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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 480 Seiten

Reihe: Supercross Love

Saxx Speed My Heart

Geschwindigkeit, Liebe, Gefahr: Der 2. Teil der Supercross-Love-Reihe
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-95762-279-2
Verlag: Lago
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Geschwindigkeit, Liebe, Gefahr: Der 2. Teil der Supercross-Love-Reihe

E-Book, Deutsch, Band 2, 480 Seiten

Reihe: Supercross Love

ISBN: 978-3-95762-279-2
Verlag: Lago
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Mae Headrick trifft bei einem Supercross-Event auf Eric Guyette, den heimlichen Favoriten der Meisterschaft. Dieser will sie zuerst nur ins Bett bekommen, um eine Wette gegen seinen Kontrahenten Domenic Ramos zu gewinnen. Doch bald merkt Eric, dass er sich mit Mae mehr vorstellen kann als nur eine Nacht. Auch in Mae wachsen die Gefühle für ihn - bis sie von dem Deal zwischen den beiden Gegnern erfährt. Dabei ist Erics Grund dafür äußerst ehrenwert ... Wird Eric es schaffen, Maes Vertrauen zurückzugewinnen, oder hat er auf einen Schlag alles verloren? Eine Geschichte über schnelle Bikes, übereilte Entscheidungen, zweite Chancen und die wahre Liebe. - Ivy Andrews, Autorin der L.O.V.E.-Reihe

Ihre Liebe zu romantischen Romanen brachte Sarah Saxx vor Jahren zum Schreiben. Seither hat die 1982 geborene Tagträumerin erfolgreich eine Vielzahl an Geschichten veröffentlicht, die tief im Herzen berühren und dieses gewisse Kribbeln auslösen. Sarah schreibt, liebt und lebt in Oberösterreich und verbringt ihre freie Zeit am liebsten mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und Labrador Buddy.
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ERIC – DER GLÜCKSBRINGER UND DER PECHVOGEL


Maes Hand in meiner fühlte sich perfekt an. Am liebsten wäre ich noch ewig mit ihr dortgeblieben – auf dieser Bank, in unserer Blase. Ich wollte so viel über sie erfahren – alles –, doch ich hatte keine Zeit. Nicht jetzt. Aber uns lief nichts davon. Dieses Mal würden wir einander erreichen und wiedersehen können.

Wir eilten durch die Gänge hinter den Zuschauerrängen in Richtung Umkleide, wo Billy sicher schon für ein letztes kurzes Gespräch auf mich wartete. Bevor wir den Korridor erreichten, in dem sich die ganzen Fahrer und Trainer aufhielten und geschäftiges Treiben herrschte, zog ich Mae in einen Seitengang.

»Warte«, sagte ich mit rauer Stimme. Gleich musste ich sie für heute gehen lassen, doch ich war noch nicht so weit. Ich hasste es, dass wir immer nur ein paar Minuten hatten.

»Was ist?«, wollte sie wissen und schaute mich von unten mit ihren großen blaugrauen Augen an.

»Ich … muss noch kurz genießen, dass ich dich für mich habe«, gestand ich, den Abstand zwischen uns weiter verringernd.

Sie keuchte auf, als sich unsere Becken berührten. »Bist du immer so forsch?« Ihre Stimme klang heiser und jagte mir einen sehnsüchtigen Schauer über den Rücken. Ich wollte hören, wie sie meinen Namen stöhnte, wenn ich sie zur Verzweiflung brachte.

»Ich mache grundsätzlich das, worauf ich Lust habe. Und jetzt will ich dich spüren. Und küssen …«

»Spüren und … küssen?«, wiederholte sie meine Worte, den Blick auf meinen Mund gerichtet. Ihr Atem ging heftig, und ich wusste, dass sie diese Anziehung genauso spürte, als sie ihre Handflächen an meine Brust legte. Nicht so, als würde sie mich abweisen wollen. Nein, es fühlte sich an, als würde sie um ihre Beherrschung ringen, mich nicht noch näher an sich zu ziehen.

Ich nickte. »Beim letzten Mal hat mir dein Kuss Glück gebracht. Ich habe gewonnen. Das kann ich heute auch gut gebrauchen.« Mit diesen Worten senkte ich den Kopf, bis unsere Lippen sich berührten.

Sie keuchte auf und presste ihren Körper an meinen. Und, fuck, ich liebte es, dass ich so eine Wirkung auf sie hatte. Ich atmete ihren blumigen Duft ein, der dafür sorgte, dass sich eine innere Ruhe in mir ausbreitete. Dass der Wunsch in mir wuchs, wir könnten irgendwo wirklich allein sein, nur nicht hier, wo jederzeit jemand um die Ecke kommen konnte.

Ihre Zunge tastete sich vor, stupste meine an. Endlich umschlangen sie einander, sorgten dafür, dass ich Raum und Zeit vergaß. Sie keuchte in meinen Mund, klammerte sich an mir fest. Sie streichelte über meine Schultern, meinen Brustkorb, rieb über meinen Rücken und verlor sich in diesem Kuss. Gottverdammt, ich liebte es, wie sehr sie mich wollte. Und die Tatsache, dass ich gerade hart wurde, und zwar nur, weil wir uns küssten, sagte alles.

Mein plötzlich vibrierendes Handy in meiner Hand unterbrach den Moment und sorgte dafür, dass wir das hier viel zu schnell beenden mussten.

»Scheiße«, murmelte ich. »Das ist Billy, mein Trainer. Ich muss …«

»Schon gut.« Sie strich besänftigend über meine Arme nach unten zu meinen Händen, ehe sie unsere Verbindung endgültig kappte. »Geh ran. Ich will dich nicht länger aufhalten. Sag mir einfach, wie ich hier raus- und zurück zu meinem Platz finde.«

Ich rieb mir über das Gesicht, dann bedeutete ich ihr mit einem Finger, kurz zu warten. »Hey, Billy, ich bin gleich da.«

»Verdammt, du kommst zu spät, wenn du deinen Arsch nicht in einer Minute in der Umkleide zeigst!«, knurrte er ins Telefon.

»Gib mir zwei!«, sagte ich und legte auf, bevor er etwas erwidern konnte. Vermutlich würde er mir gleich eine Standpauke halten, aber ich wollte Mae nicht einfach so von mir stoßen.

»Bekommst du jetzt meinetwegen Ärger?«, fragte sie mit gerunzelter Stirn.

Ich musste schmunzeln. »Für den Anschiss, der mich erwartet, bin ich schon selbst verantwortlich. Und eines kann ich dir sagen: Ich habe keine Sekunde mit dir bereut. Eher bereue ich es, dass ich dich gleich gehen lassen muss.« Ich stahl mir noch einen schnellen Kuss von ihr. »Danke, mein Glücksbringer.«

Schließlich trat ich mit ihr aus dem Seitengang heraus und zeigte ihr die Treppen, die sie nehmen musste, um zurück zu den Zuschauertribünen zu gelangen.

»Ich bin auf meinem Platz und werde dich anfeuern«, sagte sie mit einem aufgeregten Strahlen in den Augen. »Zeig es ihnen, Eric Guyette! Die anderen Fahrer werden heute nur die Staubwolke von dir sehen.« Sie gab mir einen letzten flüchtigen Kuss, ehe sie sich von mir löste und die Treppen hinauflief.

Einen Moment stand ich da und genoss den Nachhall, den sie in mir hinterlassen hatte. Dann rannte ich los, um Billy nicht noch mehr zu verärgern.

»Verdammt, Guyette, was sollte das eben?«, blaffte er mich an. Wir betraten die Umkleide, in der Marc bereits mit der Schutzkleidung auf mich wartete.

»Ich hatte noch was zu erledigen.« Weiter wollte ich mich gar nicht rechtfertigen.

Billy fuhr sich durch seine grau melierten Haare. Er war keine fünfundvierzig und sah auch nicht so aus – von der schwindenden Haarfarbe mal abgesehen. »Ich rate dir nur, das gleich bei den Rennen wieder wettzumachen. Ich will, dass du alles gibst, hörst du? Ich akzeptiere keine Ausreden. Du bist so viel besser als letztes Jahr, ich will dich ganz vorne sehen, Eric. Ganz vorne!«

Ich nickte nur, während Marc mir half, die Schutzkleidung anzuziehen. Ich wusste, dass ich mein Bestes geben musste. Immerhin hatte ich hart für das alles hier trainiert. Ich wollte Glendale als Gewinner verlassen. Dieser Sieg war so verdammt wichtig für mich. Mehr als alles andere. Schon allein, um es diesem dämlichen Ramos zu stecken. Am meisten jedoch musste ich für Zac das Rennen machen.

Ich hatte in den letzten Monaten alles gegeben, hatte hart trainiert, fühlte mich so fit – geistig und mental – wie nie zuvor. Mit Billy hatte ich einen der besten Trainer an meiner Seite, und in der vorigen Woche hatte ich gesehen, zu welchen Höchstleistungen ich fähig war. Das alles wollte ich heute in den Rennen zeigen. Ich würde alles dafür tun, mir selbst zu beweisen, dass die Anstrengung nicht umsonst gewesen war.

Stunden später stand ich vorm Startgatter, aufs Äußerste konzentriert. Ich hatte alle Rennen zuvor angeführt, und auch jetzt hatte ich nicht vor, mir den Sieg vermiesen zu lassen. Selbst wenn ich wusste, dass mir Ramos gleich nach dem Startschuss wieder im Nacken kleben würde. Schon in den Trainingsrunden war er mir nicht von der Pelle gerückt. Doch ich würde nicht nachlassen, würde meine Position jetzt garantiert nicht aufgeben. Nach dem heutigen Tag hatte ich mir die vollen sechsundzwanzig Punkte verdient. Ich wollte sie nicht Ramos überlassen und mich mit dem zweiten Platz begnügen müssen, wo ich nur dreiundzwanzig bekam.

Die Sekunden wurden nach unten gezählt. Ich spielte mit dem Gas und der Kupplung, spürte die Kraft des Motors unter mir. Blendete alles um mich herum aus, rief mir noch einmal kurz den Kuss mit Mae in Erinnerung, wie ich es seither vor jedem Start getan hatte, und war eins mit dem Bike. Das Gatter fiel und ich preschte nach vorne. Beschleunigte auf der Geraden und sicherte mir gleich den Holeshot, indem ich als Erster die erste Kurve passierte.

Perfekt, das würde mir ein extra Preisgeld einbringen!

Als wäre ich eins mit der Maschine flog ich über die Hindernisse, nahm geschickt die Kurven, ohne einmal die Kontrolle über mein Bike zu verlieren. Die Whoops stellten kein Problem für mich dar, auch nicht die Triple Jumps oder die engen Kurven.

Aus dem Augenwinkel sah ich immer wieder, dass ich nicht allein an der Spitze war – vier Fahrer klebten mir förmlich an den Fersen, allen voran natürlich Ramos. Doch ich würde den Teufel tun und ihn vorbeilassen. Auf gar keinen Fall.

Die letzte Runde stand an und nach wie vor konnte ich mich auf dem ersten Platz halten. Meine Muskeln schmerzten von der Belastung, aber das war nichts, was ich nicht verkraften konnte. Immer wieder bemerkte ich den Kotzbrocken in seiner rotschwarzen Aufmachung, wie er versuchte, sich an mir vorbeizudrängeln. Doch das würde ich mit aller Kraft zu verhindern wissen.

Nur noch die letzten zwei Kurven, dann war es geschafft. Ich nutzte seine Position rechts von mir aus, indem ich so weit wie möglich nach außen fuhr und ihm somit den Weg abschnitt, als ein weißgoldener Pfeil links an mir vorbeischoss.

Verdammt!

Adam Jackson flog nur wenige Armlängen vor mir über den Finish Line Jump und riss gleich darauf seinen Arm in Siegerpose nach oben.

Ich hatte mich so auf Ramos konzentriert, dass ich übersehen hatte, wie Jackson aufschließen konnte. Andererseits verletzte es mich nicht einmal halb so sehr in meiner Ehre, dass Jackson den ersten Platz gemacht hatte, solange ich noch immer vor Ramos war. Ich durfte nicht zulassen, dass er mehr Punkte machte als ich.

Jackson, der Spinner, drehte eine Ehrenrunde für seine Fans, die ihn feierten, während ich Ramos grinsend im Geiste den Mittelfinger zeigte. Ich spürte seinen Blick auf mir und war mir sicher, dass er mich gerade verfluchte. Ich hatte es ihm in diesem Rennen wirklich nicht leicht gemacht, und wenn ich er wäre, würde es mich in den Fingern jucken, dem Arschloch eine aufzulegen, das mir in jeder Kurve so provokant im Weg gewesen war.

Als ich von der Strecke fuhr und Marc und Billy ansteuerte, die am Rand auf mich warteten, spürte ich, wie die ganze Anspannung von mir abfiel. Marc hielt mein Bike, während ich abstieg, um es gleich in den Anhänger zu bringen, während Billy mir den Helm abnahm und mir auf die Schulter klopfte. »Das war ein verdammt...


Ihre Liebe zu romantischen Romanen brachte Sarah Saxx vor Jahren zum Schreiben. Seither hat die 1982 geborene Tagträumerin erfolgreich eine Vielzahl an Geschichten veröffentlicht, die tief im Herzen berühren und dieses gewisse Kribbeln auslösen. Sarah schreibt, liebt und lebt in Oberösterreich und verbringt ihre freie Zeit am liebsten mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und Labrador Buddy.



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