Rühm | der mann mit eigenschaften | Buch | 978-3-9505056-4-1 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 84 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Rühm

der mann mit eigenschaften

ein litaneiroman
Erste Auflage
ISBN: 978-3-9505056-4-1
Verlag: Edition Melos

ein litaneiroman

Buch, Deutsch, 84 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

ISBN: 978-3-9505056-4-1
Verlag: Edition Melos


Was wäre, wenn Musils »Mann ohne Eigenschaften« tatsächlich keine solchen gehabt hätte - oder vielmehr dieses Romanfragment ohne jegliche Adjektive im Text ausgekommen wäre? Diese zwar akademische, aber doch auch reizvolle Frage führt Gerhard Rühm dazu, ein komplementäres Experiment zu wagen: einen Roman, der nahezu ausschließlich aus Eigenschaftswörtern besteht. Das Ergebnis ist ein konzeptioneller Text, der in Gestalt wie Konsequenz seinesgleichen sucht. Alphabetisch gereiht steigern sich die Adjektive mit zunehmender Fülle zu einem Innuendo möglicher Identität, bis aus einer Litanei des je konkret Hinzugefügten ein Roman des Unausgesprochenen wächst: ein fulminanter Parforceritt durch die attributive Verfasstheit eines oder jeden »Mannes«. In mal mäanderndem, mal hämmerndem, dann wieder beschwörendem oder psalmodierendem Singsang entfaltet sich so ein rhythmisches Abenteuer voller Überraschungen, Sprachartistik und nicht zuletzt - geistreichem Witz.

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Rühm, Gerhard
Gerhard Rühm, geboren 1930 in Wien, Schriftsteller, Komponist und bildender Künstler, lebt in Köln und Wien. Er studierte Klavier und Komposition an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seit Beginn der 1950er Jahre schafft er bildnerische, musikalische und literarische Werke, darunter Lautgedichte, Sprechtexte, visuelle Poesie, Theaterstücke, Hörspiele, Schriftfilme und -objekte. Neben Achleitner, Artmann, Bayer und Wiener war Rühm Mitbegründer der »Wiener Gruppe« und zählt zu den wichtigsten Vertretern der österreichischen Literatur nach 1945. Für sein künstlerisches Wirken erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so etwa 1991 den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur, 2010 die Ehrendoktorwürde der Universität zu Köln, 2013 das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst, 2014 den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst und 2015 den Karl-Sczuka-Preis für die Sprechoper »Hugo Wolf und drei Grazien, letzter Akt«.



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