Sala / Anderson / Hart | Julia Extra Band 329 | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 329, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

Sala / Anderson / Hart Julia Extra Band 329

Zweite Chance für das Glück? / Sag mir dein süßes Geheimnis / Liebe im Doppelpack / Das schönste Muttertagsgeschenk /
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-86295-857-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Zweite Chance für das Glück? / Sag mir dein süßes Geheimnis / Liebe im Doppelpack / Das schönste Muttertagsgeschenk /

E-Book, Deutsch, Band 329, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-86295-857-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Zweite Chance für das Glück? von HART, JESSICA
Völlig überraschend steht Rose ihrer großen Liebe gegenüber - Drew Pemberton. Aber Drew ist nicht alleine - in den Armen hält er ein Baby. Dabei wollte er nie Kinder haben! Zu sehr liebte er seine Freiheit - und verließ Rose. Gibt es jetzt eine zweite Chance für ihr Glück?
Sag mir dein süßes Geheimnis von BRAUN, JACKIE
Mallorys Auftrag ist klar: Lüfte die dunklen Geheimnisse des sexy Radiomoderators - und Chicagos begehrtesten Junggesellen - Logan Bartholomew. Doch dann verliert die hübsche Reporterin ihr Herz an Logan - und ihre Liebesnacht hat süße Folgen ...
Liebe im Doppelpack von ANDERSON, CAROLINE
Aufgebracht fährt Max zu dem kleinen Cottage, in dem seine Frau Julia wohnt. Allein - seitdem sie sich aus heiterem Himmel von ihm trennte. Er kann es einfach nicht fassen, dass Julia ihre Schwangerschaft vor ihm verheimlicht hat. Oder ist nicht er der Vater der kleinen Zwillinge?
Das schönste Muttertagsgeschenk von SALA, SHARON
Zum Muttertag möchte der niedliche Sammy seiner Mutter Libby etwas ganz Besonderes schenken: Er möchte seinen Daddy finden! Denn seine Mutter sagt immer zu ihm, dass sein Vater verloren gegangen ist. Zusammen mit seinem besten Freund heckt er einen raffinierten Plan aus ...



Es war ein Job, den sie hasste, der sie dazu brachte, ihre ersten Zeilen auf einer alten Schreibmaschine zu verfassen und es war ihre Liebe zu diesem Handwerk, die sie schreiben ließ. Ihre ersten Schreibversuche landeten 1980 noch unter ihrem Bett. Ein zweiter Versuch folgte 1981 und erlitt ein ähnliches Schicksal. Als ihr Vater 1985 und ihre einzige Schwester (nur zwei Monate später) starben, wurde ihr bewusst, dass sie irgendwann auf dem eigenen Totenbett niemals denken wollte, dass sie ihre Träume im Leben nicht verwirklicht hatte. Sie trat Autorengruppen bei, besuchte Konferenzen und lernte langsam auch bessere Schreibtechniken. 1989 entschied sie, dass sie weit genug sei, um einen Verlag für eines ihrer Bücher zu finden. Als Farmerstochter und später für viele Jahre Farmersfrau, entfloh sie immer wieder der Plackerei ihres Lebens über den Inhalt eines Buches. Jetzt als Autorin, sieht sie sich selbst immer wieder, wie sie in ihren Geschichten und Träumen lebt. Ihre Geschichten sind oft dunkel, haben als Inhalt ganz reale, manchmal auch schlechte Dinge, die in der Welt passieren aber immer besitzt Sharon Sala die Fähigkeit Hoffnung und Liebe durch ihre geschriebenen Zeilen zu vermitteln und das Herz ihrer Leser zu berühren. Ihre Bücher sind wiederholt in Bestseller - Listen erschienen und sie war siebenmal für den RITA® - Award nominiert. (Der RITA® - Award ist für Autoren das, was der Oscar für Schauspieler ist). Sharon Sala, schon immer Optimistin, fand oft auch Halt in ihren Geschichten. Sie schöpft ihre Kraft auch aus dem Glauben an Gott und an die Liebe und ist immer der Meinung 'Alles wird gut'.

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1. KAPITEL

Sie konnte es sich beim besten Willen nicht leisten. Seufzend warf Rose ihren Kugelschreiber hin. Wie sie es auch drehte und wendete, es reichte einfach hinten und vorne nicht. Sie saß in der Klemme.

„Was soll ich bloß mit dir machen?“, fragte sie ihren kleinen Sohn.

Jack gab keine Antwort, aber Rose hatte auch keine erwartet. Mit zwanzig Monaten reichte sein Vokabular für eine praktische Lösung ihres Problems noch nicht aus, aber beim Klang ihrer Stimme sah er zu ihr auf und schenkte ihr ein so hinreißendes Lächeln, dass Roses Herz sich vor Rührung zusammenschnürte. Auch wenn er keine Lösung für ihr momentanes Kinderbetreuungsproblem hatte – sein Lächeln gab ihr die Zuversicht, dass sie es schon irgendwie schaffen würde.

Rose ließ die deprimierenden Kontoauszüge auf dem Küchentisch liegen und setzte sich neben ihren Sohn auf den Fußboden. Jack wandte seine Aufmerksamkeit wieder den bunten Bauklötzchen zu, die um ihn herum verstreut lagen. Geistesabwesend legte Rose drei aufeinander, um Jack zu zeigen, wie man einen Turm baute.

„Ich brauche diesen Auftrag, aber ich kann dich unmöglich mit ins Studio nehmen“, sagte sie, als Jack den Turm umwarf. „Peter und Peters Haus ist einfach zu durchgestylt für Kleinkinder. Zu viele scharfe Kanten und Antiquitäten, und außerdem kann ich mich nicht auf meine Arbeit konzentrieren, wenn du dabei bist.“

Rose sprach ziemlich häufig mit Jack, auch wenn er sie noch nicht verstehen konnte. Er lauschte offensichtlich gern ihrer Stimme, und sie selbst fühlte sich weniger allein, wenn sie jemandem ihre Probleme mitteilen konnte, auch wenn der Dialog zwangsläufig etwas einseitig blieb.

Verdrossen blickte Jack auf den kaputten Turm. Rose baute rasch einen neuen und höheren. Sein Gesicht hellte sich sofort auf. Klasse, noch etwas zum Kaputtmachen!

„Vielleicht hätte ich den Heiratsantrag deines Vaters doch annehmen sollen“, fuhr Rose schuldbewusst fort.

Aber bei dieser Vorstellung war ihr immer etwas unbehaglich zumute. Natürlich wäre es das Vernünftigste gewesen, und normalerweise hatte sie auch kein Problem damit, vernünftig zu sein, aber jemanden zu heiraten, den man nicht wirklich liebte, war ein gewagter Schritt, ganz egal, wie praktisch es schien. Roses einziges Zugeständnis war bislang nur, darüber nachdenken zu wollen.

„Allerdings hätte das dein jetziges Betreuungsproblem auch nicht gelöst“, fügte sie rasch hinzu und legte vorsichtig einen blauen Bauklotz auf die Spitze des Turms. „Dein Dad hätte trotzdem beruflich nach Bristol gehen müssen, und ich würde immer noch hier sitzen, ohne zu wissen, wie ich deine Betreuung bezahlen soll. Das ist nämlich unmöglich, solange ich den Auftrag nicht habe, aber ich kann auch nicht arbeiten, wenn niemand auf dich aufpasst.“

Rose setzte sich auf die Fersen und sah lächelnd zu, wie Jack den zweiten Turm mit einem Triumphschrei zerstörte. „Das ist ein echtes Problem, oder?“

„Da!“, schrie Jack entzückt.

„Klingt wie ein Ja für mich.“ Seufzend warf Rose einen Blick auf die Uhr und erhob sich mühsam. Es wurde Zeit für Jacks Abendessen. Vielleicht fiel ihr ja wie durch ein Wunder noch eine Lösung ein, wenn er im Bett lag und sie etwas Ruhe zum Nachdenken hatte.

Rose überließ Jack seinen eigenen Turmbaukünsten und ging in die Küche. Sie liebte diesen Raum. Von der schmalen Eingangsdiele mit der Treppe zum ersten Stock abgesehen, waren sämtliche Wände im Erdgeschoss des viktorianischen Reihenhauses entfernt worden, um einen großen Raum zu schaffen. Das Ergebnis war ein heller offener Wohnbereich mit bequemen Sofas nach vorne raus und auf der Rückseite eine großzügige Küchen- und Esszone mit Zugang zu ihrem Garten.

Streng genommen war es zwar gar nicht ihr Garten, sondern Drews, doch er wohnte schließlich nicht hier und hätte auch nichts mit dem Garten anfangen können. Jedes Mal, wenn Rose an die lächerlich geringe Miete dachte, die sie ihm zahlte, wurde ihr fast schwindlig vor Erleichterung und Dankbarkeit. Ohne Drews Großzügigkeit wäre sie nach Jacks Geburt nicht zurechtgekommen. Aber so war er schon immer gewesen.

Verantwortungs- und rastlos, geradezu lächerlich bindungsscheu, aber unbestreitbar großzügig.

Ihr Blick fiel auf ein altes Foto, das mit einem Snoopy-Magneten an der Kühlschranktür befestigt war. Rose blinzelte darauf in die Sonne, während Drew den Arm um sie legte. Sie sahen unglaublich glücklich und voller Vertrauen in die Zukunft aus. Und sehr jung.

Rose hielt es für richtig, ein Foto von ihm zu haben – schließlich war es sein Haus – aber der Anblick versetzte ihr jedes Mal einen Stich. Es zeigte Drews typisches schiefes Lächeln, die ironisch funkelnden Augen und die eigentümliche sternförmige helle Stelle in seinem dunklen Haar. Sie hatte immer gewusst, dass sie ihn liebte. Sie hatte nur nicht erkannt, wie sehr, bis er fortging.

Drew. Wo er jetzt wohl steckte? „Ich bin gerade auf dem Sprung nach Afrika“, hatte er fröhlich verkündet, als sie ihn das letzte Mal auf der öden Party gesehen hatte, zu der sie mit Seb gegangen war. „Ich wirke bei einem Entwicklungshilfeprojekt mit. Wasserversorgung für abgelegene Dörfer.“ Rose hatte gar nicht richtig hingehört, als er erzählte, wohin es ging – wahrscheinlich eines dieser afrikanischen Länder, deren Hauptstädte sie nie aussprechen konnte. Sie hatte damals nur eins begriffen: dass er fortging.

Offensichtlich wollte er sich lieber Staub, Hitze und Gefahr aussetzen, als eine Familie mit ihr zu gründen.

Roses Blick ruhte auf seinem Gesicht. Sie konnte ihn sich deutlich vorstellen, wie er mit hochgekrempelten Ärmeln in die afrikanische Sonne blinzelte. Drew liebte Herausforderungen. Er war schon immer ein Abenteurer gewesen und jemand, mit dem man sogar in den langweiligsten Situationen Spaß haben konnte.

Wie lange war es eigentlich schon her, dass sie zuletzt Spaß gehabt hatte? fragte Rose sich sehnsüchtig.

Nicht seitdem sie Drew das Ultimatum gestellt hatte. Werde solide und gründe eine Familie mit mir, oder ich suche mir jemand anders, jemanden, der Kinder will, hatte sie zu ihm gesagt.

Drew hatte sich gegen sie entschieden.

„Aber wir bleiben doch Freunde, oder?“, hatte er beim Abschied gefragt. Das waren keine leeren Worte gewesen. Als Rose ihn nämlich später fragte, ob sie das Haus mieten könne, das er in der Zwischenzeit als Geldanlage gekauft hatte, hatte er keinen Moment gezögert. „Du würdest mir damit sogar einen Riesengefallen tun“, hatte er gesagt. „Ich könnte mir keine bessere Mieterin wünschen als dich, Rose.“

Rose unterdrückte einen Seufzer. Drew hatte jetzt ein eigenes Leben, genau wie sie. Sie gab sich einen Ruck und öffnete den Kühlschrank, sodass das Foto außer Sichtweite war. Dann zwang sie sich, über das Abendessen ihres Sohns nachzudenken statt über Drew.

Sie holte ein Stück Huhn und eine Schüssel mit früher am Tag zubereitetem Tomatenpüree aus dem Kühlschrank und beschloss, Nudeln zu kochen. Vielleicht konnte sie ja ein paar Erbsen in die Soße hineinmogeln. Es war wirklich erstaunlich, wie misstrauisch Jack gewisse grüne Gemüsesorten inzwischen beäugte.

Sie füllte gerade einen Topf mit Wasser, als es an der Tür klingelte. Jack blickte von seinen Bauklötzchen hoch. Er sah genauso überrascht aus wie sie.

„Wer mag das nur sein?“, fragte Rose und drehte das Wasser ab. „Normalerweise bekommen wir um diese Zeit keinen Besuch.“ Da Jack in den letzten Monaten so agil geworden war, dass sie ihn für keinen Augenblick allein lassen wollte, bückte sie sich und nahm ihn auf den Arm. „Dann lass uns mal nachsehen.“

Sie setzte ihn mit geübtem Schwung auf ihre Hüfte und quetschte sich an der Kinderkarre vorbei, die die enge Eingangsdiele versperrte. Durch das Milchglas in der Eingangstür konnte sie die Umrisse eines Mannes erkennen und runzelte irritiert die Stirn. Für eine Umfrage war jetzt wirklich nicht die passende Zeit, und das würde sie diesem Kerl auch sofort sagen!

Doch die Worte erstarben ihr auf den Lippen, als sie die Tür öffnete und sah, wer vor ihr stand.

Drew.

Drew!

Mit einem Baby.

Unbeholfen veränderte er die Position des Babys. Die Kleine war schwerer als erwartet, aber wenigstens schlief sie noch, dachte er dankbar. Was für ein Tag! Als er nach dem Mittagessen zu den Clarkes aufgebrochen war, hatte er keine Ahnung gehabt, wie sehr dieser Besuch sein Leben verändern würde.

„Es wird schon alles gut gehen“, hatte er Betty Clarke versichert. „Ich habe eine alte Freundin namens Rose. Sie wird mir bestimmt helfen.“

Drew wusste, dass er Rose eigentlich vorher hätte anrufen sollen, aber seine Situation war einfach zu kompliziert, um sie am Telefon zu erklären. Außerdem hatte er es kaum erwarten können, sie zu sehen.

Erst als er auf der Türschwelle seines eigenen Hauses stand und auf die Klingel drückte, kamen ihm Zweifel. Vielleicht wäre ein Anruf doch ganz sinnvoll gewesen? Was war zum Beispiel, wenn Rose noch bei der Arbeit war oder womöglich hinterher ausging? Ob sie noch ihre alte Handynummer hatte?

Doch zu seiner riesigen Erleichterung sah er durch das Milchglas jemanden zur Tür kommen. Hoffentlich war es Rose. Plötzlich war er so...



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