E-Book, Deutsch, 768 Seiten
Reihe: eBundle
Schield / Rose / Celmer Sexy Nanny gesucht
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7337-7841-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 768 Seiten
Reihe: eBundle
ISBN: 978-3-7337-7841-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
DIE NANNY UND IHR PLAYBOY-BOSS
Die schönsten Frauen in Hollywood liegen Dex Hunter zu Füßen. Aber sie interessieren den attraktiven Filmboss nicht! Denn er denkt nur noch an Shelby Scott, die neue Nanny seines kleinen Halbbruders. Auf unschuldige Weise ist sie einfach umwerfend sexy. Gegen sie verblassen alle Glamour-Girls. Dumm bloß, dass Shelby einmal an den Falschen geraten ist, der ihr jeden Glauben an die Männer genommen hat. Egal, wie zärtlich Dex sie umwirbt, sie sagt ihm glasklar, was sie bestimmt nie wieder will: einen Playboy wie ihn! Was für eine Herausforderung für den erfolgsverwöhnten Dex ...
DER BOSS UND DIE NANNY
Eine Luxuslimousine fährt vor, ein attraktiver Mann steigt aus - und Bella fühlt sich auf einmal ganz schwach. Es ist der Milliardär Blake Ford! Vor zwei Jahren hat ein gewagter Geschäftsdeal sie zusammengebracht, und dabei hat Bella sich heiß in ihn verliebt. Ohne Aussicht auf Erfolg, denn Blake war verheiratet. Was er ihr jetzt zu sagen hat, lässt ihren Puls rasen: Seine Ehe ist gescheitert, und er bittet Bella, die Nanny seines Sohnes zu werden. Ein riskantes Angebot! Denn wie soll sie Tag und Nacht mit Blake zusammen sein, ohne erneut ihr Herz zu verlieren?
DER MILLIARDÄR UND DIE SINGLEMOM
Ein Milliardär in Nöten: Pierce Hollisters Jetset-Welt steht Kopf, als seine Exaffäre überraschend ein Baby bei ihm absetzt. Sofort engagiert er eine Nanny, um wieder ungestört zu sein. Doch Anna, die einzige Kandidatin für den Job, bringt noch ein eigenes Kind mit. Plötzlich hallt fröhliches Kinderlachen durch die Luxusvilla des überzeugten Junggesellen! Und nicht nur das: Auch Annas erotische Anziehungskraft lässt Pierce bald keine Ruhe mehr. Warum nur begehrt er ausgerechnet diese sexy Singlemom, die so gar nicht in sein Glamourleben passt?
DIE NANNY UND DER TRAUMMANN
Wilde Junggesellenpartys, zum Schlafzimmer eine Drehtür und im Hintergrund ein leises Weinen: Diese Schreckensvision hat Sierra, als sie erfährt, dass die Adoptiveltern ihrer Zwillingstöchter verunglückt sind. Um die Babys kümmert sich nun deren Onkel, der stadtbekannte Playboy Coop Landon. Als Undercover-Nanny könnte Sierra vielleicht das Schlimmste verhindern! Doch zu ihrer Überraschung ist Coop sehr verantwortungsvoll, ein sexy Traummann, in den sie sich Hals über Kopf verliebt - und den sie jeden Tag aufs Neue belügt. Denn er ahnt nicht, wer sie wirklich ist ...
DER MILLIONÄR UND DIE NANNY
Schon bei der Vorstellung, dass Annalise die dunklen Locken ungebändigt auf den nackten Rücken fallen, steigt sein Puls. Hinter ihrer kühlen Fassade steckt bestimmt ein starkes Temperament ... Während des Vorstellungsgesprächs schweifen Jacks Gedanken ständig ab! Dabei soll Annalise in erster Linie gut mit seiner Nichte zurechtkommen. Dass er die neue Nanny heiraten will, um das Sorgerecht zu bekommen, behält Jack erst einmal für sich. Aber Annalise wird sicher Ja sagen, wenn er ihr ein großzügiges Angebot macht ... Davon ist der Millionär jedenfalls überzeugt!
Cat Schield lebt gemeinsam mit ihrer Tochter, zwei Birma-Katzen und einem Dobermann in Minnesota, USA und ist die Gewinnerin des Romance Writers of America 2010 Golden Heart® für romantische Serienromane. Wenn sie nicht gerade neue romantisch-heiße Geschichten schreibt, trifft sie sie sich mit ihren Freunden um auf dem St. Croix River zu segeln. Auch in der Karibik und Europa ist sie gerne unterwegs und erkundet neue Gewässer.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1. KAPITEL
Shelby Scott beobachtete das Schauspiel vor der Tür des weltberühmten Hotels mit gerunzelter Stirn. Passanten registrierten die Szene amüsiert im Vorbeigehen. Dex Hunter legte sich gerade mächtig ins Zeug, während er eine äußerst eifrige Lady küsste – oder besser gesagt, sich von ihr abschlecken ließ. Das Strasskleid der Frau glitzerte in der Sonne und hätte zweifellos jedes im Sturm verirrte Schiff wieder in den heimischen Hafen leiten können. Ein Möchtegern-Starlet, vermutete Shelby. Schließlich besaß Mr Hunter hier in Los Angeles sein eigenes Filmstudio.
Sie hatte Dex Hunter erst heute kennengelernt – als sie ihn im Café angerempelt und er sich daraufhin mit heißem Kaffee bekleckert hatte. Nicht zum ersten Mal hatte sie sich daraufhin geschworen, dass sie den Job als Kellnerin wirklich nur zur Überbrückung machen würde. Denn eigentlich war sie mit dem festen Vorsatz nach Kalifornien gezogen, sich eine gute Stelle als Kindermädchen zu suchen. Darin besaß sie Erfahrung, und jeder zu Hause in Mountain Ridge konnte bestätigen, wie sehr Shelby Scott Kinder liebte. Wie das Glück es wollte, war Mr Hunter gerade auf der Suche nach jemandem.
Als Junggeselle und viel beschäftigter Chef der Hunter Productions brauchte Dex ein Kindermädchen für seinen kleinen Halbbruder, der ihn für eine Weile besuchen würde. So viel hatte sie bei ihrem ersten kurzen Zusammentreffen mit ihm bereits erfahren. Sie hatte Dex sofort von ihrem Wunsch erzählt, als Nanny zu arbeiten, und damit sein Interesse geweckt. Als er dann erfuhr, dass sie alle Bücher aus der Lieblingsserie des kleinen Jungen gelesen hatte und einen Stegosaurus von einem T-Rex unterscheiden konnte, hatte er schon nahezu überzeugt gewirkt. Sein kleiner Bruder sei ganz verrückt nach Dinosauriern, hatte Dex ihr erzählt.
Weil er es eilig gehabt hatte, waren sie übereingekommen, sich heute Abend zu treffen, um beim Dinner über den Job zu reden. Shelby hatte gehofft, vielleicht sogar schon eine Zusage zu erhalten.
Aber dieses billige Schmierentheater, das ihr jetzt geboten wurde, ließ bei ihr alle Hoffnung auf eine seriöse Zusammenarbeit platzen. Dex Hunter konnte sich eine andere Nanny suchen, wenn sein fünfjähriger Bruder aus Australien eintraf. Ich habe jedenfalls von diesen Aufreißer-Typen die Nase voll, dachte Shelby. Ob sie nun in Hollywood lebten oder in Mountain Ridge, Oklahoma …
Verdammt, sie waren doch alle gleich.
Schließlich löste sich Dex Hunter aus der Umklammerung der Frau. Er drehte sich um, als hätte er Shelbys Anwesenheit gespürt, und kam zu ihr herüber. Mit seinen breiten Schultern wirkte er sehr maskulin, und ihn umgab eine Aura von starkem männlichem Selbstbewusstsein. Sie selbst war eins siebenundsiebzig groß, aber er überragte sie deutlich, stellte Shelby fest.
Was sie kurzzeitig aus dem Konzept brachte, war allerdings der intensive Blick seiner faszinierenden gelbbraunen Augen. Im Licht der Straßenlaterne wirkten sie fast wie die Augen einer intelligenten, gefährlichen Raubkatze.
„Sie sind früh dran“, sagte er und rückte seinen Hemdkragen zurecht.
„Ich bin wohl gerade rechtzeitig gekommen“, erwiderte sie schneidend. „Produzieren Sie sich immer so in der Öffentlichkeit, Mr Hunter?“ Sie konnte sich die Frage einfach nicht verkneifen.
Dex Hunter sah sie verwundert an, bis er verstand, was sie meinte. Er warf einen Blick über die Schulter zurück und verzog das Gesicht. „Das war vielleicht nicht die beste Einleitung für unser Vorstellungsgespräch.“
„Es gibt kein Vorstellungsgespräch“, zischte Shelby, drehte sich auf dem Absatz um und steuerte auf die nächste Bushaltestelle zu.
Sie war jetzt seit zwei Wochen in Los Angeles. Kalifornien hatte sie sich nur ausgesucht, weil die Heldin in einem ihrer Lieblingsfilme hier gelandet war, um ein neues Leben anzufangen. Doch plötzlich fühlte sich Shelby allein und total naiv. Bis auf ein paar Tage in Oklahoma City hatte sie ihre Heimatstadt bisher noch nie verlassen. Ihr ganzes Leben hatte sie in Mountain Ridge verbracht – und sie hatte wunderbare Erinnerungen daran.
Bis auf diese eine …
Dex Hunter war ihr gefolgt und versperrte ihr jetzt den Weg. „Sie wollten mit mir beim Dinner über mein Jobangebot sprechen.“
„Wenn Sie sich immer so auf ein Geschäftsgespräch vorbereiten wie eben, möchte ich mir gar nicht vorstellen, was sie so bei sich zu Hause in Gegenwart eines kleinen Jungen treiben. Damit möchte ich nichts zu tun haben.“
„Diese Frau ist eine gute Freundin von mir, wir haben uns nur verabschiedet.“
„Ich komme vielleicht vom Land“, sagte Shelby, „aber von gestern bin ich nicht. Das sah eben nicht nach einer freundschaftlichen Verabschiedung aus.“
„Bernice hat zu viel getrunken. Außerdem hätte sie ja auch meine Verlobte sein können.“
Bei dem Wort Verlobte drehte sich Shelby der Magen um. „Die Vorführung hat mir trotzdem nicht gefallen.“ Wie sie selbst darauf reagiert hatte, auch nicht. Sie fühlte sich unwohl. Verletzlich. „Rufen Sie eine Agentur an, die wird Ihnen jemanden vermitteln.“
„Ich habe heute Nachmittag Ihre Referenzen überprüft und ein paar Leute angerufen“, sagte Dex unbeeindruckt.
Shelby sah ihn erschrocken an und spürte einen Kloß im Hals.
„Im Café erwähnten Sie ein paar Arbeitsstellen in Oklahoma. Ihre Fähigkeiten wurden in den höchsten Tönen gelobt. Vor allem Mrs Fallon von Hatchlings Kindergarten war von Ihnen begeistert.“
Es machte ihr nichts aus, dass er sie überprüft hatte, aber unwillkürlich fragte sich Shelby, mit wem Dex Hunter wohl noch gesprochen hatte. Was wusste er über sie? Nicht dass ihn dieser hässliche Vorfall vom vergangenen Monat interessieren würde. Das Ereignis, über das ganz Mountain Ridge wohl noch jahrelang tratschen würde …
„Ich habe meinen kleinen Bruder schon ein halbes Jahr nicht mehr gesehen …“, fuhr Dex fort und riss sie damit aus ihren Gedanken, „… aber er ist bestimmt noch der gleiche kleine Teufel. Energiegeladen und unwiderstehlich. Sie werden ihn sicher mögen.“ Er lächelte. „Alle lieben ihn.“
Shelby holte tief Luft und verschränkte die Arme vor der Brust. „Sie werden jemand anders finden.“
„Ich will aber Sie.“
„Lassen Sie es einfach sein, und gehen Sie wieder zu …“ Shelby drehte sich zu der Frau um, mit der Dex eben noch so hingebungsvoll geknutscht hatte, und sah, wie diese gerade schluchzend zusammenbrach, von zwei Freundinnen in die Arme genommen wurde und sich mit ihnen entfernte.
„Letzte Woche hat Bernices Freund ihre Verlobung platzen lassen“, sagte Dex, der die Szene ebenfalls verfolgte. „Ich kenne den Mann schon seit Jahren. Nicht gerade der Typ zum Heiraten.“
Shelby zuckte zusammen. Jetzt tat ihr die Frau leid.
„Die Stadt ist für jemanden wie Bernice ein zu hartes Pflaster“, sagte Dex. „Wie auch immer Sie sich wegen des Jobs entscheiden, ich würde trotzdem gern mit Ihnen essen gehen. Sie haben den ganzen Tag gearbeitet und Leute bedient. Ich könnte wetten, Sie sind genauso hungrig wie ich.“
Shelby verzog das Gesicht. „Das klingt fast, als hätte Mrs Fallon aus dem Kindergarten Ihnen etwas über meinen gesunden Appetit verraten.“
Er lachte, und der weiche, tiefe Ton umschmeichelte sie sanft wie warmes Wasser. Aber sie wollte sich doch nicht einlullen lassen!
„Tate hat auch einen guten Appetit“, sprach Dex weiter. „Vor allem Cheeseburger haben es ihm angetan. Allerdings werde ich da wohl ein bisschen einschreiten müssen.“
Shelby lächelte und entspannte sich etwas. Dex Hunter war zweifellos charmant. Und sehr überzeugend …
„Ein Dinner wird sicher nicht wehtun“, sagte sie schließlich. „Aber ich bezahle meinen Anteil selbst.“
Normalerweise hätte sich Dex Hunter für die Vermittlung einer Nanny an eine seriöse Agentur gewandt. Aber sein Gefühl sagte ihm, dass Shelby Scott genau die Richtige für seinen kleinen Bruder Tate war, der gerade seinen besonderen Schutz benötigte.
Jemand hatte auf seinen und Tates Vater, den Medienmogul Guthrie Hunter, mehrere Anschläge verübt. Bevor diese Attentate nicht aufgeklärt und die Schuldigen vor Gericht gebracht waren, brauchte Tate einen sicheren Ort, wo er unterkommen konnte. Niemand aus der Hunter-Familie wollte den Fünfjährigen in Gefahr wissen. Erst vor Kurzem waren Guthrie Hunter und Tate nur knapp einer Entführung entkommen.
Während Dex kurz nachdachte, welches Restaurant am besten geeignet war – ruhig und gemütlich, aber nicht zu intim –, klingelte sein Handy. Er achtete nicht darauf.
„Es könnte doch wichtig sein“, sagte Shelby erstaunt.
„Wir wollen jetzt essen gehen.“
„Da, wo ich herkomme, würde man es als unhöflich betrachten, wenn jemand einen Anruf nicht beantwortet. Genauso, wie die Tür nicht zu öffnen, wenn jemand klingelt.“
Der Blick aus ihren großen grünen Augen wirkte so offen und aufrichtig. Jetzt war wohl der falsche Moment, um ihr zu erklären, dass es in Los Angeles völlig normal war, das Klingeln seines Handys zu ignorieren.
Dex nahm den Anruf an.
Am anderen Ende der Leitung meldete sich sein Drehbuchautor Rance Loggins. „Es funktioniert nicht, Dex“, sprudelte Rance los. „Du meinst, Jada sollte Pete auf der Hochzeitsfeier zur Rede stellen, aber ich halte das für keine gute Idee. Es ist zu vorhersehbar.“
„Du wirst dir schon etwas einfallen lassen. Schlaf eine Nacht drüber.“
„Ich...




