Buch, Deutsch, Band 100, 164 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 210 mm, Gewicht: 205 g
Reihe: Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte
Vergangenheit, Gegenwart und digitale Zukunft des Staates und seiner Herrschaftsgewalt in einem Begriff.
Buch, Deutsch, Band 100, 164 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 210 mm, Gewicht: 205 g
Reihe: Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte
ISBN: 978-3-428-15900-0
Verlag: Duncker & Humblot
Legitimität erweist sich dabei als Schlüsselbegriff für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Herrschaftsgewalt. Wie in einem Brennglas lässt er Einblicke in Struktur, Stabilität und Dauerhaftigkeit eines Staates zu. Wenn auch unser demokratischer Verfassungsstaat Zukunft haben soll, müssen wir uns dringend mit der Legitimität seiner Herrschaftsgewalt beschäftigen.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Kultur- und Ideengeschichte
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politische Systeme Staats- und Regierungsformen, Staatslehre
- Rechtswissenschaften Öffentliches Recht Staats- und Verfassungsrecht
- Rechtswissenschaften Recht, Rechtswissenschaft Allgemein Rechtsphilosophie, Rechtsethik
Weitere Infos & Material
Vorbermerkung
I. Einführung
II. Der Begriff der Legitimität oder: Legitimität als Antwort auf die Frage nach der Rechtfertigung von Staatsgewalt
III. Entwicklungsgeschichte des Legitimitätsbegriffes
Römischer Ursprung – Legitimität weltlicher Herrschaft im europäischen Mittelalter – Herausbildung des modernen Staates – Legitimität ab 1815 – Legitimität im Kaiserreich und staatsrechtlicher Positivismus – Legitimität 1918 – 1945 – Historisches Fazit
IV. Demokratische Legitimation als Maßstab der Legitimität im Verfassungsstaat des Grundgesetzes
V. Vertrauensbeziehung als Inhalt der Legitimität
Normative Verankerung des Vertrauens in der Verfassung – Rechtliche Bedeutung politischen Vertrauens – Informationen als Bezugsobjekt des Vertrauens
VI. Herausforderungen durch die Digitalisierung
Fehlende Raumbeherrschung – Unterbrechung von Legitimationsketten für die Input-Legitimation – Fehlende Output-Legitimität – Fehlen der Legitimitätsidee für den digitalen Staat – Vertrauens-verluste in den Staat – Schwinden der demokratischen Öffentlichkeit – Auflösung des Volkes als Legitimationssubjekt
VII. Lösungsansätze
Neue Legitimitätsidee – Vergewisserung über das Volk – Digitalisierung rechtlich gestalten – Vertrauen zurückgewinnen: Staat als Orientierungspunkt in einer unübersichtlichen Welt – Neuformierung der Öffentlichkeit als Grundlage legitimer Staatswillensbildung – Rekonstruktion der Legitimität
VIII. Ausblick
Personen- und Sachverzeichnis