Sarkowicz, Hans
Hans Sarkowicz studierte Germanistik und Geschichte in Frankfurt/Main. Seit 1979 arbeitet er beim Hessischen Rundfunk. Er leitet das hr2-Ressort Literatur und Hörspiel und ist Autor von zeitgeschichtlichen und kulturhistorischen Publikationen, unter anderem zur Kunst und Literatur im Nationalsozialismus.
Einstein, Albert
Albert Einstein, geboren am 14. März 1879 in Ulm, lehrte Physik unter anderem in Zürich, Prag, Berlin und Princeton. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Er starb am 18. April 1955 in Princeton.
Benn, Gottfried
Gottfried Benn, 1886-1956, war Militärarzt, später Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Berlin. Unter den Nazis Ausschluss aus der Reichschrifttums- und Ärztekammer. Er veröffentlichte u.a. die Lyrikbände »Morgue« (1912), »Schut« (1924) und »Statische Gedichte« (1948).
Herbert, Ulrich
Ulrich Herbert ist ein deutscher Historiker und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Er veröffentlichte unter anderem »Arbeit, Volkstum, Weltanschauung. Über Deutsche und Fremde im 20. Jahrhundert« (Frankfurt 1995) und sowie »Das Dritte Reich: Geschichte einer Diktatur« (München 2016) und war Mitherausgeber mehrerer Buchreihen. 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2014 den Bayerischen Buchpreis der Kategorie Sachbuch für »Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert« (München 2014).
Toller, Ernst
Ernst Toller, geboren am 1. Dezember 1893 in Samotschin (Bromberg), gestorben am 22. Mai 1939 in New York. Sein literarisches Schaffen steht in engem Zusammenhang mit seinem politischen Wirken. Als Pazifist mit revolutionär-sozialistischer Einstellung beteiligte er sich nach dem Krieg 1918 am Umsturz in Bayern und war an der Gründung der Münchner Räterepublik beteiligt. Besonders bedeutend sind sein Bühnenwerke. Wichtige Werke: "Die Wandlung" (1919), "Masse Mensch" (1921), "Der deutsche Hinkemann" (1923), "Hoppla, wir leben!" (1927).
Ringelnatz, Joachim
Joachim Ringelnatz, der deutsche Schriftsteller, Kabarettist und Maler wurde 1883 in Wurzen geboren und starb 1934 in Berlin. Bereits 1892 verfasste und illustrierte er sein frühestes erhaltenes Werk: »Die Landpartie der Tiere«. Nach seiner für ihn qualvollen Schulzeit schlug er sich als Seemann und Gelegenheitsarbeiter durch. 1909 verschlug es ihn nach München, wo er in der Künstlerkneipe als Dichter und Satiriker Fuß fasste und bald darauf unter verschiedenen Pseudonymen in der angesehenen satirischen Zeitschrift Simplicissimus veröffentlichte. Er ging zur Marine und zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg. 1930 verdingte er sich als reisender Vortragskünstler und trat auf vielen deutschsprachigen Bühnen auf, darunter dem Berliner Kabarett »Schall und Rauch«. Nebenher malte und schrieb er unvermindert. Als die Nazis ihm 1933 Auftrittsverbot erteilten, wurden viele seiner Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Dazu erkrankte er an einer Tuberkulose, die bald nach seinem 50. Geburtstag zu seinem Tod führte. Ringelnatz ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.
Kiesel, Helmuth
Helmuth Kiesel, Professor für Neuere Deutsche Literatur in Heidelberg, ist einer der besten Kenner der literarischen Moderne in Deutschland. Er veröffentlichte unter anderem die Bücher „Literarische Trauerarbeit. Das Exil- und Spätwerk Alfred Döblins“ (Tübingen 1986), „Wissenschaftliche Diagnose und dichterische Vision der Moderne: Max Weber und Ernst Jünger“ (Heidelberg 1994) und „Geschichte der literarischen Moderne: Sprache, Ästhetik, Dichtung im 20. Jahrhundert (München 2004). Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Kiesel vor allem durch seinen Beitrag zur Debatte um Martin Walsers Buch „Tod eines Kritikers“ bekannt.
Assheuer, Birgitta
Birgitta Assheuer ist Sprecherin in Rundfunk und Fernsehen für die Sender der ARD, für das ZDF, 3sat, arte und den Deutschlandfunk. Sie ist in zahlreichen Kultur- und Literatursendungen der Rundfunkanstalten,bei Musik- und Literaturfestivals, als Erzählstimme in Kino- und Fernsehdokumentationen zu hören. Für den Hörverlag wirkte sie zuletzt an dem Feature „Deutschland“ mit.
Pliquet, Moritz
Moritz Pliquet, geboren 1986, war von 2010 bis 2012 am Schauspiel Frankfurt engagiert und ist seit 2012 Ensemblemitglied am Deutschen Theater Göttingen, wo er 2013 den Nachwuchspreis gewann. Auch in Kino und TV war er bereits zu sehen, so z.B. in "13 Semester" oder der Krimi-Reihe "Schneewittchen muß sterben".
Kessler, Torben
Torben Kessler, Jahrgang 1975, ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Kessler hat an der Folkwang-Hochschule in Essen Schauspiel, Gesang und Tanz studiert. Für den Hörverlag hat er die Rolle des Odysseus in Karlheinz Koineggs Die Abenteuer und Irrfahrten des Odysseus übernommen.
Mann, Thomas
Thomas Mann wurde 1875 in Lübeck geboren und wohnte seit 1894 in München. 1933 verließ er Deutschland und lebte zuerst in der Schweiz am Zürichsee, dann in den Vereinigten Staaten, wo er 1938 eine Professur an der Universität in Princeton annahm. Später hatte er seinen Wohnsitz in Kalifornien, danach wieder in der Schweiz. Er starb 1955 in Zürich. 1929 erhielt er den Literaturnobelpreis.
Helmuth Kiesel war bis zu seiner Emeritierung 2015 Professor für Neuere Deutsche Literatur in Heidelberg und ist einer der besten Kenner der literarischen Moderne in Deutschland. Er veröffentlichte unter anderem die Bücher "Literarische Trauerarbeit. Das Exil- und Spätwerk Alfred Döblins" (Tübingen 1986), "Wissenschaftliche Diagnose und dichterische Vision der Moderne: Max Weber und Ernst Jünger" (Heidelberg 1994) und "Geschichte der literarischen Moderne: Sprache, Ästhetik, Dichtung im 20. Jahrhundert" (München 2004) sowie "Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1918–1933" (München 2017). Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Kiesel vor allem durch seinen Beitrag zur Debatte um Martin Walsers Buch "Tod eines Kritikers" bekannt.Ulrich Herbert ist Historiker und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Er veröffentlichte unter anderem "Arbeit, Volkstum, Weltanschauung. Über Deutsche und Fremde im 20. Jahrhundert" (Frankfurt 1995) sowie "Das Dritte Reich: Geschichte einer Diktatur" (München 2016) und war Mitherausgeber mehrerer Buchreihen. 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2014 den Bayerischen Buchpreis der Kategorie Sachbuch für Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert (München 2014).Johannes R. Becher (1891–1958) war Politiker und einer der exponiertesten Dichter der Weimarer Republik. 1933 musste er emigrieren, nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er zurück. Als Verfasser des Textes der Nationalhymne der DDR erhielt er den Nationalpreis der DDR. 1954 wurde er der erste Kulturminister der DDR.Gottfried Benn (1886–1956) war Militärarzt, später Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Berlin. Unter den Nationalsozialisten wurde er aus der Reichschrifttumskammer ausgeschlossen. Er veröffentlichte unter anderem die Lyrikbände "Morgue" (1912), "Schutt" (1924) und "Statische Gedichte" (1948).Alfred Döblin (1878–1957) wurde 1912 mit seinem Erzählband "Die Ermordung einer Butterblume" zu einem der führenden Vertreter der expressionistischen Literatur. Der Roman "Berlin Alexanderplatz" machte ihn 1929 zu einem populären Autor in der Weimarer Republik. 1938 erschien der erste Band des Revolutionsromans "November 1918". Die anderen drei Bände folgten 1943 und 1948 bis 1950.Albert Einstein (1879–1955) lehrte Physik, unter anderem in Zürich, Prag und Princeton. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik.Thomas Mann (1875–1955) arbeitete als Redakteur beim "Simplicissimus", bevor ihm der Roman "Buddenbrooks" (1901) und die Erzählung "Tonio Kröger" (1903) ein Leben als Schriftsteller ermöglichten und ihn schon in jungen Jahren berühmt werden ließen. 1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur.Joachim Ringelnatz (1883–1934), eigentlich Hans Bötticher, war deutscher Schriftsteller, Kabarettist, Maler und „Hausdichter“ des Münchner Künstlerlokals "Simplicissimus". Er ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.Ernst Toller (1893–1939) beteiligte sich als Pazifist mit revolutionär-sozialistischer Einstellung nach dem Krieg 1918 am Umsturz in Bayern und der Gründung der Münchener Räterepublik. Sein literarisches Schaffen steht in engem Zusammenhang mit seinem politischen Wirken. Besonders bedeutend sind seine Bühnenwerke, darunter "Die Wandlung" (1919), "Masse Mensch" (1921), "Hinkemann" (1923), "Hoppla, wir leben!" (1927).