Rose | So küsst nur ein Millionär | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 0008, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Rose So küsst nur ein Millionär


1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-86295-510-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0008, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-86295-510-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Was will dieser Traummann von mir? Nicole ist wie gebannt, als der Fremde in ihr Büro tritt. Inständig versucht sie, sich nicht anmerken zu lassen, wie stark sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Doch was der millionenschwere Architekt Ryan Patrick ihr sagt, ist unglaublich: Es hat eine Verwechslung gegeben - und er ist der Vater des Babys, das sie erwartet! Wenn er nur nicht so charmant lächeln würde ... Als er sie schließlich sogar küsst, werden ihr die Knie weich, und eine verrückte Hoffnung keimt in Nicole auf. Aber eins darf sie nicht vergessen: Er will nicht sie, sondern sein Kind!



Ihre Liebe zu romantischen Geschichten hat Emilie bereits im Alter von zwölf Jahren entdeckt. Zu der Zeit las sie einen Liebesroman nach dem anderen, sodass ihre Mutter die Bücher bald unter den Sofakissen versteckte, sobald Emilie ins Wohnzimmer kam. Dabei verbrachte sie damals viel Zeit in der freien Natur, wenn sie ausritt, an Reitturnieren teilnahm oder hinter ihren älteren Brüdern herlief. Meistens musste Emilie sich etwas einfallen lassen, damit ihre Geschwister sie mitnahmen. Diese Kreativität spiegelt sich in ihren leidenschaftlichen und amüsanten Romanen wider. Heute lebt die Erfolgsschriftstellerin mit ihren vier Söhnen in North Carolina. Während der Baseball-Saison verfolgt sie die Spiele mit Begeisterung und feuert häufig einen ihrer Söhne von der Tribüne aus an. Mindestens genauso fasziniert ist Emilie von Rodeos, ob sie sie nun live oder im Fernsehen sieht. In ihrer Freizeit näht sie ab und zu Quilts, kocht und backt gern (am liebsten Käsekuchen) und hört häufig Countrymusic. In fast jedem Song, meint sie, wird ein ganzer Roman erzählt. Weil sie ein großes Herz für Tiere hat, bringt sie oft verwaiste Eichhörnchen, Hasen und Kätzchen mit nach Hause - sehr zur Freude ihrer Söhne. Wegen ihrer großen Schwäche für niedliche Tiere duften ihre Kinder im Laufe der Jahre die verschiedensten Haustiere halten. Dank ihrer guten Kindheitserfahrungen hat Emilie auch nichts unternommen, als ihre Söhne weniger niedlichen Leguanen ein neues Zuhause gaben. Möchten Sie Emilie Rose eine E-Mail schreiben? Dann richten Sie sie bitte an diese Adresse: EmilieRoseC@aol.com

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2. KAPITEL

Es kam noch schlimmer. Die schlechten Nachrichten rissen nicht ab.

Ungläubig sah Nicole ihre Anwältin an. „Was? Wollen Sie damit andeuten, dass Ryan Patrick die Wahrheit sagt? Dass er mehr Rechte auf mein Kind hat als ich?“

Die Anwältin lächelte traurig und nickte. „Es tut mir so leid, Nicole. Die Klinik hat das, was er sagte, bestätigt. Die Samenspenden sind vertauscht worden. Das bedeutet, dass er der biologische Vater des Kindes ist, es sei denn, der DNA-Test beweist das Gegenteil.“

„Aber meine Ärztin hat gesagt, dass es gefährlich für den Embryo sein kann, den Test in einem so frühen Stadium vorzunehmen. Also kommt das gar nicht infrage.“

Sowie Ryan Patrick ihr Büro verlassen hatte, hatte Nicole panisch die Ärztin angerufen. „Aber ich weiß nicht, wie ich die nächsten sieben Monate durchstehen soll. Diese Ungewissheit macht mich jetzt schon ganz fertig.“

„Das kann ich gut verstehen. Und ein DNA-Test ist auch nicht nötig. Denn die Referenznummer von Ryan Patricks … ‚Beitrag‘ ist auf Ihrer Karteikarte notiert. Es ist wirklich fatal, dass in der Klinik so schlampig gearbeitet wurde.“

Sie war tatsächlich von einem Fremden schwanger.

Und nicht von Patrick.

Verzweiflung stieg in ihr auf, aber Nicole durfte sich jetzt nicht gehen lassen. „Ist denn der Vertrag mit Beth und Patrick überhaupt gültig, wenn das Kind nicht von Patrick ist?“

„In dem Vertrag steht lediglich, dass Sie den beiden ein Kind überlassen und dass Sie damit Ihr Recht auf das Kind aufgeben.

Vom biologischen Vater ist nicht die Rede. Ansonsten aber ist das Ganze ziemlich wasserdicht. Auch wenn Sie Ihre Meinung ändern sollten, können Sie keine Rechtsansprüche geltend machen. Da Sie das auch nicht vorhatten, sah ich als Ihre Anwältin keinen Grund, Extraklauseln einzubauen.“

Nicole ließ den Kopf hängen. „Aber Ryan Patrick darf das Kind nicht bekommen“, sagte sie leise. „Denn dann werde ich mein Kind nie wiedersehen. Beth hat mir wenigstens versprochen, dass ich als ‚Tante‘ so viel mit ihm zusammen sein kann, wie ich will.“

„Da Sie das aber nicht schriftlich haben, ist diese Abmachung vor Gericht irrelevant. Ich wünschte, ich könnte Ihnen versichern, dass Ryan Patricks Aussichten schlecht sind. Aber es ist sehr gut möglich, dass Sie sich das Sorgerecht mit ihm teilen müssen, falls Ihre Schwester verzichtet. Eigentlich kann ich Ihnen nur abraten, mit dem Fall vor Gericht zu gehen. Denn erst müssten Sie den Vertrag mit Ihrer Schwester anfechten, und der Gewinner dieses Rechtsstreits müsste sich mit Mr. Patrick auseinandersetzen. Das dauert lange und ist sehr teuer.“

Nicole war den Tränen nahe. „Also gibt es keine Hoffnung? Denn den Vertrag mit meiner Schwester kann ich nicht anfechten. Das würde den Familienfrieden zerstören. Und meine Familie ist mir zu wichtig.“

„Dann müssen Sie als Erstes mit Beth und Patrick sprechen. Sie müssen ihnen erzählen, was passiert ist. Und wenn die beiden das Kind trotzdem adoptieren wollen, dann werden wir uns gemeinsam den nächsten Schritt überlegen.“

Bei der Vorstellung, Patrick und Beth erzählen zu müssen, was passiert war, wurde Nicole ganz elend. Vor allen Dingen, weil sie auch nicht sicher war, wie die beiden reagieren würden. Der Traum, Patrick ein Kind zu schenken, hatte sich in einen Albtraum verwandelt. „Und wenn die beiden das Kind nicht wollen“, sagte sie zögernd, „kann ich dann das Kind behalten?“

„Ihre Aussichten sind auch in diesem Fall nicht gut. Mit Ihrer Unterschrift unter dem Vertrag haben Sie gleichzeitig klargemacht, dass Sie Ihre Rechte als Mutter aufgeben. Die Rechtsprechung ist da nicht ganz eindeutig, aber bei ähnlichen Fällen in Kalifornien und Texas wurde das Sorgerecht dem Vater zugesprochen.“

Also war auch das hoffnungslos. Aber selbst wenn sie das Baby behalten könnte, wäre das dem Kind gegenüber fair? Sie hatte doch keine Ahnung, wie man mit einem Kind umging. An ihren Eltern konnte sie sich da kein Beispiel nehmen. Die waren selten zu Hause gewesen, und wenn sie zu Hause waren, waren sie sehr auf sich konzentriert und kümmerten sich kaum um die Kinder. Allerdings war es für die Eltern immer sehr wichtig gewesen, nach außen hin das Bild der heilen Familie aufrechtzuerhalten.

„In der Zwischenzeit“, fuhr die Anwältin fort, „werde ich die Klinik verklagen. Es geht ja nicht nur um diesen einen groben Fehler. Die haben auch gegen andere Vorschriften verstoßen. So hätten sie zum Beispiel nie Ihre Daten herausgeben dürfen, ohne vorher gerichtlich die Genehmigung einzuholen.“

„Ja, wahrscheinlich müssen Sie das tun. Schon, damit so etwas nicht noch mal passiert.“ Nicole seufzte. „Und ich werde heute Nachmittag mit meiner Schwester und meinem Schwager sprechen. Dann werden wir weitersehen.“

Dieses Gespräch stand ihr sehr bevor. Noch nie war ihr etwas so schwergefallen, abgesehen von dem Lächeln, mit dem sie dem geliebten Mann zur Hochzeit mit ihrer Schwester gratulieren musste.

„Noch eins, Nicole. Ich möchte Sie bitten, sich Mr. Patrick gegenüber zusammenzunehmen. Meiner dreißigjährigen Erfahrung nach werden diese Auseinandersetzungen immer hässlicher und teurer, je mehr man die zivilen Umgangsformen außer Acht lässt. Dann geht es nicht mehr um Recht oder Unrecht, sondern nur noch darum, um jeden Preis zu gewinnen.“

Nicole nickte. Ryan Patrick hatte sehr deutlich gemacht, dass er es hasste zu verlieren. Und er hatte das Geld, um den Kampf bis in alle Ewigkeit fortzusetzen.

Beths und Patricks Schweigen sprach Bände. Und als sie sich dann noch einen langen Blick zuwarfen, wurde Nicole das Herz schwer. Wie würden sie auf ihre schlechten Nachrichten reagieren? „Ihr könntet das Baby also immer noch haben“, fügte sie leise hinzu. „Wenn ihr wollt.“ Ängstlich hielt sie den Atem an.

Beth lächelte freundlich. „Natürlich wollen wir das Baby, Nicole. Es ist dein Kind und deshalb immer noch mit uns verwandt.“

Erleichtert atmete Nicole aus.

„Aber der Streit um das Sorgerecht kann teuer werden, Beth“, warf Patrick ein.

„Dieses Baby ist ein Hightower, Liebster“, gab Beth sanft, aber bestimmt zurück. „Wir können nicht zulassen, dass dieser Mann unsere Familie zerstört.“

Wieder sahen sich die beiden lange an, und Nicole spürte einen Stich im Herzen. In den drei Monaten, die sie eng befreundet gewesen waren, hatte Patrick sie nie so angesehen. Dann hatte sie ihn mit nach Hause genommen, um ihn den Eltern und Geschwistern vorzustellen, ja, und das war das Ende ihrer Liebesbeziehung gewesen.

Allerdings waren Beth und Patrick auch schon lange verheiratet, tröstete sie sich. Eheleute entwickelten eben eine bestimmte Art der nonverbalen Kommunikation. Wenn sie statt Beth mit Patrick verheiratet wäre, gäbe es zwischen ihnen sicher auch diese Nähe.

Aber Patrick hatte sich für Beth entschieden, und Nicole wollte, dass er glücklich war. Selbst wenn nicht sie es war, die ihn glücklich machen konnte. Er war der einzige Mann, den sie jemals geliebt hatte. Nach ihm würde nie ein anderer kommen. Denn sie war nicht wie ihre Mutter, die flirtete, was das Zeug hielt, und sich von einer Affäre in die nächste stürzte, immer auf der Suche nach etwas, das es gar nicht gab.

„Das schon, nur …“, wollte Patrick zu bedenken geben, aber Beth unterbrach ihn.

„Nicole tut etwas ungeheuer Großzügiges für mich, für uns, um mir zu danken, dass ich in ihrer Kindheit und Jugend immer für sie da war. Wie könnte ich ein derart selbstloses Geschenk ablehnen? Außerdem wollen wir doch mehr als alles andere auf der Welt ein Kind haben, oder nicht?“

„Doch, natürlich.“

Aufmerksam sah Nicole ihren Schwager an. Täuschte sie sich, oder klang er leicht verbittert? Bedauerte er seine Zusage?

Sicher nicht. Er war nur durcheinander und enttäuscht. Das war ja auch verständlich. Er hatte sich gefreut, Vater zu werden. Und nun würde er es nicht sein, wenigstens nicht in biologischer Hinsicht. Kein Wunder, dass er frustriert war. Denn seit über drei Jahren versuchte Beth, schwanger zu werden. Es klappte nicht, obgleich die Ärzte weder bei ihr noch bei Patrick einen organischen Grund finden konnten.

Und nun hatte es bei Nicole gleich auf Anhieb geklappt. Andererseits …

Nun nimm doch Vernunft an! Du bist deiner Schwester nichts schuldig!

Lea hatte immer wieder versucht, Nicole den Plan auszureden. Aber sie konnte auch nicht wissen, was Beth alles für die kleine Schwester getan hatte. Wie oft hatte sie Verabredungen abgesagt, um bei Nicole bleiben zu können, während die Eltern durch die Welt gejettet und ihrem Vergnügen nachgegangen waren.

Da konnte sie der Schwester doch wenigstens den Gefallen tun und ein Kind für sie austragen.

„Das alles könnte sehr teuer werden“, fing Patrick wieder an. „Du weißt, wie viel wir bereits ausgegeben haben, um …“

„Um es überhaupt möglich zu machen und alles für das Kind vorzubereiten. Ich weiß, Liebling.“ Beth warf ihrem Mann ein etwas angespanntes Lächeln zu. „Aber das darf nicht Nicoles Sorge sein. Sie braucht jemanden, der sich um ihre Probleme kümmert. Und das habe ich immer schon gut gekonnt.“ Sie wandte sich an Nicole. „Mach dir keine Sorgen, deine große Schwester wird alles regeln. Wie sonst auch.“

Nicole nickte bekümmert. Ja, es hatte viele Situationen gegeben, in denen Beth...



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