Schlumpf | Armand Schulthess. Rekonstruktion eines Universums | Buch | 978-3-905509-93-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 400 Seiten, GB, Format (B × H): 200 mm x 270 mm

Schlumpf

Armand Schulthess. Rekonstruktion eines Universums


2. Auflage 2011
ISBN: 978-3-905509-93-9
Verlag: Edition Patrick Frey

Buch, Deutsch, 400 Seiten, GB, Format (B × H): 200 mm x 270 mm

ISBN: 978-3-905509-93-9
Verlag: Edition Patrick Frey


Bis heute fehlt eine thematische Gesamtübersicht über das Lebenswerk von Armand Schulthess (1901 – 1972). Mehr als 1000 beschriftete Tafeln hat Armand Schulthess in die Bäume und Sträucher seines 18’000 Quadratmeter grossen Kastanienwalds im Onsernone-Tal im Tessin gehängt. Während mehr als zwanzig Jahren verwandelte er auf diese Weise den Wald in einen philosophischen Garten, der das Wissen der Menschheit verzeichnet und enzyklopädisch geordnet hat.
Hans-Ulrich Schlumpf hat zwischen 1963 und 1972 umfangreiches Material gesammelt, nahm den gesamten Garten kartografisch auf und fotografierte jedes einzelne Objekt. Nach Armand Schulthess’ unerwartetem
Tod 1972 wurde die gesamte Gartenanlage von den Erben zerstört, sein Haus komplett geräumt und sämtlicher Hausrat verbrannt. Darunter befanden sich auch die ca. siebzig von ihm selbst geschaffenen Bücher zur Sexualität. Einige dieser künstlerisch wertvollen Bücher konnten von Hans-Ulrich Schlumpf, der während der dramatischen Hausräumung letzte Filmaufnahmen machte, gerettet werden.
Die geplante Publikation dokumentiert den Garten, präsentiert das Hausinnere und gewährt zum ersten Mal einen umfangreichen Einblick in die selbst verfertigten Bücher zur Sexualität. Erst diese Sichtung und präzise Beschreibung ermöglichen es, das obsessive Universum von Armand Schulthess zu verstehen
und sinnstiftende Bezüge zwischen Garten, Haus und selbst gemachten Büchern herzustellen.

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Hans-Ulrich Schlumpf (*1939) lebt und arbeitet in Zürich. 1961 als Fotograf in Paris und ab 1962 Studium der Kunst- und Literaturgeschichte in Zürich, abgeschlossen mit einer Disssertation über Paul Klee. Von 1970 bis 1973 Geschäftsführer des Schweizerischen Filmzentrums und von 1972 bis 1976 Herausgeber des Schweizer Filmkatalogs. Ab 1974 selbstständiger Filmautor, darunter Armand Schulthess. J’ai le téléphoné (1974) und Der Kongress der Pinguine (1993), sowie Realisierung von zwanzig weiteren Filmen.
www.film-schlumpf.ch



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