Saxx | Everything I Need From You | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 400 Seiten

Reihe: Mighty Bastards

Saxx Everything I Need From You

Roman | Romantische Rockstar-Romance mit »He Falls First«-Trope
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-377-90243-6
Verlag: Piper ebooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman | Romantische Rockstar-Romance mit »He Falls First«-Trope

E-Book, Deutsch, Band 3, 400 Seiten

Reihe: Mighty Bastards

ISBN: 978-3-377-90243-6
Verlag: Piper ebooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Zwischen Herz und Verstand: Ein heißer Gitarrist zum Verlieben Als Theo, der Gitarrist der Erfolgsband Mighty Bastards, die schöne Alicia auf einer Party kennenlernt, verliebt er sich Hals über Kopf. Und auch Alicia scheint sich zu ihm hingezogen zu fühlen. Während die beiden immer mehr Zeit miteinander verbringen, entwickelt Theo tiefere Gefühle für die Schauspielerin. Dass sie gerade beruflich nicht sehr gefragt ist, interessiert ihn dabei wenig. Bis er von ihrem Geheimnis erfährt ... »Voller aufschäumender Gefühle & einem sensiblen Geheimnis: Theo und Alicia finden sich in einer Welt voller Glitz, Glamour, Stars & Sternchen.« Carolin Wahl

Ihre Liebe zu romantischen Romanen brachte Sarah Saxx vor Jahren zum Schreiben. Seither hat die 1982 geborene Tagträumerin erfolgreich eine Vielzahl an Geschichten veröffentlicht, die tief im Herzen berühren und dieses gewisse Kribbeln auslösen. Sarah schreibt, liebt und lebt in Oberösterreich und verbringt ihre freie Zeit am liebsten mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und zwei Hunden.
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»Alicia, was machst du da?« Die panische Stimme meiner Mutter ließ mich mit dem Eyeliner direkt vor meinem Lid innehalten.

»Ich schminke mich?«, erklärte ich das Offensichtliche und sah sie durch den Spiegel des Schminktisches in meinem Schlafzimmer an.

Sie schnalzte mit der Zunge, und als ich sie genauer musterte, bemerkte ich die pulsierende Ader an ihrer Schläfe. »Doch nicht auf diese Weise! Mein Gott, hast du wirklich alles verlernt, was ich dir beigebracht habe?«

Mühsam verkniff ich mir ein Augenrollen und ließ zu, dass sie mir den Eyeliner aus der Hand nahm.

»Lass mich das machen. Dreh dich zu mir.«

In mir brodelte es, allerdings würde ich es nie wagen, Bethany Atkinson zu widersprechen. Denn das Gewitter, das mich danach erwarten würde, konnte ich gerade heute echt nicht gebrauchen.

In Kürze würden wir zu Gast bei den sein, und ein reibungsloser Auftritt auf dem roten Teppich hatte oberste Priorität. Zumindest für mich und meine Karriere, aber selbstverständlich ebenso für meine Mum.

Also kam ich ihrer scharfen Aufforderung nach, die Lider zu schließen. Ich spürte, wie sie mit Pinseln verschiedenster Stärken über mein Gesicht wedelte, wischte und strich, sah sie an, kaum dass sie es mir befahl, und begegnete ihrem kritischen Blick, der nicht mir, sondern ihrem Werk galt.

»Stillhalten!«, wies sie mich an und bog mit der mit dem Haarföhn angewärmten Wimpernzange meine Wimpern erst auf der einen, dann auf der anderen Seite nach oben. Anschließend herrschte sie mich an, die Augen erneut zu schließen. Sie trug Mascara auf, und ich musste ausharren, bis meine Wimpern getrocknet waren, ehe ich die Lider öffnen durfte.

»Wo hast du deine Fake-Lashes?«

»Noch in der Einkaufstüte in der Küche. Ich hole sie.« Sofort sprang ich auf, um zumindest kurz Abstand zu meiner Mum zu bekommen, bevor ich ihr an die Gurgel ging.

Im Vorbeieilen am Spiegel im Flur warf ich einen flüchtigen Blick hinein.

Zugegeben, sie hatte gute Arbeit geleistet, und ich wusste, mir würde das Endergebnis gefallen. Mum bildete als ehemaliges Topmodel seit kurz nach meiner Geburt für eine Agentur zukünftige Laufstegschönheiten, Fashionistas und Werbegesichter aus, schulte sie im Umgang mit Make-up und Kunden, Designern, Fotografen und Kameras – und erstellte sogar Ernährungspläne.

Nicht nur einmal hatte sie erwähnt, dass sie mich zu gern in ihren Fußstapfen gesehen hätte. Aber bereits als kleines Mädchen hatte mich die Schauspielerei weit mehr fasziniert als das Präsentieren neuester Modekreationen. Seit ich denken konnte, nutzte ich jede Gelegenheit, um auf der Bühne zu stehen.

Mein Dad hatte mich von Anfang an dabei unterstützt und gefördert, bis ich nach einigen Jahren Theaterspielen tatsächlich beim Film gelandet war.

Was für mich ein Meilenstein meiner Karriere bedeutet hatte, war für Mum eine Beleidigung ihrer Ambitionen gewesen, meinen Platz in der Modewelt zu fördern.

Ich zog den Gürtel des Morgenmantels enger, während mich die Erinnerungen an die darauffolgende Zeit überrollten, in der ich inmitten eines hässlichen Rosenkriegs festgesteckt hatte. Ein Krieg, dessen i-Tüpfelchen die Scheidung meiner Eltern vor sechs Jahren gewesen war, welche die Situation für mich nicht gerade leichter gemacht hatte.

Das, was ich allerdings aus dieser ganzen Sache gelernt hatte, war, weder Dad vor Mum zu erwähnen noch umgekehrt. Deshalb wunderte es mich umso mehr, dass mich seit einiger Zeit meine Mutter in meiner Karriere als Schauspielerin unterstützte. Sogar dermaßen ambitioniert, dass sie für uns beide Karten für die besorgt hatte. Vielleicht hatte sie eingesehen, dass ich ausschließlich für die Schauspielerei lebte und diese mich glücklicher machte, als es ein Modeldasein je könnte.

Mit den falschen Wimpern in der Hand kehrte ich zurück ins Schlafzimmer, in dem sie vor meinem begehbaren Kleiderschrank stand, an dessen Tür mein Kleid für den heutigen Abend hing. Schon seit geraumer Zeit freute ich mich, es endlich auf dem roten Teppich präsentieren zu dürfen.

Mum musterte es, strich mit der Hand über den durchsichtig-weißen Stoff mit den wenigen filigranen und gleichfarbigen Blumenapplikationen und seufzte wehmütig.

Hätte ich geahnt, dass sie ebenfalls ein bodenlanges weißes Designerkleid tragen würde, hätte ich mich auf jeden Fall für eine andere Ausführung entschieden. Bei ihrem war noch dazu das Oberteil zum Teil transparent und mit Blumen und Perlen bestickt, ähnlich wie bei meinem.

Für Außenstehende mussten wir wirken wie das perfekte Mutter-Tochter-Gespann. Als würden wir wie zwei beste Freundinnen losziehen – was auf uns beide definitiv nicht zutraf. Zumindest nicht von meiner Seite aus.

»Beeil dich, wir müssen endlich fertig werden«, verlangte sie, obwohl ich kein bisschen getrödelt hatte.

Aber ich setzte mich schweigend hin, reichte ihr die Wimpern und ließ sie machen. Weil ich wusste, wenn sie ihren Willen bekam, bekam ich auch meinen. Und der war heute nun mal, dass sie mich einflussreichen Leuten aus der Musik- und Modebranche, vor allem jedoch aus der Filmindustrie vorstellte. Denn wie ich wusste, würden von allen Künstlerbranchen einflussreiche Leute auf dem Event vertreten sein. Durch das Networking erhoffte ich mir einen kleinen Aufschwung meiner in den letzten Monaten und Jahren etwas eingeschlafenen Karriere als Schauspielerin.

Jude Law, Emma Watson und Benedict Cumberbatch würden im Publikum sitzen, genau wie die Regisseure Christopher Nolan und Danny Boyle. Blake Lively würde sogar einen der heiß begehrten Awards überreichen. Und obwohl meine Mum keinen Draht zu den Filmemachern selbst besaß, hatte sie bereits mit Jude und Emma zusammengearbeitet und wollte mich ihnen vorstellen.

Bisher hatte sie es zum Glück nicht groß thematisiert, dass sich meine Karriere aktuell auf einem absteigenden Ast befand. Seit einiger Zeit kamen die Rollenangebote nicht wie erhofft. Aus purer Verzweiflung hatte ich zuletzt die Hauptrolle für eine drittklassige Horrorkomödie angenommen. Doch mit dieser hatte ich mich gefühlt noch weiter ins Aus geschossen. Der Film war gefloppt, und sämtliche Castings waren seitdem erfolglos verlaufen. Umso wichtiger war es, heute einen perfekten Auftritt hinzulegen und hoffentlich so vielen einflussreichen Leuten wie möglich im Gedächtnis zu bleiben.

Als Mum all meine Vorzüge ins rechte Licht gerückt hatte – wie die Augen optisch größer und die Lippen voller wirken zu lassen –, verschwand sie kurz im Badezimmer, um sich die Hände zu waschen. »Warte mit dem Kleid, nicht dass du dir dein Make-up ruinierst!«, rief sie mir über ihre Schulter zu.

»Okay«, gab ich ihr brav zur Antwort und checkte genervt und gelangweilt zugleich mein Smartphone.

Kim, meine beste Freundin, hatte mir geschrieben. Ich wusste, sie würde heute zu gern an meiner Seite sein in der -Arena, in der die Preisverleihung stattfand. Ehrlich gesagt, hätte ich auch lieber sie statt Mum als Begleitung, aber da waren Kim und mir die Hände gebunden.

Sofort kam ich ihrer Bitte nach und machte ein Selfie.

Alicia: Gleich sind wir fertig.

Kim: Oh, wow, du siehst atemberaubend schön aus. Ich will mich so gut schminken können wie du.

Alicia: Das war alles meine Mum.

»Leg das Handy weg!«, herrschte diese mich just in dem Moment an und lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf sich. »Wir ziehen jetzt dein Kleid an.«

Ungeduldig wartete sie, bis ich das Smartphone auf den Schminktisch gelegt und den Morgenmantel ausgezogen hatte. Darunter trug ich lediglich einen nahtlosen Slip in der Farbe meines Hauttons.

Dass sie pikiert wirkte, als sie einen Blick auf meinen Bauch warf, versuchte ich zu ignorieren. Im Vergleich zu den Models, mit denen...



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