Ryan | Unwiderstehlich prickelndes Wiedersehen | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2235, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Ryan Unwiderstehlich prickelndes Wiedersehen


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7515-0900-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2235, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-7515-0900-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Renee ist zurück in Magnolia Lake! Ohne die Zahnspange und die dicke Brille hätte Cole Abbott seine ehemalige Highschool-Freundin fast nicht wiedererkannt. Doch während er sich sofort unwiderstehlich zu ihr hingezogen fühlt, scheint Renee fest entschlossen, das erotische Knistern zwischen ihnen zu ignorieren. Wird sie ihm jemals verzeihen, dass er sie einst verletzt hat? Wie kann er sie nur überzeugen, dass sein Ruf als unverbesserlicher Junggeselle und Playboy ab jetzt der Vergangenheit angehört?



Reese Ryan schreibt Liebesgeschichten, die nicht nur sexy und gefühlvoll sind, sondern in denen sie auch von kleineren Familiendramen erzählt. Reese ist im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten geboren und aufgewachsen, ihre Familie hat aber auch Wurzeln in Tennessee.

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3. KAPITEL

„Hallo, Kleine.“ Lächelnd breitete Cole die Arme aus, um seine Schwester zu begrüßen.

„Cole!“ Zora umarmte ihn stürmisch. „Ich habe dich total vermisst.“ Sie grinste. „Wie bist du bloß ohne mich zurechtgekommen? Wir wissen doch beide, dass du ohne mich völlig aufgeschmissen bist.“

Gutmütig lachte er.

Seine kleine Schwester wachte wie eine Glucke über Cole und seine Brüder und machte sich mehr Sorgen um sie als ihre Eltern.

„Und was ist mit den anderen?“, fragte er und deutete auf seine Brüder, die sich bereits in dem Raum befanden, den er und Zora jetzt betraten. Blake saß, seine kleine Tochter Remi auf dem Schoß, auf einem Schaukelstuhl, während sein Sohn Davis neben ihm auf dem Boden mit Autos spielte. Max und Parker diskutierten auf dem Sofa gerade über etwas, das mit der Destillerie im Zusammenhang zu stehen schien. Ihr Großvater Joe hatte es sich auf dem zweiten Schaukelstuhl gemütlich gemacht, und ihr Vater Duke saß in seinem Lieblingssessel. „Weshalb machst du dir ihretwegen keine Sorgen?“

Statt zu antworten, stemmte Zora die Hände in die Hüften und sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an, woraufhin sie beide schließlich gemeinsam zu lachen begannen. Ihre älteren Brüder waren noch nie besonders verwegen gewesen, doch seit sie sich in festen Händen befanden, war ihr Leben noch bodenständiger geworden.

„Punkt für dich“, gab Cole zu.

„Okay, und was steht heute auf deinem T-Shirt?“, wollte Zora wissen.

Cole öffnete das Hemd gerade weit genug, damit seine Schwester lesen konnte, was auf dem Shirt darunter gedruckt war.

Wenn du meine Familie kennen würdest, würdest du mich verstehen.

Lachend wedelte Zora mit der Hand. „Kommt überhaupt nicht infrage, dass du uns für deinen Quatsch verantwortlich machst.“

„Hey, Babe. Deine Mom braucht Hilfe in der Küche.“ Dallas trat auf sie zu und legte von hinten den Arm um Zoras Taille, um ihren Nacken zu küssen. „Wie geht’s dir, Cole?“ Zur Begrüßung streckte er Cole freundschaftlich die Faust entgegen, und Cole erwiderte den Gruß. Inzwischen verstand er sich wieder gut mit seinem Schwager, doch als Zora, plötzlich verheiratet mit ihrem langjährigen besten Freund, aus Vegas nach Hause zurückgekehrt war, waren Cole und seine Brüder zunächst ziemlich aufgebracht gewesen.

„Alles wie immer“, erwiderte Cole.

„Das wird sich bestimmt noch ändern, Cole“, versprach seine Schwester. „Du wirst schon sehen.“ Ihr Lächeln wirkte beinahe mitleidig. „Ich gehe mal schauen, was Mom möchte.“

Cole erwiderte nichts auf ihre Bemerkung. Seine Geschwister hatten es sich offenbar zum Ziel gesetzt, mit ihren Kindern die Bevölkerungsdichte der Stadt zu erhöhen. Wenn ihnen so viel daran lag, dann sollten sie es ruhig tun. Er würde der Stadt auf seine Weise zu mehr Wachstum verhelfen, nämlich mit einem ehrgeizigen Bauprojekt.

Wenn sich die Dinge weiter so entwickelten, wie er es plante, würde er in Magnolia Lake ein weitaus größeres Erbe hinterlassen.

Cole half seiner Mutter und Kayleigh dabei, das Geschirr abzuräumen, während Quinn und Blakes Frau Savannah zwei Schalen mit dem überbackenen Pfirsichdessert, Kuchenteller und die Sprühsahne brachten.

„Ist alles in Ordnung, Sohn?“, fragte seine Mutter Iris, als sie die Teller vorspülte und Cole reichte, damit er sie in die Spülmaschine einräumen konnte.

„Ja, alles bestens.“ Weswegen gelang es den Frauen in seinem Leben immer so leicht, seine Gedanken zu lesen?

„Aber dich beschäftigt doch etwas.“ Seine Mutter ließ nicht locker.

„Ich bin heute im Supermarkt Renee Lockwood begegnet.“ Er stellte einen weiteren Teller in die Maschine.

„Ach, ich wusste gar nicht, dass sie wieder in der Stadt ist“, meinte Iris. „Sie ist ein tolles Mädchen. Es hat mir total leidgetan, als ich hörte, wie schlecht es mit ihrem Mann gelaufen ist. Ich bin wirklich froh, dass sie wieder hier ist und bei Milo und Janice wohnt. Sie können ihre Gesellschaft gut gebrauchen.“ Sie drehte den Wasserhahn zu und sah Cole prüfend an. „Das letzte Mal hast du sie doch bestimmt vor siebzehn oder achtzehn Jahren gesehen, oder? Geht es dir gut, wenn sie wieder da ist?“

„Wieso sollte es mir nicht gut gehen?“ Cole griff nach einem weiteren Teller.

„In der Highschool hast du ziemlich viel von ihr gehalten. Ich dachte nur, wenn du sie wiedersiehst, dann … könntest du wieder was für sie empfinden.“

„Wir sind Freunde gewesen, mehr nicht“, entgegnete Cole schärfer als beabsichtigt. „Außerdem hast du immer gesagt, ich wäre nicht der Richtige für sie.“

„Das habe ich nie gesagt“, widersprach seine Mutter vehement. „Ich habe dir nur geraten, nicht mit ihren Gefühlen zu spielen. Renee war damals total verliebt in dich. Aber sie ist so intelligent und …“

„Und ich nicht …“ Es schmerzte Cole, das zu sagen.

Noch immer schmerzte es ihn, daran zu denken, welche Schwierigkeiten er in der Schule gehabt und wie er deswegen immer wieder mit seinen Eltern gestritten hatte. Damals war er die Enttäuschung der Familie gewesen. Als jüngster Sohn hatte er eindeutig nicht den Erwartungen entsprochen, die seine intellektuellen Brüder bei seinen Eltern geweckt hatten.

Dabei machte es ihm nichts aus, dass seine Brüder Überflieger gewesen waren, aber er war verbittert gewesen, dass niemand gesehen hatte, wie sehr er sich bemüht hatte – und trotzdem gescheitert war. Alle schienen geglaubt zu haben, dass man sich nur anstrengen musste, um in der Schule Erfolg zu haben.

Letztendlich hatte er sich in die Rolle des Taugenichts eingefügt, denn es war ihm leichter gefallen, so zu tun, als würde ihm das nichts ausmachen, als einzugestehen, wie sehr er Hilfe gebraucht hätte. Eigentlich hatte er sich nur bereit erklärt, sich von Renee helfen zu lassen, weil Milo ihm versichert hatte, sie hätte seine Hilfe mindestens genauso nötig wie er ihre. Ein Nachhilfejob in ihrem Lebenslauf würde sich schließlich super machen.

„Wir haben dich damals immer so angetrieben, weil wir wussten, wie intelligent du bist“, verteidigte sich seine Mutter traurig. „Wir wollten dir nur helfen, dein Potenzial zu entfalten.“

„Nein, ihr wolltet bloß, dass ich eure Erwartungen erfülle.“ Cole hasste es, seine Mutter traurig zu machen. Doch er wusste, dass es keinen Sinn hatte, seine Gefühle von damals zu verbergen. Das hatte er lange genug getan, was schließlich beinahe zu einem Bruch zwischen ihm und seinem Vater geführt hatte. Auf keinen Fall wollte er, dass sich das wiederholte.

„Du hast recht, mein Schatz.“ Iris nickte. „Du warst einfach für anderes bestimmt, und wir sind sehr stolz auf das, was du erreicht hast.“ Sie hielt ihm einen Teller hin. „Und damit das klar ist, ich habe nie gedacht, dass du nicht gut genug für Renee bist. Aber ihr wart beide noch so jung, und sie war eine brillante junge Frau, die eine glänzende Karriere vor sich hatte. Ich wollte nur verhindern, dass sie ihre Karriereziele aus den Augen verliert.“

Die ganze Stadt hatte ihre Hoffnungen auf Renee gesetzt, die eine Eliteuniversität besuchen sollte, und sie auf jede erdenkliche Weise unterstützt. Dieses Gemeinschaftsgefühl war letztendlich auch der ausschlaggebende Grund für Cole gewesen, Magnolia Lake immer noch seine Heimat zu nennen, auch wenn er inzwischen die ganze Welt bereist hatte.

„Hat Renee gesagt, wie lange sie bleibt?“

„Ich habe sie nicht gefragt.“ Eigentlich hätte er es aber gern getan. Er schloss die Tür des Geschirrspülers.

„Denk aber bitte daran, mein Sohn, dass Renee eine ziemlich harte Scheidung hinter sich hat. Außerdem ist sie alleinerziehende Mutter und passt nicht in dein übliches Beuteschema.“

Bevor er in Verlegenheit kam, sein Sexleben mit seiner Mutter diskutieren zu müssen, rief Zora nach ihnen.

„Wo bleibt ihr denn? Wir warten auf euch!“

„Wenn du uns geholfen hättest, wären wir schon längst fertig“, entgegnete Iris schlagfertig und brachte Zora damit zum Schweigen.

„Ich bin ganz bestimmt keine perfekte Mutter gewesen“, sagte sie und legte den Arm um Cole. „Aber ich habe mich immer bemüht, alles richtig zu machen.“

„Und ich bin sehr froh, dass Daddy und du meine Eltern seid. Ich weiß auch, dass ihr viele Opfer gebracht habt, um uns so ein Leben zu ermöglichen.“ Cole küsste seine Mom auf die Schläfe. „Und ich freue mich sehr, dass du dir endlich einen deiner Lebensträume erfüllst.“

„Alle meine Kinder unter die Haube zu bringen?“

„Sehr dezent, Mom, wirklich.“ Cole lachte. „Nein, ich meinte eigentlich, dass du das Restaurant eröffnest, von dem du immer geträumt hast.“

„Ja, in demselben Gebäude, in dem Dad und ich damals das kleine Café hatten. Es kommt mir immer noch wie ein Traum vor. Und dein Unternehmen baut es gerade um …“ Glücklich seufzte sie. „Ich kann es immer noch nicht richtig fassen.“

Unwillkürlich musste Cole lächeln, als sie zum Tisch zurückkehrten, an dem man sie schon sehnlichst erwartete.

„Wir haben fantastische Neuigkeiten.“ Zora griff nach der Hand ihres Mannes und schmiegte sich an ihn. „Wir sind schwanger!“

„Oh, mein Gott, Zora!“ Sofort sprang Iris auf und umarmte ihre Tochter und ihren Schwiegersohn voller Freude.

Nachdem alle gratuliert hatten, gab Zora bekannt, dass das Kind in sechs Monaten auf die Welt kommen würde.

„Ich...



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