Saxx | Everything I Hate About You | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 352 Seiten

Reihe: Mighty Bastards

Saxx Everything I Hate About You

Roman | Prickelnde Enemies to Lovers Rockstar Romance für New Adult Fans
24001. Auflage 2024
ISBN: 978-3-377-90106-4
Verlag: Piper ebooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman | Prickelnde Enemies to Lovers Rockstar Romance für New Adult Fans

E-Book, Deutsch, Band 1, 352 Seiten

Reihe: Mighty Bastards

ISBN: 978-3-377-90106-4
Verlag: Piper ebooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Wenn dein One-Night-Stand deinen Songtext klaut  Als Tessa den Song der Shootingstars Mighty Bastards im Radio hört, kommt er ihr erstaunlich bekannt vor - denn sie hat den Text geschrieben. Er stand in ihrem Notizbuch, das sie nach einer heißen Nacht mit dem attraktiven Alexander im Hotelzimmer vergessen hat. Dass dieser sich nun nicht nur als Sänger, sondern auch als Songwriter feiern lässt, macht sie wütend. Um Alexander mit seinem Diebstahl zu konfrontieren, bewirbt Tessa sich als Tourbusfahrerin der Band. Doch dann machen ihr ihre Gefühle einen Strich durch die Rechnung ...  »Auf diese Rockstar Romance habe ich gewartet! Emotional mitreißend, voller prickelnder Momente und grandioser Schauplätze. Ich konnte die Geschichte von Tessa und Lex gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein absolutes Must Read für alle, die ihr Herz an heiße Musiker verlieren und High fives an toughe Frauen verteilen wollen.« Kate Corell, Spiegel Bestseller-Autorin

Ihre Liebe zu romantischen Romanen brachte Sarah Saxx vor Jahren zum Schreiben. Seither hat die 1982 geborene Tagträumerin erfolgreich eine Vielzahl an Geschichten veröffentlicht, die tief im Herzen berühren und dieses gewisse Kribbeln auslösen. Sarah schreibt, liebt und lebt in Oberösterreich und verbringt ihre freie Zeit am liebsten mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und zwei Hunden.
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Autoren/Hrsg.


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1 – Tessa


Zweieinhalb Jahre zuvor

»Komm schon, Tessa, sei keine Spielverderberin. Begleite uns in die Bar!« Berry, mein Arbeitskollege, der mit einem Teil des Kollegiums heute seinen fünfzigsten Geburtstag feierte, schaute mich mit vorgeschobener Unterlippe an. Dabei sah er wie ein liebenswerter Brummbär aus.

Seit einem halben Jahr arbeitete ich als Busfahrerin in meiner Heimatstadt Liverpool, und Berry war mir besonders ans Herz gewachsen, deswegen konnte ich ihm die Bitte nicht abschlagen. Also folgte ich den anderen in das Abbey Road, unweit des Derby Square. Die Harrington Street schien weniger der Ort für eine Geburtstagsfeier mit Kollegen zu sein, dafür die Bar umso mehr, denn sie war bekannt dafür, den besten einheimischen Musikern eine Bühne zu bieten. Und Berry mochte gute Livemusik.

Das Abbey Road bestand aus einem großen Raum und war um kurz vor elf Uhr abends bereits voller Menschen. Wir schoben uns an Holztischen vorbei in Richtung Tresen. Angewidert rümpfte ich die Nase, als ich mehrere völlig verschwitzte Körper streifte.

Langsam schoben wir uns in den hinteren Bereich, wo über die Decke gespannte Lichterketten für ein schummriges Licht sorgten, das von den roten Backsteinwänden gleich wieder verschluckt wurde. Die Luft roch abgestanden und die Band, die auf einer kleinen Bühne spielte, machte es mit ihrer leider nur mittelmäßigen Darbietung auch nicht besser. Gott, ich wusste, warum ich Bars grundsätzlich nicht mochte.

Als ich mich weiter umsah, fiel mir ein Mann in meiner Nähe auf. Er musste ungefähr in meinem Alter sein, war groß, hatte dunkle Haare, von denen ihm ein paar Strähnen ins Gesicht hingen. Er schüttelte genervt den Kopf, während er die Band im Blick hatte. Schließlich zückte er sein Handy und stöpselte sich Kopfhörer in die Ohren.

Drehte er seine eigene Musik auf, obwohl er sich in einer Bar mit – zugegeben schlechter – Livemusik befand?

Okay, das war definitiv interessant. Ich musterte ihn genauer und musste feststellen, dass er richtig gut aussah. An seiner Unterlippe glänzte ein dünner silberner Ring, der ihm ein verwegenes Aussehen verlieh. Sein Blick wanderte in meine Richtung, als hätte er gespürt, dass ich ihn beobachtete, und sofort kribbelte es in meinem Bauch.

Sein Kopf nickte in einem völlig anderen Rhythmus, der Beweis dafür, dass er derselben Meinung war wie ich: Die Band war schlecht.

Doch dann zog er sich seine Lederjacke über, offensichtlich wollte er gehen.

»Tessa, kommst du?«, drang Berrys tiefe Stimme durch den Lärm zu mir, und ich wandte mich von dem Kerl ab, richtete den Riemen meiner Umhängetasche und folgte meinen Kollegen.

Ich kämpfte mich in den hinteren Bereich durch, wo sie den letzten freien Stehtisch ergattert hatten. Berry stellte sich gerade am Tresen an, um Getränke zu besorgen. Wenig später stieß er mit einem großen Krug Bier und sechs Gläsern auf einem Tablett wieder zu uns.

Schnell raunte ich Berry zu, dass ich mir einen Eistee bestellen würde. Ich hatte vorhin zum Essen im Restaurant schon zwei Pint getrunken und würde auf weiteren Alkohol verzichten. Als er mir dafür einen Geldschein zustecken wollte, lehnte ich entschlossen ab.

»Ich bestehe darauf.«

Sein eindringlicher Blick verriet mir, dass es zwecklos war, ihm zu widersprechen. Also nahm ich mit einem verlegenen »Danke« den Schein entgegen und suchte mir eine freie Stelle am Tresen.

Das Gedränge nervte, jemand stieß mir seinen Ellbogen in die Rippen, und ich musste meine Tasche festhalten, damit niemand sie mit sich riss.

»Echt voll hier, was?«, raunte mir eine Stimme ins Ohr.

Ich drehte mich zur Quelle um und … spürte ein nervöses Flattern in meiner Magengegend. Denn neben mir stand der Typ, der mir beim Betreten der Bar aufgefallen war. Hatte er sie nicht verlassen wollen? Doch seine Lederjacke lag über einem Unterarm, und die Kopfhörer steckten nicht mehr in seinen Ohren. Vielleicht hatte ich mich geirrt, und er hatte lediglich eine Sprachnachricht abgehört? Warum hatte er dann allerdings vorhin die Jacke angezogen?

»Gefällt dir der Act nicht?«, fragte ich, weil ich neugierig war.

»Wie kommst du darauf?«

Statt ihm zu antworten, tippte ich gegen mein Ohr.

»Gute Beobachtungsgabe«, antwortete er amüsiert. »Nein, ist nicht ganz mein Geschmack.«

»Okay, aber … wolltest du nicht gehen?« Am liebsten hätte ich mir die flache Hand gegen die Stirn geschlagen. Meine Worte hatten eher wie Kannst du wieder gehen? geklungen. »Weil dich die Musik nervt, meine ich.«

Zu meinem Glück schmunzelte er nur. »Das war mein Plan … bis du die Bar betreten hast.«

Es war hier so laut, dass ich mich sehr weit in seine Richtung lehnen musste, um ihn zu verstehen. Als ich sein dezentes Parfum einatmete, sehnte ich das Ende des Abends mit einem Mal nicht mehr herbei. Ich schaute in seine tiefblauen Augen, in denen sich das Licht des Spots über dem Tresen spiegelte.

»Dann … welcome back«, sagte ich und grinste zurück.

Der Barkeeper drehte sich mir zu, und ich rief ihm meine Bestellung entgegen. Der Typ neben mir nutzte die Gelegenheit und schloss sich mir an. Kurz darauf standen ein Eistee und eine Cola vor uns, die der Unbekannte bezahlte, noch bevor ich Berrys Geldschein zücken konnte. Den würde ich ihm einfach später zurückgeben.

»Danke für die Einladung.« Ich griff nach dem Glas Eistee, das ich genau im Auge behielt, und trank sofort einen großen Schluck daraus.

»Gerne …«

»Tessa. Und du?«

»Alexander. Bist du allein hier?«

Wir wandten uns von dem Tresen ab und machten anderen Gästen Platz, die ebenfalls bestellen wollten.

»Nein, ich bin mit ein paar Leuten von der Arbeit unterwegs.« Mit dem Daumen deutete ich über meine Schulter in die Richtung meiner Kolleginnen und Kollegen.

»Oh, okay.«

Bildete ich es mir ein, oder war das Enttäuschung in seinem Gesicht?

»Dann halte ich dich nicht länger auf …«

»Das tust du nicht«, sagte ich schnell. Keine Ahnung, wieso, aber ich wollte unbedingt noch etwas Zeit mit ihm verbringen und ihn kennenlernen. »Wir waren vorhin schon gemeinsam beim Abendessen, und die anderen haben mich überredet, auf einen Absacker mitzukommen. Ich bin mir sicher, dass sie sich auch ohne mich gut unterhalten.«

Das Leuchten in seinen Augen war wieder zurück, was mir gefiel.

»Und du? Bist du allein hier?«, fragte ich.

Erst schüttelte er den Kopf, dann nickte er. »Meine Kumpels sind schon vor einer Weile weitergezogen, ich wollte mir noch den nächsten Act anschauen. Zum Glück, sonst wären wir uns nicht über den Weg gelaufen – was ich wirklich schade gefunden hätte.«

»Auf jeden Fall.« Mir war klar, dass wir übertrieben flirteten, schließlich kannten wir uns erst seit fünf Minuten, aber verdammt, er war echt gut darin.

»Bist du von hier?«, wollte er als Nächstes wissen.

»Ja, und du?«

»Wir sind extra aus York angereist, weil ein Kumpel von uns hier mit seiner Band einen Auftritt hatte. Also vor diesem, meine ich.«

York lag eine knapp zweistündige Autofahrt von hier entfernt.

»Dort war ich zuletzt vor einigen Jahren mit der Schulklasse. Du weißt schon, all die alten Gebäude und das Schlossmuseum besichtigen und so«, erzählte ich. »Ich musste sogar einen kleinen Vortrag über die mittelalterlichen Stadtmauern halten.«

Alexander hob die Augenbrauen. »Oh, da kommen einige üble Erinnerungen hoch. So ein Referat durften wir auch über York halten.«

»Sorry, das war nicht meine Absicht. Worum ging es bei dir?« Jetzt war ich neugierig.

»Okay, ich verrate es dir, aber du darfst nicht lachen.«

»Versprochen.« Mit aller Kraft nahm ich mir vor, ernst zu bleiben.

»York – Englands Spukstadt Nummer eins.«

Ich scheiterte kläglich, als ich laut losprustete.

»Das Thema hat meine Mum für mich ausgewählt – frag nicht.«

»Natürlich«, sagte ich so übertrieben, dass klar war, dass ich ihm kein Wort glaubte.

Belustigt rollte er mit den Augen. »Ich sage die Wahrheit, ich schwöre. Und ich glaube zwar nicht an Geister, dafür aber an das Schicksal. Es war bestimmt...



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