Sanchez | Drei kleine Worte | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 84 Seiten

Reihe: Freedom Falls

Sanchez Drei kleine Worte

Hochzeit in Freedom Falls
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7438-6735-2
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Hochzeit in Freedom Falls

E-Book, Deutsch, Band 3, 84 Seiten

Reihe: Freedom Falls

ISBN: 978-3-7438-6735-2
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Leonie ist Gast auf einer Hochzeit in dem kleinen Städtchen Freedom Falls. Doch tatsächlich ist sie nicht glücklich über diese Einladung. Denn der Bräutigam ist Leonies Ex, für den sie unerwarteterweise  immer noch etwas empfindet. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Melody, Sara und Natascha schmiedet sie einen Plan. Martin, der freche Stallbursche des Hotels, den Leonie jedoch überhaupt nicht ausstehen kann, soll ihr dabei helfen, ihren Exfreund wieder zurückzugewinnen. Doch ihre Freundinnen führen etwas ganz anderes im Schilde ... Weitere Bücher aus der Freedom Falls - Reihe: Vier Freundinnen: Schneeflockenküsse: Weihnachten in Freedom Falls (Band 1: Melody) Herz, Kuss, Liebe: Valentinstag in Freedom Falls (Band 2: Natascha) Drei kleine Worte: Hochzeit in Freedom Falls (Band 3: Leonie) Alle guten Dinge sind zwei: Kindersegen in Freedom Falls (Band 4: Sara)   Vier Jahreszeiten: Verrücktes Veilchen sucht magische Liebe: Frühling in Freedom Falls (Band 5: Liz) Flinkes Schicksal sucht freches Herz: Sommer in Freedom Falls ( Band 6: Sascha) Dynamsicher Kürbis sucht traumhaften Kuss: Herbst in Freedom Falls (Band 7: Rebecca) Kühles Herz sucht warme Zärtlichkeit (Band 8: Hope Erscheint im Winter 2019) Über Mia Sanchez und ihre Bücher am Laufenden bleiben? facebook.com/MiaSanchezAutorin/

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2. Hochzeits-crasher auf Probe
    »Das ist doch wohl nicht dein Ernst?«, fragte Sara erstaunt. »Du willst ihn zurückerobern? So kurz vor seiner Hochzeit?« Leonie sah zu Boden und rieb sich nervös das Kinn. »Einerseits habe ich mich nie richtig von Michael gelöst, aber andererseits habe ich auch nichts dafür getan, ihn wieder in meinem Leben zu haben.« Ihr war klar, wie verrückt sich das anhören musste. »Aber ... also, ich meine ... das ist doch nicht richtig, Leonie.« Sara schluckte. »Aber andererseits total einleuchtend, muss ich zugeben.« »Sie muss einfach einen Schlussstrich ziehen können.« Melody klopfte mit der Faust auf die Bar, um ihre Aussage zu untermalen. Sepp warf ihr einen mahnenden Blick zu, widmete sich aber gleich wieder dem Reinigen der Gläser. Dann wandte sie sich direkt an Leonie. »Wobei die Tatsache, dass er eine andere Frau heiratet, die so gar nichts mit dir gemeinsam hat, doch schon ein Schlussstrich an sich wäre, oder findest du nicht?« Leonie grübelte kurz über Melodys Worte nach. »Ich könnte mir vorstellen, dass ich Michael für eine Beziehung mit einer mir ähnlichen Frau, für immer zerstört habe.«  »Eventuell hat er dadurch erkannt, dass er doch lieber mit einer bodenständigen Person wie Fiona zusammen sein will, anstatt mit so einem Wirbelwind wie du einer bist.« Das war genau das, was Leonie nicht von ihren Freundinnen zu hören bekommen wollte.  »Nur weil ich genau weiß, was ich mir vom Leben erwarte?« »So genau scheinst du das aber dann doch nicht zu wissen«, warf Sara fiepend und mit erhobenem Zeigenfinger ein. »Immerhin sprichst du davon, eine Hochzeit zu crashen, Leonie.« »Ich will doch nicht die Hochzeit crashen. Aber vielleicht das Probedinner?« »Wie genau hast du dir denn diese Rückeroberungsaktion vorgestellt?«, fragte Melody neugierig nach. Diese verrückte Nudel war nach einer kurzen Überredungsphase für beinahe jede Schandtat zu haben und Leonie wusste, dass sie sich auf Melody verlassen konnte.  Ebenso verstand ihre Freundin, was sie nach all der Zeit mit Michael verband. Ihre Beziehung war etwas Besonderes gewesen und war eigentlich nicht dazu bestimmt jemals zu enden. Und wenn dann mit Pauken und Trompeten, genauso wie sie dann im Endeffekt auch geendet hatte. Leonie sowie Michael waren heißblütige Menschen, die einen Anderen bis zur Ekstase lieben konnten, oder ihn mit Haut und Haaren auffraßen. In ihrem Fall hatten sie sich gegenseitig so lange verzehrt, bis nichts mehr von ihrer Liebe übrig blieb. Jedenfalls hatte sie das damals so gesehen, als Michael sich schlussendlich doch relativ abrupt von ihr getrennt hatte. Aber jetzt sah sie die Beziehung -und auch ihr bitteres Ende- mit anderen Augen. Michael gehörte zu ihr, sie waren wie zwei Magneten, die sich bei jedem Sichtkontakt unendlich stark anzogen und die aneinanderklebten, bis die Reibung zu intensiv wurde und Schmerzen verursachte.  »Ich habe noch keine Ahnung, Mel. Vielleicht spreche ich ihn einfach auf unsere gemeinsame Zeit an und warte, wie er reagiert.« »Das klingt aber gar nicht nach einem Plan, den du einer von uns empfehlen würdest«, beschwerte sich Melody.  »Ach so? Und was wäre dann ein Plan, zu dem ich euch raten würde, wenn ihr in meiner Situation wärt?« Die drei Freundinnen sahen sich mit einem Funkeln in den Augen an und steckten ihre Köpfe zusammen. Nach einer kurzen Flüsterrunde sahen sie Leonie triumphierend an. »Du musst ihn natürlich herausfordern und das machst du am besten, indem du seine Eifersucht schürst«, platzte es aus Sara heraus.  »Ja, genau. Dann wird er erkennen, dass er noch Gefühle für dich hat«, sprach Natascha weiter. »Aber natürlich nur, falls da auch noch welche sind«, fügte Melody hinzu, »das ist klarerweise die Voraussetzung. Und wenn er nicht darauf anspringt, dann solltest du die Finger von ihm lassen.« »Wow, Melody, das ist aber eine klare Ansage.« Sara stemmte ihre Hände in die Hüften. »Man spannt nicht einfach einer anderen Frau absichtlich den Mann aus. Das geht gar nicht.« »Das hört sich jetzt so an, als hättest du damit Erfahrung«, scherzte Leonie, doch mit dieser Aussage hatte sie anscheinend einen wunden Punkt getroffen. »Sag bloß, jemand versucht, dir deinen Freund auszuspannen?« »Ach, ich weiß es nicht so genau. Mit Sicherheit kann ich es nicht sagen, aber ich habe da so einen Verdacht.« »Erzähl!«, forderte Natascha ihre Freundin Melody auf. »Vielleicht ist es doch schon Zeit für Cocktails«, warf Sara ein und lachte dabei. »Die heben wir uns für das Probedinner morgen auf«, sagte Leonie und schenkte ihre volle Aufmerksamkeit nun Melody, die sich lautstark räusperte. Wie sich ihre Freundinnen vorgestellt  haben, dass sie Michael eifersüchtig machen sollte, würde sie später erfragen. »Also,« begann Melody, »ich habe den Verdacht, dass sich eine Kollegin von Ted an ihn heran schmeißt. Jedes Mal wenn er nach Freedom Falls kommt, dann arbeitet er doch mit dieser Rebecca zusammen, ihr wisst schon, wen ich meine.« »Die hübsche Rothaarige«, warf Sara ein, die sich sofort auf die Lippe biss um ihre Worte herunterzuschlucken. »Aber die ist doch eine Liga zu groß für Ted.« Melody schenkte Sara einen bösen Blick, durch den Sara um ein ganzes Stück auf ihrem Barhocker zusammenschrumpfte. Schon wieder war Sara ins Fettnäpfchen getreten.  »Jedenfalls«, sprach Melody weiter, ohne konkret auf Saras Kommentar einzugehen, »habe ich den Verdacht, dass sie ihn gerne für sich hätte. Jedes Mal wenn er hier ist, dann tätschelt sie ihm den Arm, lächelt ihn durchgehend an, während sie an einer Haarsträhne zupft, oder starrt ihm minutenlang Löcher in den Hinterkopf, wenn sie glaubt, dass es niemand mitbekommt.« »Aber du hast es mitbekommen«, bestätigte Leonie. »Und wie ich das mitbekommen habe. Diese Sirene versucht, ihn mit allen Tricks zu manipulieren.« »Ich habe dich noch nie so eifersüchtig erlebt«, warf Sara ein. »Ich hatte auch noch nie einen Grund dazu. Bis jetzt war mir auch noch kein Mann je so wichtig wie Ted. Ich glaube tatsächlich, er ist der Richtige, wisst ihr?« Leonie ertappte Natascha dabei, wie sie ihrem Freund einen liebevollen Blick zuwarf. Zum Glück stand Sepp so weit abseits von ihrer kleinen Gruppe, dass er nichts von ihrem Gespräch mitbekam. Es war kaum zu glauben, doch all ihre Freundinnen waren glücklich verliebt und befanden sich in einer festen Beziehung. Noch letztes Jahr war jede von ihnen Single gewesen. Doch diese Zeiten waren definitiv vorbei, seit sie zum ersten Mal in Freedom Falls eingetrudelt waren.  Nur Leonie hinkte noch hinterher, was das Führen von reifen Beziehungen betraf.  »Ted würde dich nie betrügen, und schon gar nicht auf so eine Anmache hereinfallen. Er liebt dich doch, Mel«, versuchte Sara, Melody zu beruhigen. »Ja, das ist wohl wahr«, sagte Melody mit einem Honigkuchenlächeln im Gesicht. Leonie reichte es jetzt schön langsam und sie beschloss, das Thema zu wechseln. »Und wie habt ihr euch vorgestellt, dass ich Michael eifersüchtig machen soll?« Ihre Freundinnen sahen sie vorwurfsvoll an. Klar hatte sie das Thema »wahre Liebe« und »glücklich bis an ihr Lebensende« einfach unterbrochen, aber wenn sich ihre Mädels dasselbe für sie wünschten, dann mussten sie auch mit ihren nervigen Einwürfen und ihrem leicht feindseligem Herumgezicke zurechtkommen. Erneut sahen sich die Freundinnen triumphierend an. »Du wirst zum Dinner mit einem anderen Mann auftauchen«, platzte es aus Natascha heraus. »Und an welchen Mann habt ihr da gedacht? Die wachsen nicht einfach so auf Bäumen, habe ich mir sagen lassen. Man kann sie auch nicht auf Abruf mieten, also jedenfalls mit Sicherheit nicht hier in diesem Kaff. Und eine von euch wird mir ihren Freund wohl auch nicht ausleihen wollen.« Natascha und Sara tuschelten hinter vorgehaltenen Händen. »Jetzt sagt schon«, verlangte Leonie. »Wir hätten da schon jemanden im Auge«, sagte Melody, »aber du wirst darüber nicht gerade besonders glücklich sein.« »Sagt jetzt bitte nicht ...« »Wir werden Martin fragen, ob er dich begleitet«, plapperte Sara dazwischen. »Martin? Diesen Pferdejungen? Ernsthaft? Seid ihr denn verrückt?« Im Winter war sie einmal mit Martin aus gewesen, aber nur weil sie ihren Freundinnen beweisen wollte, dass sie nicht so oberflächlich sei, wie sie alle dachten. Und auch, dass Leonie ihre Vorurteile ablegen kann und es schaffen würde, über ihren eigenen Schatten zu springen. Doch das Date mit Martin war eine richtige Katastrophe gewesen. Er roch nach Stall und hatte es nicht einmal für nötig gehalten, sich für ihre Verabredung umzuziehen oder gar frisch zu rasieren. Der Geruch der Hunde und der Pferde, die er...



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