Schäfer | Artificial Intelligence und Strafrecht. | Buch | 978-3-428-19095-9 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 426, 593 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 231 mm, Gewicht: 874 g

Reihe: Schriften zum Strafrecht

Schäfer

Artificial Intelligence und Strafrecht.

Zur Leistungsfähigkeit des geltenden Strafrechts im Hinblick auf die Herstellerverantwortlichkeit bei Schädigungen durch tiefe neuronale Netze.

Buch, Deutsch, Band 426, 593 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 231 mm, Gewicht: 874 g

Reihe: Schriften zum Strafrecht

ISBN: 978-3-428-19095-9
Verlag: Duncker & Humblot GmbH


Artificial Intelligence ist spätestens, seitdem der Chatbot 'ChatGPT' einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist, in aller Munde. Darüber hinaus zeigen weitere Anwendungsfälle wie das autonome Fahren, dass die A.I.-Technologie zwar einerseits ein enormes Potential birgt, andererseits aber auch nicht unerhebliche Gefahren.
Die Arbeit untersucht das Phänomen Artificial Intelligence, konkret die Technologie des sogenannten Deep Learning, vor diesem Hintergrund aus strafrechtlicher Perspektive. Nicht zuletzt mit Blick darauf, dass verschiedentlich das Entstehen von 'Verantwortungslücken' befürchtet wird, wird auf den Prüfstand gestellt, wie leistungsfähig das geltende deutsche Strafrecht ist, Fälle sachgerecht zu erfassen, in denen es zu Rechtsgutsverletzungen durch A.I.-Systeme kommt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der strafrechtlichen Verantwortlichkeit der Hersteller solcher Systeme.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1. Einführung in den Untersuchungsgegenstand
Einleitung – Artificial Intelligence – Strafrechtliches 'Potential' von Artificial Intelligence – Fragestellung und Umgrenzung des Untersuchungsgegenstands

2. Das fahrlässige A.I.-Erfolgsdelikt
Einstieg in die Untersuchungen zum fahrlässigen Erfolgsdelikt – Verursachung des Erfolgseintritts – Fahrlässigkeit – Eigenverantwortliche Selbstgefährdung – Erfolgsverursachung 'durch' Fahrlässigkeit (Pflichtwidrigkeitszusammenhang) – Eigenverantwortliches Dazwischentreten von A.I.-Systemen

3. Das vorsätzliche A.I.-Erfolgsdelikt
Vorsätzliche Erfolgsdelikte und A.I. – Vorsatz – Täterschaft und Teilnahme

4. Zusammenfassung der Ergebnisse, Fazit und Ausblick de lege ferenda
Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse – Fazit zur Leistungsfähigkeit des geltenden Strafrechts – Ausblick de lege ferenda

Glossar

Literatur- und Stichwortverzeichnis


Milan Schäfer absolvierte von 2013 bis 2018 ein rechtswissenschaftliches Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit Schwerpunkt im Bereich Strafrechtspflege und Strafverteidigung. Seit dem Jahr 2020 ist er bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Frankfurt am Main als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und setzt sich in dieser Funktion schwerpunktmäßig mit aktienrechtlichen Fragestellungen sowie damit zusammenhängenden kapitalmarktrechtlichen Fragen auseinander. Seit November 2022 ist er zudem Rechtsreferendar am Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Im Oktober 2023 schloss er seine Promotion am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universita¨t Mainz ab.

Milan Schäfer studied law at the Johannes Gutenberg University of Mainz from 2013 to 2018 with a focus on criminal law and criminal defense. Since 2020, he is working as a research assistant at an international law firm in Frankfurt am Main, where he focuses on stock corporation law and related capital market law issues. Since November 2022, he is also a trainee lawyer at the Higher Regional Court of Frankfurt am Main. In October 2023, he completed his doctorate at the Faculty of Law and Economics at Johannes Gutenberg University of Mainz.


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