Buch, Deutsch, Band Band 047, 628 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 1109 g
Reihe: Studia Transylvanica
Der Deutsch-Sächsische Frauenbund für Siebenbürgen 1921–1939
Buch, Deutsch, Band Band 047, 628 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 1109 g
Reihe: Studia Transylvanica
ISBN: 978-3-412-50954-5
Verlag: Böhlau
Der Handlungsspielraum der Frauenbewegung innerhalb der ethnischen Minderheit der Siebenbürger Sachsen war durch den rumänischen Staat sowie die politische Selbstorganisation vorgegeben. Am Beispiel des Deutsch-Sächsischen Frauenbundes werden in diesem Buch die Widersprüche zwischen feministischen Emanzipationsansprüchen und mythisierten, ahistorischen Frauenbildern nationaler Diskurse untersucht. Der Bund war eine politische Dachorganisation verschiedener Gruppen, deren Vorläufer in die Epoche des österreichisch-ungarischen Ausgleichs reichen. Er trat für das Wahlrecht auf allen Ebenen ein und wurde als Teil des Deutsch-Sächsischen Volksrates anerkannt. Kontakte bestanden sowohl zu rumänischen Frauenverbänden als auch zu jenen anderer Minoritäten und zur internationalen Frauenbewegung. Das vom Bund weiter entwickelte universalistische Konzept der weiblichen Menschheitsaufgabe ging über die Grenzen der eigenen ethnischen Gruppe hinaus. Die Autorin legt eine Pionierstudie zur Geschlechtergeschichte der Siebenbürger Sachsen vor.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Mentalitäts- und Sozialgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Europäische Geschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Geschichte einzelner Länder Europäische Länder




