Buch, Deutsch, 292 Seiten, Leinen, Format (B × H): 162 mm x 240 mm, Gewicht: 580 g
Rechtsphilosophische Aufsätze 1992-2007
Buch, Deutsch, 292 Seiten, Leinen, Format (B × H): 162 mm x 240 mm, Gewicht: 580 g
ISBN: 978-3-16-149742-1
Verlag: Mohr Siebeck
In Anknüpfung an Kant und Hegel lotet Jan Schapp zunächst die Möglichkeit einer rechtsimmanenten Freiheitsdogmatik weiter aus. Die Vorstellungen der Aufklärung von der Freiheit werden aber in der Kontroverse von Hobbes und Kant um den Freiheitsbegriff deutlicher. Das führt zu der Frage, ob die Freiheit in den Begehrungen oder in der Vernunft liegt. Hobbes natürliche Freiheit und Kants moralische Freiheit erscheinen ihrerseits wieder als Säkularisierungen unterschiedlicher Freiheitsbegriffe der christlichen Lehre von der Freiheit. Im Hintergrund der christlichen Lehre steht das platonische Modell der Ethik, welches der Autor als Grundmodell der Ethik begreift, das bis heute Gültigkeit hat. Es gelingt ihm, in diesem Rahmen Antike, Christentum, Aufklärung und Moderne in ein Gespräch miteinander zu bringen. Im Vordergrund steht dabei die Frage nach der Bedeutung der Destruktion antiker und christlicher Metaphysik durch Aufklärung und Moderne.
Zielgruppe
Rechtswissenschaftler (Verfassungsrecht, Öffentliches Recht, Privatrecht, Rechtsphilosophie); Philosophen; Theologen; entsprechende Institute und Bibliotheken.




