Schneider | Der neue Magier | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 312 Seiten

Schneider Der neue Magier

Gegenwartsmythologie aus Deutschland
8. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7584-2773-2
Verlag: epubli
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Gegenwartsmythologie aus Deutschland

E-Book, Deutsch, 312 Seiten

ISBN: 978-3-7584-2773-2
Verlag: epubli
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Thomas ist der neue Magier. Er hat entdeckt, dass es in unserer Gegenwart Hexen und Magie gibt. Die Hexe Grete, muss ihm dienen. Sie gibt Thomas ihr magisches Buch und unterstützt ihn, wo sie nur kann. Thomas lernt mit der Magie umzugehen und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, um die Geheimnisse dieser Welt zu erkunden. Er sucht nach anderen Magiern, nach Mitstreitern und auch nach einer Gefährtin. Thomas will der Menschheit Gutes tun, doch hat er einen Feind im Nacken! Immer wieder muss er sich gegen die bösen Mächte verteidigen.

Martin Schneider fängt mit zweiundfünfzig Jahren an zu Schreiben. Bis dahin führte er ein ganz normales Leben, erarbeitete als Mechaniker, Kraftfahrer, Hafenmeister und Eventkoch. Er ist in Berlin aufgewachsen und lebte zuletzt im beschaulichen Brandenburg, hier hat er sich ein Grundstück mit einem kleinen Haus gepachtet und sich sein eigenes Paradies geschaffen, bis er sich der Literatur gewidmet hat. Er hat 2020 sein Leben geändert und lebt nun minimalistisch in einem Wohnmobil. Der Roman Die Hexe aus dem Remstal ist sein erstes Buch und Start einer Reihe aus drei Romanen. In seinem Roman wollte er ursprünglich sein eigenes Leben verarbeiten. Hinzu kam Grete - Das Leben einer Hexe und die Fortsetzung Der neue Magier.
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Drei Wochen vorher


Grete hat an der Ausfahrt vom Baumarkt einen jungen Mann gesehen, der Thomas sehr ähnlich ist. Er sucht nach einer Mitfahrgelegenheit und Grete ist so freundlich, ihn mitzunehmen. Es ist eine neue Generation von Hippies. Sie wollen aber dasselbe. Umsonst verreisen und als Dank noch ein kostenloses Quartier mit Vollpension. „Wo solls denn hin gehen?“, fragt Grete durch das geöffnete Beifahrerfenster.

Der junge Mann lächelt sie freundlich an und sagt: „Ich will nach München!“

„Steig ein! Ich fahr zumindest in die Richtung!“

Der Tramper steigt ein und stellt seinen Rucksack vor sich in den Fußraum. „Das ist nett! Ich habe das Gefühl, die Leute werden immer ängstlicher! Es sind nur noch wenige, die einen einfach so mitnehmen!“

„Ach was? Dabei siehst Du doch so vertrauenswürdig aus! Was hast Du in München vor?“

„Ich wohne da, hab den ganzen Winter in Spanien verbracht! Nun muss ich wieder heim!“ Etwas Wehmut schwingt in seinen Worten. Grete biegt auf ihr Grundstück ein. „Was, weiter fährst Du nicht?“, sagt er enttäuscht.

Grete lächelt ihn an und sagt: „Ich muss morgenfrüh nach München, wenn Du willst, kannst Du ja mitkommen!“

„Das ist nett, aber wo soll ich bis dahin bleiben?“ Er dachte heute noch mit ihr nach München zu kommen.

„Wenn Du willst, kannst Du bei uns bleiben! Wir haben ein nettes Gästezimmer!“, sagt Grete freundlich zu ihrem Beifahrer.

„Ja gerne! Aber nur wenn es keine Umstände macht!“ Fehlen nur noch ein bisschen Unterhaltung und ein gutes Essen. Läuft doch!

Grete hält am Haupteingang ihres Herrenhauses und begleitet Torben in die obere Etage. „Das ist unser Gästezimmer!“, sie hält ihm die Tür auf.

Torben bewundert das herrschaftliche Haus. Es ist sehr ungewöhnlich, dass Leute aus diesem Stand Tramper mitnehmen und sie dann auch noch mit in ihr Haus nehmen. Thorben hat so einige Erfahrungen als Tramper gesammelt. Er reist gern auf diese billige Art, so lernt er die unterschiedlichsten Menschen kennen. Wirklich schlechte Erfahrungen hat er noch nie gemacht und bei seiner guten Menschenkenntnis, weiß er, dass er hier gut aufgehoben ist. „Oh, das ist ja so freundlich! Da kann ich mich ja gar nicht für revanchieren!“, was er auch nicht ansatzweise vorhat, aber so Reden, kostet ja nichts.

„Oh, da gibt es etwas, was Du für mich tun kannst!“, sagt Grete und stellt sich dicht an ihn heran.

Thorben ist diese Vertrautheit nicht gewohnt. Er erschrickt sich etwas, als Grete an seiner Gürtelschnalle herummacht. Will dieses heiße Gerät mich jetzt wirklich verführen, fragt er sich und dabei verliert er bereits seine Hose. „Oh ja! So kann ich es Dir danken!“ Er kann sein Glück kaum fassen. Erst wird er mitgenommen, dann einquartiert und jetzt noch die Aussicht auf einen heißen Fick. Torben fackelt nicht lange und zieht ihr das Kleid vorsichtig über ihren Kopf. Bildschön ist diese junge Frau. Splitternackt steht sie vor ihm. Ihre festen Brüste brauchen keinen BH, seine Hände greifen schon lüstern zu. Er kann sein Glück kaum fassen, als ihm langsam dämmert, hier muss doch etwas faul sein.

„Greif zu! Nimm mich!“, sagt Grete. Sie bemerkt sein Zögern und schwingt sich mit ihm ins Bett. Ohne lange zu zögern, setzt sie sich auf ihn und reitet auf ihren Gast.

Torben braucht all sein Blut im Schwanz und damit verhungern seine Zweifel schnell wieder. Es ist wie eine Explosion, als er kommt. Eine gewaltige Last ist von ihm, er würde am liebsten, so wie er ist, einschlafen. Dieses betörende Summen, warum macht sie das nur? Thorben verssucht ihrem Summen zu folgen, doch erkennt er weder einen Rhythmus noch einen Sinn darin. Schon ist er weggetreten.

Grete kennt diesen Gesichtsausdruck, wenn ein Mann seinen eigenen Willen verliert. Nun ist es so weit, Grete schaut ihn tief in die Augen und stellt neue Regeln auf. „Du wirst tun, was ich Dir sage, egal wie eigenartig es Dir vorkommt!“ Stur starren seine Augen geradeaus. „Ruh Dich jetzt etwas aus!“ Torben schließt seine Augen und fällt in einen tiefen Schlaf. Grete steigt von ihm ab und zieht sich wieder an. Er braucht jetzt noch etwas Ruhe. Sie nimmt sich ihr Zauberbuch und geht hinüber zum Gästehaus.

Thomas ist schon beizeiten aufgestanden. Es war die erste Nacht in einem anderen Bett, in einem anderen Haus. Fürs Erste wird er nun hier in diesem Gästehaus wohnen. Grete hat gesagt, sie wird sich um alles kümmern, wird ihm eine neue Identität verschaffen, aber wie will sie das machen? Er hat das Gästehaus erkundet. Es hat zwei Schlafzimmer ein sehr geschmackvoll eingerichtetes Wohnzimmer mit einer offenen Küche und ein Arbeitszimmer mit einem Computer und einem Bücherregal mit Fachliteratur und diversen Nachschlagewerken. In der Küche hat er Kaffee gefunden und sich sogleich einen großen Pott gebrüht. Wieder grübelt er, wie es nun weiter gehen soll, er kann ja nicht mit neuen Namen hier im Ort weiterleben.

„Guten Morgen Thomas!“ Kündigt sich Grete bereits im Flur an. „Hast Du gut geschlafen?“

„Es ist fast Mittag! Ich habe schon den dritten Kaffee getrunken!“, antwortet er.

„Entschuldige! Ich war noch unterwegs, ein paar Besorgungen machen!“ Sie legt das Buch auf den Küchentisch und schaut nach dem Kaffeeautomaten. „Aber Du hast den ja gar nicht benutzt?“

„Damit kenne ich mich nicht aus!“ Ihm fällt auf, wie nett und freundlich sie nun ist. Jetzt, wo sie weiß, dass sie ihm dienen muss.

„Du musst doch nichts weiter tun als eine Tasse hier herunterzustellen und dann drückst Du auf diesen Knopf! Du trinkst Deinen Kaffee doch schwarz? Sonst kannst Du auch hier drücken, dann ist er mit Milch oder den hier, wenn Du lieber Cappuccino trinkst!“

„Keine Angst! Ich komme schon zurecht! Wie geht’s jetzt eigentlich weiter?“

„Naja, fürs Erste musst Du hierbleiben, bis Deine neuen Papiere da sind! Du hast doch gesagt, Du willst mehr über Magie erfahren! Hier, ich habe Dir das magische Buch mitgebracht und im Arbeitszimmer ist ein Computer, den Du benutzen kannst! Wenn Du fragen hast, wähle einfach nur die Vier!“ Sie zeigt auf das Telefon. „Mit der Eins erreichst Du Silke, meine Sekretärin. Auf der Zwei ist der Wachschutz. Den rufe aber lieber nicht an!“ Sie lächelt ihm freundlich zu und sagt: „Ich stehe Dir jederzeit zur Verfügung!“ Sie gibt sich aufreizend und zwinkert ihm zu.

Thomas nimmt das alte Buch in die Hand. Voller Ehrfurcht traut er sich nicht, es zu öffnen. „Muss ich irgendetwas beachten, wenn ich darin lese?“

„Darin stehen Zaubersprüche und Anleitungen wie man sie benutzt! Es ist nicht einfach darin zu lesen. Ich habe das meiste, was darin steht gar nicht verstanden!“

Thomas legt das Buch vorsichtig wieder auf den Tisch. Er will sich in aller Ruhe damit befassen. „Was mir keine Ruhe gelassen hat, ist wie werden meine Freunde reagieren, wenn ich plötzlich verschwunden bin?“

„Du hast Doch Bescheid gegeben, dass Du verreist!“

„Ja, das habe ich, aber sie werden irgendwann an meiner Haustür stehen! Was dann?“

„Sie werden einen toten vorfinden und glauben, dass Du es bist!“ Grete erkennt, dass ihm diese Vorstellung nicht gefällt. „Kümmere Dich nicht darum! Lass mich das machen!“

„Wie soll das gehen? Werden sie nicht merken, wer der tote ist? Wer soll da statt meiner sein?“

„Mach Dir keine Sorgen! Ich habe schon den Richtigen gefunden!“, sagt Grete freundlich.

Thomas fragt sich, woher sie einen Toten hat. Er schaut sich Grete an, wie sie elegant und sexy zugleich ihm gegenübersteht, doch dann fällt sein Blick wieder auf das magische Buch. „Ach was solls, Du wirst schon das Richtige machen!“ Er sollte sich da nicht reinhängen, am Ende muss er noch einen Toten ausgraben und in sein Haus schleppen.

Selbstsicher steht ihm Grete gegenüber und sagt: „Das mach ich! Du musst Dich um nichts sorgen! Wenn Du nichts dagegen hast, würde ich noch etwas erledigen!“

Thomas kann den Blick von diesem magischen Buch nicht mehr lösen. Er will es endlich in Ruhe studieren. „Ja, geh nur! Ich werde mich in dieses Buch einlesen!“

Grete lächelt ihn an und verlässt das Gästehaus. Nur wenige Minuten später steht sie vor Torben, der friedlich im Bett liegt und schläft. Sie hatte ihn zugedeckt, damit er nicht friert. „Steh auf!“, brüllt sie ihn an und zieht ihm dabei die Decke weg. Nackt liegt er da, sein einst pralles Glied ist längst wieder erschlafft. Sie verpasst ihm eine kräftige Ohrfeige mit den Worten: „Werd endlich wach und steh auf!“

Torbens Schädel droht ihm zu platzen, nur langsam kann er seine Augen öffnen. Er liegt nackt auf dem Bett und Grete holt ihn unsanft, in die Realität zurück. „Was? Was ist los…“ Warum schlägt sie ihn? „Ist es schon Morgen? Wie lange habe ich geschlafen? Oh, sorry mir brummt der Schädel! Was hab ich da nur getrunken?“

„Hör auf zu jammern und steh auf!“, herrscht ihn Grete an.

Was ist nur aus dieser sexy Braut geworden? Torben versucht sich zu erinnern und sieht sie nackt vor sich stehen. Er hat sie gevögelt, doch was war dann? „Jaja, ich mach ja schon!“ Mühselig steht er auf.

„Zieh das hier an!“ Sie legt ihm Unterwäsche, Jeans und T-Shirt von Thomas aufs Bett. „Da sind Deine Schuhe!“ Sie zeigt auf Thomas Turnschuhe. Wenn Du angezogen bist, komm runter zum Auto!“ Grete dreht sich um und verlässt das Zimmer.

„Ja mach ich!“ Torben wundert sich, warum er fremde Sachen anziehen soll, wo er doch seine eigenen am Boden liegen sieht, aber ohne zu zögern, macht er, was sie ihm sagt. Die Sachen passen ihm, aber es ist nicht...



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