Schmidt | Neue Deutsche Geschichte  Bd. 6: Wandel durch Vernunft | Buch | 978-3-406-30818-5 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 512 Seiten, broschiert, Format (B × H): 141 mm x 223 mm, Gewicht: 658 g

Schmidt

Neue Deutsche Geschichte Bd. 6: Wandel durch Vernunft

Deutschland 1715-1806
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-406-30818-5
Verlag: Verlag C. H. Beck GmbH & Co. KG

Deutschland 1715-1806

Buch, Deutsch, 512 Seiten, broschiert, Format (B × H): 141 mm x 223 mm, Gewicht: 658 g

ISBN: 978-3-406-30818-5
Verlag: Verlag C. H. Beck GmbH & Co. KG


Der sechste Band, der vom Tod Ludwigs XIV. 1715 bis zum Untergang des 'Reichs-Staates' im Jahre 1806 reicht, beschreibt Wandel und Beharrung im geistigen, politischen, ökonomischen und sozialen Leben des 18. Jahrhunderts. Dabei zeigt sich, dass im Jahrhundert der Aufklärung eine 'offene Moderne' existierte, bei der wir heute nach der Ära der Nationalstaaten wieder angekommen sind.

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Einleitung: Das 18. Jahrhundert und die deutsche Geschichte

I. Deutschland am Beginn des 18. Jahrhunderts

1. Alte Strukturen

a) Bevölkerung, Bodenschätze, Klima und Infrastruktur
b) Die ständische Gesellschaft und ihre Gliederung

c) Das Haus und die Stellung der Geschlechter

d) Agrarische und gewerbliche Produktion

2. Koordinaten des Politischen
a) Das Heilige Römische Reich deutscher Nation
b) Der Westfälische Frieden als Reichsgrundgesetz
c) Reichsständische Minderstaaten
d) Vaterland, Volk und Nation
e) Die «deutsche Freiheit»

3. Neues Denken
a) Vernunft und Offenbarung
b) Religiöse Toleranz und nationale Identität
c) Theorie und Praxis politischen Gestaltens

II. Politisches Handeln und politische Kultur

1. Der Reichs-Staat im europäischen Mächtesystem (1715–1740)
a) Die Kurfürsten-Könige und ihre europäische
Vernetzung
b) Einheit in der Mannigfaltigkeit
c) Die gescheiterte Rekonfessionalisierung
d) Die Sicherung der Habsburgermonarchie

2. Deutsche Kriege (1740–1763)
a) Der Angriff Friedrichs II.
b) Das Wittelsbacher Kaiserinterim
c) Die diplomatische Revolution
d) Der Siebenjährige Krieg

3. Deutschland zwischen Dualismus und Reformen
(1763–1785)
a) Kriegsbewältigung
b) Preußischer Patriotismus und deutscher Nationalgeist

c) Joseph II. und der Reichs-Staat
d) Der Bayerische Erbfolgekrieg
e) Reformdespotismus

4. Agonie und ein rasches Ende (1785–1806)
a) Die nationalkulturelle Formierung
b) Der Fürstenbund und das Scheitern des Reichs-Staates
c) Die Französische Revolution und Deutschland
d) Die Koalitionskriege
e) Am Ende war Napoleon

III. Von der Aufklärung des Verstandes zur gesellschaftlichen Pluralisierung

1. Struktureller Wandel
a) Bevölkerungsentwicklung
b) Erziehung und Bildung
c) Volksaufklärung
d) Landwirtschaft
e) Gewerbe und Handel
f) Münzen und Finanzen
g) Wald und Umwelt

2. Transformationskonflikte
a) Ständische Ordnung, deutsche Freiheit und Eigentum
b) Adel und Adelskritik
c) Bürgertum und innerstädtische Unruhen
d) Bauern und Agrarkonflikte
e) Unterständische Schichten und Sozialprotest
f) Randgruppen und staatliche Verfolgungen

3. Vernunft und Gefühl
a) Die Entschlüsselung der Natur
b) Glauben und Vernunft
c) Geschichte als Garant des Fortschritts
d) Vom Merkantilismus zum Wirtschaftsliberalismus
e) Medien, Öffentlichkeit und Geschmack
f) Geselligkeit und Gesellschaften
g) Bürgerliche Freiheit, Staat und Kosmopolitismus
h) Gleichheit und Emanzipation
i) Musenidyll, zentrierte Mannigfaltigkeit und universalisierte Nation

Fazit: Wandel durch Vernunft?

Nachwort
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Orts- und Personenregister
Karten


[Prof. Dr.]. Georg Schmidt, geb. 22.12.1951, Alsfeld (Hessen). Universitätsprofessor, Lehrstuhlinhaber Geschichte der Frühen Neuzeit.

Studium der Geschichte, Politik und Pädagogik in Gießen und Tübingen, 1982 Promotion in Tübingen mit der Dissertation "Der Städtetag in der Reichsverfassung", 1989 Habilitation in Tübingen mit einer Arbeit über den "Wetterauer Grafenverein". 1982-1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Hochschulassistent, 1991/92 Lehrstuhlvertretung in Saarbrücken, 1992/93 Vertretung des Lehrstuhls f. Geschichte der Frühen Neuzeit in Jena, 13. Mai 1993 Ernennung zum Universitätsprofessor für Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena seit 1992 Mitglied der Vereinigung f. Verfassungsgeschichte seit 1995 Mitglied der Historischen Kommission für Thüringen seit 1995 Mitglied der Historischen Kommission für Hessen seit 1998 Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, seit 2000 korrespondierend seit 1998 Mitglied der Gemeinnützigen Akademie zur Erfurt.



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