Risikoblickrichtung "zielgruppenbezogen", "früherkennend" und "frühintervenierend" orientieren. Ihre Funktion ist dabei, das medial und somit auch "moralisch" hochstilisierte jugendliche Drogenproblem "erträglich" zu gestalten und die Öffentlichkeit durch symbolisch vermittelte Sinngebungen zu beruhigen, Abschließend wird ein realitätsgerechtes Konzept einer akzeptanzorientierten Verbraucherbegleitung im Sinne der moderierenden Unterstützung einer "genussfähigen Drogengebrauchskompetenz" entworfen und in den Kontext einer kritischen Aufarbeitung funktionaler Drogenpolitik und Drogenhilfe gestellt.
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