Literarische Raumwahrnehmung der Stadt Rom im ersten vorchristlichen Jahrhundert
Buch, Deutsch, 460 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 1235 g
ISBN: 978-3-940598-58-5
Verlag: Computus Druck
„Deine Bücher haben uns in unserer Vaterstadt, in der wir wie Fremdlinge umherirrten, erst heimisch gemacht, so dass wir endlich erkennen konnten, wer und wo wir sind.“ [Cic. Acc. 1,8] Mit diesen Worten beschreibt Marcus Tullius Cicero das Wirken des römischen Universalgelehrten und Schriftstellers Marcus Terentius Varro. In einer Zeit des tiefgreifenden Umbruchs, in der nach Ciceros Auffassung die Urbanitas – die städtische Lebensweise – unter dem Druck mächtiger Populisten zu zerbrechen drohte, bot die implizite und explizite Auseinandersetzung mit der Rom in Briefen, Reden und philosophischen Schriften Orientierung in Zeit und Raum und schuf eine neue Bindung der Bevölkerung an ihre Heimat. „Imagines Urbis“ thematisiert diese literarische Wahrnehmung im ersten vorchristlichen Jahrhundert aus einer raumwissenschaftlichen Perspektive und ergründet die Konstitution und Ausgestaltung der Texträume in den Werken der Autoren.




